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Kellers personalisiertes Instruktionssystem

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Version vom 19. Mai 2015, 08:18 Uhr von Steloh (Diskussion | Beiträge) (Effektstärken in Bezug auf Schülerleistungen)

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vorläufige Version

Definition nach Hattie

(2013, S. 250ff)
Umsetzungsform des Mastery-Learning, das von Keller und Sherman in den 1960er Jahren als Form der programmierten Instruktion entwickelt wurde. Es verfolgt ein hoch strukturiertes, lernendenzentriertes Unterrichtsdesign, das selbstbestimmtes Tempo und Mastery/Beherrschung betont. Zu den wesentlichen Merkmalen gehören: Lernende durchlaufen den Kurs in ihrem eigenen Tempo; Lernende beweisen Mastery zu jeder Teilsequenz, bevor sie zur nächsten Sequenz fortschreiten; Unterrichtsmaterialien und der weitere Austausch zwischen Lehrpersonen und Lernenden sind weitgehend textbasiert; Lehrpersonen investieren in tutorielle Unterstützung, um die Lernenden zu motivieren, die Aufgaben fertigzustellen und die Ziele zu erreichen.

Angaben aus den Büchern von John Hattie

Englischer Originalbegriff

Keller's personalized system of instruction

Effektstärken in Bezug auf Schülerleistungen

Hattie (2014), S. 204: d=0,53 (Interpretationshilfe zur Effektstärke)

Quellen

  • Hattie, John A. C. (2013, S. 204): Lernen sichtbar machen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible learning", besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
  • Keller, F. S. (1968). “Good-bye, teacher …” Journal of Applied Behavior Analysis 1(1), 79–89.
  • Keller, F. S., & Sherman, J. G. (1974). PSI, the Keller Plan Handbook: Essays on a personalized system of instruction. Menlo Park, CA: Benjamin.