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Passung von Lernmethoden und Lernstilen: Unterschied zwischen den Versionen

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Spezielle Form der [[Zuschnitt von Methoden auf Schülermerkmale|Interaktion von Lehr-/Lernmethoden und Schülermerkmalen]]. Diese Form erfordert eine Anpassung der Lehr-/Lernmethoden an den bevorzugten bzw. dominanten [[Lernstil]] der bzw. des jeweiligen Lernenden. Ein Beispiel ist das Anbieten von Zeichnungen, Fotos, Filmen etc. für stark visuell Orientierte, von Vorträgen, Erzählungen, Podcasts für auditiv Orientierte und von im Raum bewegbaren Objekten für motorisch-kinästhetisch Orientierte.  <br>
 
Spezielle Form der [[Zuschnitt von Methoden auf Schülermerkmale|Interaktion von Lehr-/Lernmethoden und Schülermerkmalen]]. Diese Form erfordert eine Anpassung der Lehr-/Lernmethoden an den bevorzugten bzw. dominanten [[Lernstil]] der bzw. des jeweiligen Lernenden. Ein Beispiel ist das Anbieten von Zeichnungen, Fotos, Filmen etc. für stark visuell Orientierte, von Vorträgen, Erzählungen, Podcasts für auditiv Orientierte und von im Raum bewegbaren Objekten für motorisch-kinästhetisch Orientierte.  <br>
  
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====Effektstärke in Bezug auf Schülerleistungen====

Version vom 7. Dezember 2018, 15:40 Uhr

Faktorenbeschreibung

Definition nach Hattie

(2013, S. 231f)

Spezielle Form der Interaktion von Lehr-/Lernmethoden und Schülermerkmalen. Diese Form erfordert eine Anpassung der Lehr-/Lernmethoden an den bevorzugten bzw. dominanten Lernstil der bzw. des jeweiligen Lernenden. Ein Beispiel ist das Anbieten von Zeichnungen, Fotos, Filmen etc. für stark visuell Orientierte, von Vorträgen, Erzählungen, Podcasts für auditiv Orientierte und von im Raum bewegbaren Objekten für motorisch-kinästhetisch Orientierte.

engl. Originalbegriff: Matching style of learning

Effektstärke in Bezug auf Schülerleistungen

Beywl/Zierer (2018): d = 0,31 (Interpretationshilfe zur Effektstärke)

In diesem Zusammenhang auch interessant

Lernstil

Materialien für die Praxis

  • Nitsche, Pearl (2008): Nonverbale Intelligenz im Klassenzimmer Unterrichten mit Logik & Liebe. Untermeitingen: Printyourbook.

Weiterführende Literatur und Studien

Weiterführende Literatur

  • Stangl, Werner (2005); Lernstile - was ist dran? In: Praxis Schule 5-10, 31. Jg., Heft 5/2005, S. 12-17. [1]
  • Killian, Shaun (2017) Neuromyths & Conceptual Change [2]

Studien

Quellen

  • Hattie, John A. C. (2013, S. 231f): Lernen sichtbar machen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible learning", besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
  • Hattie, John A. C. (2014, Anhang C): Lernen sichtbar machen für Lehrpersonen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible learning for Teachers", besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.