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Selbsteinschätzung des eigenen Leistungsniveaus: Unterschied zwischen den Versionen

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==Faktorenbeschreibung==
 
Beurteilung der eigenen Person im Hinblick auf die persönliche künftige Schulleistung (z.B. die Leistungseinschätzung in einem Test vor dem Absolvieren des Tests). Frühere Lernerfahrungen können dabei die Einschätzung beeinflussen.  Die Gewohnheit die eigene Leistung zu unterschätzen, kann einen Vertrauensverlust in die eigenen Fähigkeiten sowie eine erlernte Hilflosigkeit verfestigen. Dies kann zur Folge haben, dass anspruchsvollere Aufgaben sich nicht (mehr) zugetraut werden. An diesem Punkt angelangt, erweist sich die Förderung des Selbstvertrauens als  sehr schwierig.
 
Beurteilung der eigenen Person im Hinblick auf die persönliche künftige Schulleistung (z.B. die Leistungseinschätzung in einem Test vor dem Absolvieren des Tests). Frühere Lernerfahrungen können dabei die Einschätzung beeinflussen.  Die Gewohnheit die eigene Leistung zu unterschätzen, kann einen Vertrauensverlust in die eigenen Fähigkeiten sowie eine erlernte Hilflosigkeit verfestigen. Dies kann zur Folge haben, dass anspruchsvollere Aufgaben sich nicht (mehr) zugetraut werden. An diesem Punkt angelangt, erweist sich die Förderung des Selbstvertrauens als  sehr schwierig.
 
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==Definition nach Hattie==
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(2013, S. 52f)<br>
 
Eine weitere Form des vorausgehenden Leistungsniveaus sind die Einschätzungen der Lernenden bezüglich ihrer eigenen Leistung – die typischerweise durch vergangene Lernerfahrungen geprägt sind.  
 
Eine weitere Form des vorausgehenden Leistungsniveaus sind die Einschätzungen der Lernenden bezüglich ihrer eigenen Leistung – die typischerweise durch vergangene Lernerfahrungen geprägt sind.  
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''engl. Originalbegriff'' Self-reported grades
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[[Hattie (2014)]], S. 276: ''d''=1,44 ([[Interpretationshilfe zur Effektstärke]])<br>
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==Angaben aus den Büchern von John Hattie==
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==Quellen==
 
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=== Englischer Originalbegriff ===
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Self-reported grades
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===Effektstärken in Bezug auf Schülerleistungen===
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[[Hattie (2009)]], S. 297: d=1.44, Rang 1 von 138
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[[Hattie (2012)]], S. 251: d=1.44, Rang 1 von 150
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[[Hattie (2013)]], S. 52: d=1.44, Rang 2 von 138
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== Quellen ==
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* Hattie, John A. C. (2013, S. 52f): Lernen sichtbar machen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible learning", besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
 
* Hattie, John A. C. (2013, S. 52f): Lernen sichtbar machen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible learning", besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
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*Hattie, John A. C. (2014, Anhang C): Lernen sichtbar machen für Lehrpersonen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible learning for Teachers", besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
  
== Weiterführende Literatur ==
 
 
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[[Kategorie: Faktoren]]
 
[[Kategorie: Faktoren]]

Version vom 31. Januar 2014, 12:24 Uhr

vorläufige Version

Faktorenbeschreibung

Beurteilung der eigenen Person im Hinblick auf die persönliche künftige Schulleistung (z.B. die Leistungseinschätzung in einem Test vor dem Absolvieren des Tests). Frühere Lernerfahrungen können dabei die Einschätzung beeinflussen. Die Gewohnheit die eigene Leistung zu unterschätzen, kann einen Vertrauensverlust in die eigenen Fähigkeiten sowie eine erlernte Hilflosigkeit verfestigen. Dies kann zur Folge haben, dass anspruchsvollere Aufgaben sich nicht (mehr) zugetraut werden. An diesem Punkt angelangt, erweist sich die Förderung des Selbstvertrauens als sehr schwierig.

Definition nach Hattie

(2013, S. 52f)
Eine weitere Form des vorausgehenden Leistungsniveaus sind die Einschätzungen der Lernenden bezüglich ihrer eigenen Leistung – die typischerweise durch vergangene Lernerfahrungen geprägt sind.

engl. Originalbegriff Self-reported grades

Effektstärke in Bezug auf Schülerleistungen

Hattie (2014), S. 276: d=1,44 (Interpretationshilfe zur Effektstärke)


Quellen

  • Hattie, John A. C. (2013, S. 52f): Lernen sichtbar machen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible learning", besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
  • Hattie, John A. C. (2014, Anhang C): Lernen sichtbar machen für Lehrpersonen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible learning for Teachers", besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.