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Visible learning (2009): Unterschied zwischen den Versionen

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Für die Untersuchung wurden ausschliesslich quantitative Studien aus dem englischsprachigen Raum verwendet. <br><br>
 
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Im Buch beschreibt Hattie auf 261 Seiten (exkl. Anhang und Literatur) die Resultate seiner Untersuchung. Das Buch ist in elf Kapitel gegliedert.  
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Das erste Kapitel „The challenge“ nutzt Hattie sowohl als Einführung in die Thematik als auch deren Abgrenzung. Mit der Darstellung der bisherigen Forschung macht Hattie zugleich deutlich, welche Ziele er mit der Synthese der Meta-Analysen verfolgt. So geht es ihm nicht darum aufzuzeigen was funktioniert, sondern es geht vielmehr um eine Differenzierung (what works best) und Erklärung.<br><br>
 
Das erste Kapitel „The challenge“ nutzt Hattie sowohl als Einführung in die Thematik als auch deren Abgrenzung. Mit der Darstellung der bisherigen Forschung macht Hattie zugleich deutlich, welche Ziele er mit der Synthese der Meta-Analysen verfolgt. So geht es ihm nicht darum aufzuzeigen was funktioniert, sondern es geht vielmehr um eine Differenzierung (what works best) und Erklärung.<br><br>

Version vom 10. September 2012, 19:13 Uhr

Hattie, John A. (2009): Visible learning: A synthesis of over 800 meta-analyses relating to achievement. London: Routledge.

Entstehungshintergrund

Das Buch “Visible Learning: A synthesis of over 800 Meta-Analyses Relating to Achievement” ist das Resultat einer 15-jährigen Untersuchung zu Einflussfaktoren für den Lernerfolg. Mit einer Meta-Analyse von 816 Meta-Analysen (52‘649 Einzelstudien, 83‘033‘433 Befragte) stellt diese „Meta-Meta-Analyse“ die grösste evidenz-basierte Studie in diesem Bereich dar. Anhand der Effektstärke (d) wird zwischen starken, mittleren, schwachen und negativen Faktoren unterschieden. Für die Untersuchung wurden ausschliesslich quantitative Studien aus dem englischsprachigen Raum verwendet.

Aufbau

Im Buch beschreibt Hattie auf 261 Seiten (exkl. Anhang und Literatur) die Resultate seiner Untersuchung. Das Buch ist in elf Kapitel gegliedert.

Inhaltsverzeichnis

  1. The challenge
  2. The nature of the evidence: a synthesis of meta-analyses
  3. The argument: visible teaching and visible learning
  4. The contributions from the student
  5. The contributions from the home
  6. The contributions from the school
  7. The contributions from the teacher
  8. The contributions from the curricula
  9. The contributions from the teaching approaches – part I
  10. The contributions from the teaching approaches – part II
  11. Bringing it all together

Appendix A: the meta-analyses by topic
Appendix B: the meta-analyses by rank order
Bibliography
Index

Inhalt

Das erste Kapitel „The challenge“ nutzt Hattie sowohl als Einführung in die Thematik als auch deren Abgrenzung. Mit der Darstellung der bisherigen Forschung macht Hattie zugleich deutlich, welche Ziele er mit der Synthese der Meta-Analysen verfolgt. So geht es ihm nicht darum aufzuzeigen was funktioniert, sondern es geht vielmehr um eine Differenzierung (what works best) und Erklärung.

Das methodische Vorgehen wird anschliessend im zweiten Kapitel beschrieben und im dritten Kapitel „The argument“ die Notwendigkeit und Voraussetzungen des sichtbaren Lehrens und Lernens erläutert sowie die darauf bezogene Vorstellung des Lehrerhandelns beschrieben. Weiter werden die sechs Domänen definiert, welche Gegenstand der darauffolgenden Kapitel sind.

In den sieben Kapiteln werden die 138 Faktoren (wobei die Beschreibung des Faktors „Classroom behavioral“ nicht vorhanden ist) präsentiert. Von den 138 sind 66 Faktoren über dem von Hattie gesetzten Schwellenwert von d ≥ 0.40. Bei allen Faktoren wird jeweils mittels Anzeigetafel und dem „Schlüssel“ die Effektstärke, der Standardfehler, die Rangnummer, die Anzahl der untersuchten Meta-Analysen, Studien, Effekte und Befragten angegeben.

Im elften und letzten Kapitel „Bringing it all together“ formuliert John Hattie sechs Schlussfolgerungen. Es wird nochmals deutlich, welchen starken Einfluss das (aktive) Lehrerhandeln hat und, dass für den Lernerfolg ein erweitertes Rollenverständnis hin zum Evaluator des eigenen Tuns sowie eine entsprechende Reaktion darauf, essentiell sind.