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Formative Evaluation des Unterrichts

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Version vom 18. Mai 2015, 14:32 Uhr von Etefer (Diskussion | Beiträge) (Effektstärke in Bezug auf Schülerleistungen)

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Faktorenbeschreibung

Definition gemäss von Hattie genutzten Meta-Analysen

(2013, S. 215 / Fuchs & Fuchs 1986, S. 200)
Form einer Rückmeldung, die an die Lehrperson zum aktuellen Stand ihres Unterrichtens gegeben wird, mit Schwerpunkt auf die Frage „Wie komme ich voran?“. Diese Rückmeldung wird der Lehrperson indirekt oder direkt durch die Lernenden gegeben. So zieht die Lehrperson Rückschlüsse auf ihr eigenes Unterrichten, indem sie sich des Lernstandes der Schülerinnen und Schüler vergewissert (z. B. mittels Klassentests) oder indem sie Lernaktivitäten beobachtet. Sie kann sich auch direkt über Fragebögen oder Klassendiskussionen Rückmeldungen zum Unterricht geben lassen. Auf Basis der erhobenen Daten kann die Lehrperson ihren Unterricht systematisch weiterentwickeln.

engl. Originalbegriff providing formative evaluation by teachers

Effektstärke in Bezug auf Schülerleistungen

Hattie (2014), S. 276: d=0.90; (Interpretationshilfe zur Effektstärke)

Praxishilfen

  • Unterrichtsintegrierte Selbstevluation mit Luuise [1]

Weiterführende Literatur und Studien

Weiterführende Literatur

  • Bastian, Johannes, Arno Combe und Roman Langer. 2007. Feedback-Methoden: Er-probte Konzepte, evaluierte Erfahrungen. Weinheim: Beltz.
  • Berger, Regine, Dietlinde Granzer, Wolfgang Looss und Sebastian Waack.2013. „Warum fragt ihr nicht einfach uns?“ mit Schüler-Feedback lernwirksam unterrichten: Unter-richtsentwicklung nach Hattie. Weinheim: Beltz. (Swissbib)
  • Beywl, Wolfgang, Hanne Bestvater und Verena Friedrich. 2011. Selbstevaluation in der Lehre. Ein Wegweiser für sichtbares Lernen und besseres Lehren, Waxmann, Münster.
  • Buhren, Claus G. 2011. Selbstevaluation in Schule und Unterricht. Ein Leitfaden für Lehrkräfte und Schulleitungen. Köln.
  • Burkard, Christoph und Gerhard Eikenbusch. 2000. Praxishandbuch Evaluation in der Schule. Berlin: Cornelsen Scriptor.
  • Gross Ophoff, Jana. 2013. Lernstandserhebungen: Reflexion und Nutzung. Münster : Waxmann.
  • Hoppe, Almut und Heike Hoßfeld. Hrsg. 2001. Bewerten als Prozess. Dialog zwischen Selbst- und Fremdeinschätzung. Braunschweig: westermann.
  • Landwehr, Norbert und Peter Steiner. 2008. Q2E Qualität durch Evaluation und Entwick-lung, hep, Bern.
  • Paradies, Liane, Franz Wester und Johannes Greving. 2005. Leistungsmessung und –bewertung. Berlin: Cornelsen Scriptor.
  • Scianna, Rosetta. 2004. Bewertung im Offenen Unterricht. Leistungsbeurteilung als För-derinstrument. Iserlohn: Verlag an der Ruhr.
  • Strahm, Peter. 2008. Qualität durch systematisches Feedback. Grundlagen, Einblicke und Werkzeuge. Reihe: Impulse zur Schulentwicklung. Schulverlag blmv AG, Bern.
  • Wilkening, Monika. 2013. Selbst- und Partnerevaluation unter Schülern. Lernwege indi-vidualisieren – Kompetenzen steigern. Weinheim: Beltz.



Quellen

  • Fuchs, L. S., & Fuchs, D. (1986). Effects of systematic formative evaluation: A meta-analysis. Exceptional Children, 53(3), 199–208.
  • Hattie, John A. C. (2013, S. 215): Lernen sichtbar machen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible learning", besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
  • Hattie, John A. C. (2014, Anhang C): Lernen sichtbar machen für Lehrpersonen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible learning for Teachers", besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.