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Mentoring: Unterschied zwischen den Versionen

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==Faktorenbeschreibung==
 
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===Definition nach Hattie===
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====Definition nach Hattie====
(2013, S. 222f) <br>
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Form des [[Peer-Tutoring]], welches normalerweise durch ältere Personen (oft Erwachsene) erfolgt, die jüngeren Menschen fachliche und/oder soziale Unterstützung geben. Ein solches Mentoring geht davon aus, dass unterstützende Beziehungen mit älteren Menschen wichtig für das persönliche, emotionale, kognitive und psychologische Wachstum sind. Mentoring beinhaltet meist wenig Unterricht und ist eher ein „Lehrlings“-Modell auf der Grundlage von sozialen Erfahrungen und Vorbildern.  
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(2013, S. 222f)
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==Angaben aus den Büchern von John Hattie==
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Form der Lernbegleitung, welche normalerweise durch ältere Personen (oft Erwachsene) erfolgt, die jüngeren Menschen wesentlich soziale und ggfs. fachliche Unterstützung geben. Ein solches Mentoring geht davon aus, dass unterstützende Beziehungen mit älteren Menschen wichtig für das persönliche, emotionale, kognitive und psychologische Wachstum sind. Mentoring beinhaltet meist wenig Unterricht und ist eher ein „Lehrlings“-Modell auf der Grundlage von sozialen Erfahrungen und Vorbildern.  
===Englischer Originalbegriff===
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Mentoring
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''engl. Originalbegriff'': Mentoring
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===Effektstärken in Bezug auf Schülerleistungen===
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====Effektstärke in Bezug auf Schülerleistungen====
[[Hattie (2013)]], S. 222: d=0,15; Rang 120 von 138<br>
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[[Lernen sichtbar machen für Lehrpersonen (2014)|Hattie (2014)]], S. 280: ''d'' = 0,12 ([[Interpretationshilfe zur Effektstärke]])
[[Hattie (2012)]], S. 251: d=0,15; Rang 130 von 150
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====In diesem Zusammenhang auch interessant====
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==Weiterführende Literatur und Studien==
 
==Weiterführende Literatur und Studien==
===Weiterführende Literatur===
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====Weiterführende Literatur====
 
*bab (n.d.): [http://www.vetsuisse.ch/wp-content/uploads/2011/11/09_05_06_Handbuch_Mentoring_MUG.pdf ''Handbuch Mentoring. Grundlagen des Mentorings''.] Abgerufen am 24.03.2014.  
 
*bab (n.d.): [http://www.vetsuisse.ch/wp-content/uploads/2011/11/09_05_06_Handbuch_Mentoring_MUG.pdf ''Handbuch Mentoring. Grundlagen des Mentorings''.] Abgerufen am 24.03.2014.  
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*Schmid, Bernd/Haasen, Nele (2011): Einführung in das systematische Mentoring. Heidelberg: Carl-Auer Verlag.
===Studien===
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*Stöger, H. / Ziegler, A. / Schimk, D. (Hrsg.) (2009): Mentoring: Theoretische Hintergründe, empirische Befunde und praktische Anwendungen. Dustri Verlag.
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====Studien====
 
*Jahn, Robert W./Fuge, Juliane/Söll, Matthias (2010): [http://www.hochschulwesen.info/inhalte/hsw-4-5-2010.pdf#page=36 Macht Mentoring aus Lehrjahren Herrenjahre? Evaluationsergebnisse der Implementation eines Team-Mentoringkonzepts für Studienanfänger.] In: ''Hochschulentwicklung/-politik'', 4, S. 140-147.
 
*Jahn, Robert W./Fuge, Juliane/Söll, Matthias (2010): [http://www.hochschulwesen.info/inhalte/hsw-4-5-2010.pdf#page=36 Macht Mentoring aus Lehrjahren Herrenjahre? Evaluationsergebnisse der Implementation eines Team-Mentoringkonzepts für Studienanfänger.] In: ''Hochschulentwicklung/-politik'', 4, S. 140-147.
 
:''Ergebnisse''
 
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:Studierende schätzen Mentoring-Programme positiv ein. Durch das Mentoringprogramm scheinen aber Prüfungsängste eher auf- als abgebaut zu werden. Wichtig ist zu beachten, dass die Beziehung zwischen Mentor und Mentee positiv sein muss, damit sich positive Wirkungen zeigen. Dies gelingt nicht in allen Fällen.
 
