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Offene Klassenzimmer/ Lehr- und Lernformen: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 3. März 2014, 16:20 Uhr

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Faktorenbeschreibung

Definition nach Hattie

(2013, S. 105f)
Offene pädagogische Programme können nicht immer eindeutig definiert werden, sie können sich hinsichtlich ihrer organisatorischen Umsetzung stark unterscheiden, dies geht von Einzelunterricht zu Kleingruppen sowie der Verwendung von vorstrukturiertem Lehrstoff bis zu Kombinationen daraus. Gemeinsam ist ihnen, dass sie bestimmte philosophische Annahmen über das Wesen, die Entwicklung und das Lernen von Schülerinnen und Schülern teilen. Hattie unterscheidet zwischen einer Pädagogik des offenen Raumes (architektonisch) und offener Pädagogik (offener Bildungsprogramme). In der Meta-Studie von Giaconia und Hedges (1982), auf welche Hattie Bezug nimmt, ist der architektonische Aspekt ein Merkmal von offenen Lehr- und Lernformen im Allgemeinen. Unter diesem architektonischen Aspekt ist beispielsweise die flexible Sitzanordnung im Klassenzimmer zu verstehen oder auch eine raumoffene Gestaltung der Schule im Allgemeinen.

engl. Originalbegriff open education (open vs. traditional)

Effektstärke in Bezug auf Schülerleistungen

Hattie (2014), S. 439: d=0,01 (Interpretationshilfe zur Effektstärke)

Links



Weiterführende Literatur und Studien

Weiterführende Literatur

  • Peschel, Falko (2002): Offener Unterricht – Idee, Realität, Perspektive und ein praxisorientiertes Konzept zur Diskussion

Teil 1:Allgemeindidaktische Überlegungen Teil 2:Fachdidaktische Überlegungen Schneider Verlag

  • Peschel, Falko (2003): Offener Unterricht – Idee, Realität, Perspektive und ein praxisorientiertes Konzept in der Evaluation. Schneider Verlag 2003


Studien

  • Lin-Klitzing, Susanne/Neff, Birgit/Kröber, Edith (n.d.): „Offene“ Lehr/Lernformen an der Hochschule - ein

hochschuldidaktisches Fortbildungskonzept: Durchführung - exemplarische Umsetzung – Evaluation Ergebnisse
Nach der Anwendung der offenen Lehrformen geben die Studierenden in Interview an, dass sowohl die fachlichen als auch die überfachlichen Lehr/Lernziele in höherem Maße erreicht wurden, als es in diesem Fall anhand traditioneller „geschlossener“ Lehr/Lernformen möglich gewesen wäre.

Ein Überblick über den Forschungsstand

Ergebnisse
Die Daten einer Studie mit 1091 Grundschüler/innen aus 45 Klassen zeigen, dass in den untersuchten Klassen die Kinder mehr Interesse am Unterricht angaben, wenn dieser Unterricht durch Mitbestimmungsmöglichkeiten für sie geprägt war und sie sich dadurch als selbstbestimmt empfanden. Neben diesem Pfad über das Selbstbestimmungsempfinden gibt es jedoch keine weiteren positiven Zusammenhänge zwischen Öffnung von Unterricht und Interesse. Zugleich weisen die Schüler/innen, die sich trotz vorhandener Freiräume im Unterricht als wenig selbstbestimmt empfinden, das geringste Interesse auf.