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Mentoring: Unterschied zwischen den Versionen

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==Weiterführende Literatur und Studien==
 
==Weiterführende Literatur und Studien==
 
===Weiterführende Literatur===
 
===Weiterführende Literatur===
*bab (n.d.): [http://www.vetsuisse.ch/wp-content/uploads/2011/11/09_05_06_Handbuch_Mentoring_MUG.pdf Handbuch Mentoring. Grundlagen des Mentorings.] Abgerufen am 24.03.2014.  
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*bab (n.d.): [http://www.vetsuisse.ch/wp-content/uploads/2011/11/09_05_06_Handbuch_Mentoring_MUG.pdf ''Handbuch Mentoring. Grundlagen des Mentorings''.] Abgerufen am 24.03.2014.  
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===Studien===
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*Jahn, Robert W./Fuge, Juliane/Söll, Matthias (2010): [http://www.hochschulwesen.info/inhalte/hsw-4-5-2010.pdf#page=36 Macht Mentoring aus Lehrjahren Herrenjahre? Evaluationsergebnisse der Implementation eines Team-Mentoringkonzepts für Studienanfänger.] In: ''Hochschulentwicklung/-politik'', 4, S. 140-147.
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:''Ergebnisse''
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:Studierende schätzen Mentoring-Programme positiv ein. Durch das Mentoringprogramm scheinen aber Prüfungsängste eher auf- als abgebaut zu werden. Wichtig ist zu beachten, dass die Beziehung zwischen Mentor und Mentee positiv sein muss, damit sich positive Wirkungen zeigen. Dies gelingt nicht in allen Fällen.
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*Rohlfs, Carsten (2008): [http://download.springer.com/static/pdf/737/chp%253A10.1007%252F978-3-531-90909-7_16.pdf?auth66=1395830108_4411f225a8b851e34bd80491590b37b4&ext=.pdf Kompetenzentwicklung – zur Förderung sozialer, emotionaler und kommunikativer Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen durch Mentoring.] In:  Carsten Rohlfs,
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Marius Harring, Christian Palentien (Hrsg.), ''Kompetenz-Bildung,'' S. 289-306.
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:''Ergebnisse''
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:Das Prinzip des Mentorings ist ein geeignetes Konzept zum Aufbau sozialer, emotionaler und kommunikativer Kompetenzen. Dies liegt vor allem darin begründet, dass die Mentees von den Mentoren am Modell lernen können. Die Kinder und Jugendlichen erleben in vielerlei Hinsicht ein postives Vorbild.
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==Quellen==
 
==Quellen==
 
*Hattie, John A. C. (2013, S. 222f): Lernen sichtbar machen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible learning", besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
 
*Hattie, John A. C. (2013, S. 222f): Lernen sichtbar machen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible learning", besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.

Version vom 24. März 2014, 11:45 Uhr

vorläufige Version

Faktorenbeschreibung

Definition nach Hattie

(2013, S. 222f)
Form des Peer-Tutoring, welches normalerweise durch ältere Personen (oft Erwachsene) erfolgt, die jüngeren Menschen fachliche und/oder soziale Unterstützung geben. Ein solches Mentoring geht davon aus, dass unterstützende Beziehungen mit älteren Menschen wichtig für das persönliche, emotionale, kognitive und psychologische Wachstum sind. Mentoring beinhaltet meist wenig Unterricht und ist eher ein „Lehrlings“-Modell auf der Grundlage von sozialen Erfahrungen und Vorbildern.

Angaben aus den Büchern von John Hattie

Englischer Originalbegriff

Mentoring

Effektstärken in Bezug auf Schülerleistungen

Hattie (2013), S. 222: d=0,15; Rang 120 von 138
Hattie (2012), S. 251: d=0,15; Rang 130 von 150

Weiterführende Literatur und Studien

Weiterführende Literatur



Studien

Ergebnisse
Studierende schätzen Mentoring-Programme positiv ein. Durch das Mentoringprogramm scheinen aber Prüfungsängste eher auf- als abgebaut zu werden. Wichtig ist zu beachten, dass die Beziehung zwischen Mentor und Mentee positiv sein muss, damit sich positive Wirkungen zeigen. Dies gelingt nicht in allen Fällen.

Marius Harring, Christian Palentien (Hrsg.), Kompetenz-Bildung, S. 289-306.

Ergebnisse
Das Prinzip des Mentorings ist ein geeignetes Konzept zum Aufbau sozialer, emotionaler und kommunikativer Kompetenzen. Dies liegt vor allem darin begründet, dass die Mentees von den Mentoren am Modell lernen können. Die Kinder und Jugendlichen erleben in vielerlei Hinsicht ein postives Vorbild.



Quellen

  • Hattie, John A. C. (2013, S. 222f): Lernen sichtbar machen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible learning", besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
  • Hattie, John A. C. (2014, Anhang C): Lernen sichtbar machen für Lehrpersonen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible learning for Teachers", besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.