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Direkte Instruktion: Unterschied zwischen den Versionen

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(Studien)
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*Grünke, Matthias (2006). Zur Effektivität von Fördermethoden bei Kindern und Jugendlichen mit Lernstörungen. ''Kindheit und Entwicklung, 15'' (4), 239-254. Direkte Instruktion als eines der effektivsten Unterrichtsmodelle bei Kindern und Jugendlichen mit Lernstörungen. [http://www.psycontent.com/content/x06714u36770vg85/fulltext.pdf]
 
*Grünke, Matthias (2006). Zur Effektivität von Fördermethoden bei Kindern und Jugendlichen mit Lernstörungen. ''Kindheit und Entwicklung, 15'' (4), 239-254. Direkte Instruktion als eines der effektivsten Unterrichtsmodelle bei Kindern und Jugendlichen mit Lernstörungen. [http://www.psycontent.com/content/x06714u36770vg85/fulltext.pdf]
 
*Hintz, Anna-Maria & Grosche, Michael (2010). Förderung basaler Lesekompetenzen von erwachsenen Analphabeten nach Prinzipien der direkten Instruktion. ''Empirische Sonderpädagogik, 2'', 25-33. Regressionsanalysen zeigten, dass die meisten Lernende von der Förderung nach den Prinzipien der direkten Instruktion in hohem Masse profitieren konnten. Der erwartete Transfereffekt auf einen standardisierten Lesetest blieb jedoch aus. [http://p16277.typo3server.info/fileadmin/download/esp/2-2010/hintz-20100811.pdf]  
 
*Hintz, Anna-Maria & Grosche, Michael (2010). Förderung basaler Lesekompetenzen von erwachsenen Analphabeten nach Prinzipien der direkten Instruktion. ''Empirische Sonderpädagogik, 2'', 25-33. Regressionsanalysen zeigten, dass die meisten Lernende von der Förderung nach den Prinzipien der direkten Instruktion in hohem Masse profitieren konnten. Der erwartete Transfereffekt auf einen standardisierten Lesetest blieb jedoch aus. [http://p16277.typo3server.info/fileadmin/download/esp/2-2010/hintz-20100811.pdf]  
*Grosche, Michael (2011). Effekte einer direkt-instruktiven Förderung der Lesegenauigkeit. ''Empirische Sonderpädagogik, 2'', 147-161. Aufgrund sehr langsamer Lernfortschritte bei Analphabeten sind die Ergebnisse relativ inkonsistent. Zwar verbesserten sich die Lernenden teilweise, aber neben einem eingeschränkten Lerntransfer konnten wiederholt zeitweilige Leseverlangsamungen beobachtet werden, was sich durch experimentell erhobene spezifische Lernbarrieren von Analphabeten erklären lässt.  
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*Grosche, Michael (2011). Effekte einer direkt-instruktiven Förderung der Lesegenauigkeit. ''Empirische Sonderpädagogik, 2'', 147-161. Aufgrund sehr langsamer Lernfortschritte bei Analphabeten sind die Ergebnisse relativ inkonsistent. Zwar verbesserten sich die Lernenden teilweise, aber neben einem eingeschränkten Lerntransfer konnten wiederholt zeitweilige Leseverlangsamungen beobachtet werden, was sich durch experimentell erhobene spezifische Lernbarrieren von Analphabeten erklären lässt. [http://www.psychologie-aktuell.com/fileadmin/download/esp/2-2011_20110927/grosche.pdf]
 
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Version vom 8. Januar 2014, 09:50 Uhr

vorläufige Version

Definition nach Hattie

Unterrichtsmethode, die erstmals 1996 von Adams und Engelmann dargelegt wurde, bei welcher die Lehrperson die Lernintentionen und Erfolgskriterien bestimmt, diese den Lernenden transparent macht und durch Modelllernen demonstriert sowie erfasst und bewertet, ob die Lernenden das Vermittelte verstanden haben, indem das Verständnis überprüft wird und im Rahmen eines alles zusammenführenden Abschlusses erneut vermittelt, was sie gesagt haben. Das Hauptziel der Direkten Instruktion besteht darin, den Leistungsfortschritt der Lernenden zu beschleunigen, d. h. mehr Stoff in kürzerer Zeit zu unterrichten, auf Transfer jenseits des Auswendiglernens zu zielen, sequenzielles Lernen anzuregen und die Leistungsfortschritte der Lernenden ständig zu überwachen, während sie danach streben, ihre anspruchsvollen Ziele zu erreichen.

Angaben aus den Büchern von John Hattie

Englischer Originalbegriff

Direct Instruction

Effektstärken in Bezug auf Schülerleistungen

Hattie (2013), S. 242: d=0,59; Rang 26 von 138
Hattie (2012), S. 251: d=0,59; Rang 29 von 150

Weiterführende Literatur und Studien

Weiterführende Literatur

  • Eibenstein, Felix (2011). Die direkte Instruktion – Eine methodische Grossform. Studienarbeit. Dresden.
  • Grell, Jochen & Grell, Monika (2007). Unterrichtsrezepte. Weinheim: Beltz.
  • Wellenreuther, Martin (2007). Lehren und Lernen – aber wie? Hohengehren: Schneider Verlag.
  • Wiechmann, Jürgen (2000). Zwölf Unterrichtsmethoden. Weinheim: Beltz.


Studien

  • Grünke, Matthias (2006). Zur Effektivität von Fördermethoden bei Kindern und Jugendlichen mit Lernstörungen. Kindheit und Entwicklung, 15 (4), 239-254. Direkte Instruktion als eines der effektivsten Unterrichtsmodelle bei Kindern und Jugendlichen mit Lernstörungen. [1]
  • Hintz, Anna-Maria & Grosche, Michael (2010). Förderung basaler Lesekompetenzen von erwachsenen Analphabeten nach Prinzipien der direkten Instruktion. Empirische Sonderpädagogik, 2, 25-33. Regressionsanalysen zeigten, dass die meisten Lernende von der Förderung nach den Prinzipien der direkten Instruktion in hohem Masse profitieren konnten. Der erwartete Transfereffekt auf einen standardisierten Lesetest blieb jedoch aus. [2]
  • Grosche, Michael (2011). Effekte einer direkt-instruktiven Förderung der Lesegenauigkeit. Empirische Sonderpädagogik, 2, 147-161. Aufgrund sehr langsamer Lernfortschritte bei Analphabeten sind die Ergebnisse relativ inkonsistent. Zwar verbesserten sich die Lernenden teilweise, aber neben einem eingeschränkten Lerntransfer konnten wiederholt zeitweilige Leseverlangsamungen beobachtet werden, was sich durch experimentell erhobene spezifische Lernbarrieren von Analphabeten erklären lässt. [3]



Quellen

  • Hattie, John A. C. (2013, S. 242ff): Lernen sichtbar machen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible learning", besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
  • Adams, G. L., & Engelmann, S. (1996). Research on direct instruction: 20 years beyond DISTAR. Seattle, WA: Educational Achievement Systems.
  • Cooper, J. M. (2006). Classroom teaching skills (8th ed.). Boston, MA: Houghton Mifflin Co.