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Praxistagung

Die Fachstelle Praxisausbildung und Wissensintegration veranstaltet zwei Mal jährlich an ihren beiden Standorten Olten und Muttenz eine ganztätige Praxis-Tagung. Das Programm richtet sich dabei an Praxisausbildende in Sozialer Arbeit, welche mit der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW kooperieren. Die Praxis-Tagungen stellen eine ideale Möglichkeit dar sich weiter zu qualifizieren und darüber hinaus im persönlichen Kontakt und Austausch zu bleiben mit vielfältigen Partnerinnen und Partnern rund um die Ausbildung von Studierenden der Sozialen Arbeit.

Mit dem Reflexions- und Diskursmodell Schlüsselsituationen der Sozialen Arbeit bieten wir zwei unterschiedliche Workshops an, die Ihnen einen ersten Einblick in die Thematik ermöglichen:

 

  • «Darf ich um ein Tänzchen bitten?» oder: Wie kann das Reexions- und Diskursmodell «Arbeit mit Schlüsselsituationen» für die Kompetenzerwerbsplanung und für andere Herausforderungen der Praxisausbildung genutzt werden?

Können wir es schaffen, unsere alltägliche Praxis der Sozialen Arbeit so zu reflektieren und so aufzuarbeiten, dass die Fälle, an und mit denen wir arbeiten, noch lehrreicher, interessanter und inspirierender für uns werden? Zum Beispiel mit einem gemeinsamen Tänzchen von Praxisausbildenden und Studierenden in Ausbildung. Die Praxisausbildenden haben jede Menge Erfahrungs- und organisationales Wissen, die Studierenden dagegen sind nahe an den Theorien und Ansätzen der Hochschule. Wie fügt sich das im Idealfall zusammen und wie können sie voneinander profitieren und lernen? Durch Interesse am gemeinsamen Lernen, durch Diskurs und Austausch, bezüglich der Möglichkeiten, wie Wissen aus der Praxis mit dem Erlernten aus der Hochschule verknüpft werden kann – im Tanz.

Die gemeinsame Arbeit an Themen, die uns nahe sind, uns gemeinsam weiterbringen, unser Bewusstsein schärfen und uns ermöglichen zu sagen, warum und wozu wir etwas tun oder lassen, treibt uns an. Schlüsselsituationen sind ein Instrument, um uns und unsere Arbeit weiterzubringen. Das Reflexionsmodell ermöglicht uns eine umfangreiche Auseinandersetzung mit Situationen, die typisch für unsere Alltagspraxis sind und die in Variationen immer wiederkehren. Mit Schlüsselsituationen können wir uns optimieren und professionalisieren, durch sie können wir uns verständigen und uns austauschen – zu ihrer Musik können wir tanzen.

Ein bewegendes Thema bildet den Ausgangspunkt, um über Reflexion und Diskurs neues Wissen, Massstäbe für Qualität und Handlungsalternativen zu erschliessen. In der gemeinsamen Arbeit wird der «Geist» des Reflexions- und Diskursmodells erlebbar. In einem weiteren Schritt wollen wir erarbeiten, wie mit Elementen aus dem kennengelernten Verfahren in der Praxisausbildung gearbeitet werden kann und wie wir diese sogar mit der Kompetenzerwerbsplanung verbinden können. Wir sind da, geben Feedback, diskutieren und probieren auch gerne neue Schritte aus.


  • Professionelle Haltung entwickeln – «Wenn ich weiss, was ich tue, kann ich tun, was ich will.»

Herausfordernde Situationen, die wir in unserer Praxis Sozialer Arbeit antreffen, berühren uns emotional und fordern uns heraus. Das Intervisionsmodell IMS ist eine Weiterentwicklung aus dem Ansatz Schlüsselsituationen in der Sozialen Arbeit. Das IMS ist ein Instrument, um sich des eigenen wirksamen Wissens, der eigenen Haltung und Werte bewusst zu werden. Durch die Reflexion in der Gruppe Professioneller wird das Lernen gefördert und die eigene professionelle Identität weiterentwickelt. Wir wissen, was wir tun und können dies begründen. Als Orientierungsgrössen werden aus dem Wissen um die eigenen Werte und Haltungen gemeinsam Güte- und Qualitäts- kriterien ausgehandelt. Aus diesem Prozess entwickelt sich letztlich Handlungssicherheit: «Wenn ich weiss, was ich tue, kann ich tun, was ich will.» (Moshé Feldenkrais)

Sie lernen das Modell IMS kennen und theoretisch verorten. Im Anschluss üben Sie das Modell praktisch anhand selbst erlebter Situationen aus Ihrer Praxis.