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Problembasiertes Lernen: Unterschied zwischen den Versionen

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(Definition gemäss von Hattie genutzten Meta-Analysen)
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# das Lernen ist schülerzentriert,
 
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# das Lernen erfolgt in kleinen Gruppen,
 
# das Lernen erfolgt in kleinen Gruppen,
# ein Tutor ist anwesend, der moderiert oder anleitet,
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# ein Tutor der moderiert oder anleitet ist anwesend,
 
# zu Beginn der Lernsequenz werden echte Probleme präsentiert,
 
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# die auftretenden Probleme werden als Mittel genutzt, um das erforderliche Wissen und die notwendigen Problemlösefähigkeiten für die abschließende Lösung des Problems zu erwerben, und
 
# die auftretenden Probleme werden als Mittel genutzt, um das erforderliche Wissen und die notwendigen Problemlösefähigkeiten für die abschließende Lösung des Problems zu erwerben, und
 
# neue Informationen werden durch selbstgesteuertes Lernen erworben.
 
# neue Informationen werden durch selbstgesteuertes Lernen erworben.
Für Oberflächenwissen kann problembasiertes Lernen begrenzte oder sogar negative Effekte haben. Hingegen kann problembasiertes Lernen bei tieferem Lernen, wenn die Lernenden bereits über Oberflächenwissen verfügen, positive Effekte haben. Das überrascht auch nicht, da problembasiertes Lernen mehr auf Bedeutung und das Verstehen hinleitet als auf die Reproduktion, den Erwerb oder die Oberflächenebene des Wissens.
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Version vom 1. September 2014, 10:35 Uhr

Faktorenbeschreibung

Definition gemäss von Hattie genutzten Meta-Analysen

(Gijbels 2005, zit. nach Hattie 2013, S. 249)
Unterrichtsmethode, die folgende sechs Merkmale beinhaltet:

  1. das Lernen ist schülerzentriert,
  2. das Lernen erfolgt in kleinen Gruppen,
  3. ein Tutor der moderiert oder anleitet ist anwesend,
  4. zu Beginn der Lernsequenz werden echte Probleme präsentiert,
  5. die auftretenden Probleme werden als Mittel genutzt, um das erforderliche Wissen und die notwendigen Problemlösefähigkeiten für die abschließende Lösung des Problems zu erwerben, und
  6. neue Informationen werden durch selbstgesteuertes Lernen erworben.



engl. Originalbegriff Problem-based learning

Effektstärke in Bezug auf Schülerleistungen

Hattie (2014), S. 251: d=0,15 (Interpretationshilfe zur Effektstärke); siehe aber: Problemlösen

Materialien für die Praxis



Weiterführende Literatur und Studien

Weiterführende Literatur

  • Gräsel, Cornelia (1997): Problemorientiertes Lernen. Göttingen: Hogrefe.
  • Reusser, Kurt (2005): Problemorientiertes Lernen – Tiefenstruktur, Gestaltungsformen, Wirkung. In: Beiträge zur Lehrerbildung, 23, 2, S. 159-182.
  • Weber, Agnes (2012): Problemorientiertes Lernen. Was ist das, und wie geht das? In: Pädagogik, 64, S.32-35.
  • Zumbach, Jörg/Weber, Agnes/Olsowski, Gunter (2007): Problembasiertes Lernen. Konzepte, Werkzeuge und Fallbeispiele aus dem deutschsprachigen Raum. Bern: Ott Verlag.


Studien

Gibt einen breiten Überblick über den Forschungsstand zur Wirkung Problembasiertem Lernen im Fach Medizin.
Ergebnisse
Die Autorin kann im Allgemeinen nur relativ kleine Effekte von problembasiertem Lernen zeigen. Problembasiertes Lernen hat geringe positive Effekte auf die Motivation, jedoch keine Wirkung auf das bereichsspezifische Faktenwissen.



Quellen

  • Gijbels, D., Dochy, F.,Van den Bossche, P., & Segers, M. (2005). Effects of problem-based learning: A meta-analysis from the angle of assessment. Review of Educational Research, 75(1), 27–61.
  • Hattie, John A. C. (2013, S. 249f): Lernen sichtbar machen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible learning", besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
  • Hattie, John A. C. (2014, Anhang C): Lernen sichtbar machen für Lehrpersonen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible learning for Teachers", besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.