:Studierende schätzen Mentoring-Programme positiv ein. Durch das Mentoringprogramm scheinen aber Prüfungsängste eher auf- als abgebaut zu werden. Wichtig ist zu beachten, dass die Beziehung zwischen Mentor und Mentee positiv sein muss, damit sich positive Wirkungen zeigen. Dies gelingt nicht in allen Fällen.
*Rohlfs, Carsten (2008): [http://download.springer.com/static/pdf/737/chp%253A10.1007%252F978-3-531-90909-7_16.pdf?auth66=1395830108_4411f225a8b851e34bd80491590b37b4&ext=.pdf Kompetenzentwicklung – zur Förderung sozialer, emotionaler und kommunikativer Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen durch Mentoring.] In:  Carsten Rohlfs,
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*Rohlfs, Carsten (2008): [http://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-531-90909-7_16#page-1 Kompetenzentwicklung – zur Förderung sozialer, emotionaler und kommunikativer Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen durch Mentoring.] In:  Carsten Rohlfs, Marius Harring, Christian Palentien (Hrsg.), ''Kompetenz-Bildung,'' S. 289-306.  
Marius Harring, Christian Palentien (Hrsg.), ''Kompetenz-Bildung,'' S. 289-306.  
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:''Ergebnisse''
 
:''Ergebnisse''
 
:Das Prinzip des Mentorings ist ein geeignetes Konzept zum Aufbau sozialer, emotionaler und kommunikativer Kompetenzen. Dies liegt vor allem darin begründet, dass die Mentees von den Mentoren am Modell lernen können. Die Kinder und Jugendlichen erleben in vielerlei Hinsicht ein postives Vorbild.
 
:Das Prinzip des Mentorings ist ein geeignetes Konzept zum Aufbau sozialer, emotionaler und kommunikativer Kompetenzen. Dies liegt vor allem darin begründet, dass die Mentees von den Mentoren am Modell lernen können. Die Kinder und Jugendlichen erleben in vielerlei Hinsicht ein postives Vorbild.
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==Quellen==
 
==Quellen==
 
*Hattie, John A. C. (2013, S. 222f): Lernen sichtbar machen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible learning", besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
 
*Hattie, John A. C. (2013, S. 222f): Lernen sichtbar machen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible learning", besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
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[[Kategorie: Faktoren]]
 
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[[Kategorie: Domäne - Unterrichten]]
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[[Kategorie: kausal_ist Intervention Unterricht]]
 
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Aktuelle Version vom 7. Dezember 2018, 15:24 Uhr

Faktorenbeschreibung

Definition nach Hattie

(2013, S. 222f)

Form der Lernbegleitung, welche normalerweise durch ältere Personen (oft Erwachsene) erfolgt, die jüngeren Menschen wesentlich soziale und ggfs. fachliche Unterstützung geben. Ein solches Mentoring geht davon aus, dass unterstützende Beziehungen mit älteren Menschen wichtig für das persönliche, emotionale, kognitive und psychologische Wachstum sind. Mentoring beinhaltet meist wenig Unterricht und ist eher ein „Lehrlings“-Modell auf der Grundlage von sozialen Erfahrungen und Vorbildern.

engl. Originalbegriff: Mentoring

Effektstärke in Bezug auf Schülerleistungen

Hattie (2014), S. 280: d = 0,12 (Interpretationshilfe zur Effektstärke)

In diesem Zusammenhang auch interessant

Weiterführende Literatur und Studien

Weiterführende Literatur

  • bab (n.d.): Handbuch Mentoring. Grundlagen des Mentorings. Abgerufen am 24.03.2014.
  • Schmid, Bernd/Haasen, Nele (2011): Einführung in das systematische Mentoring. Heidelberg: Carl-Auer Verlag.
  • Stöger, H. / Ziegler, A. / Schimk, D. (Hrsg.) (2009): Mentoring: Theoretische Hintergründe, empirische Befunde und praktische Anwendungen. Dustri Verlag.

Studien

Ergebnisse
Studierende schätzen Mentoring-Programme positiv ein. Durch das Mentoringprogramm scheinen aber Prüfungsängste eher auf- als abgebaut zu werden. Wichtig ist zu beachten, dass die Beziehung zwischen Mentor und Mentee positiv sein muss, damit sich positive Wirkungen zeigen. Dies gelingt nicht in allen Fällen.
Ergebnisse
Das Prinzip des Mentorings ist ein geeignetes Konzept zum Aufbau sozialer, emotionaler und kommunikativer Kompetenzen. Dies liegt vor allem darin begründet, dass die Mentees von den Mentoren am Modell lernen können. Die Kinder und Jugendlichen erleben in vielerlei Hinsicht ein postives Vorbild.

Quellen

  • Hattie, John A. C. (2013, S. 222f): Lernen sichtbar machen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible learning", besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
  • Hattie, John A. C. (2014, Anhang C): Lernen sichtbar machen für Lehrpersonen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible learning for Teachers", besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.