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Assimilation (von Wissen): Unterschied zwischen den Versionen

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Eine der beiden Arten der Anpassung (nach Jean Piaget) zwischen dem kognitiven Wissen des lerndenden  Individuums (innere Welt) einerseits und den Gegenständen  seiner Umwelt andererseits. In diesem Falle passt das  Individuum die in der Umwelt wahrgenommenen Inhalte  den bereits vorhandenen Denkmustern an (auch wenn dies zu einer falschen Adaption führt, wie z. B. auch eine Flüssigkeit zu "greifen"). Das Individuum verändert die Inhalte der Umwelt, indem er ihnen seine bereits vorhandene eigentümliche Struktur aufprägt (metaphorisch; "Einverleibung").<br><br>   
 
Eine der beiden Arten der Anpassung (nach Jean Piaget) zwischen dem kognitiven Wissen des lerndenden  Individuums (innere Welt) einerseits und den Gegenständen  seiner Umwelt andererseits. In diesem Falle passt das  Individuum die in der Umwelt wahrgenommenen Inhalte  den bereits vorhandenen Denkmustern an (auch wenn dies zu einer falschen Adaption führt, wie z. B. auch eine Flüssigkeit zu "greifen"). Das Individuum verändert die Inhalte der Umwelt, indem er ihnen seine bereits vorhandene eigentümliche Struktur aufprägt (metaphorisch; "Einverleibung").<br><br>   
  
=== Quellen===
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* Häcker, Hartmut & Stapf, Kurt-H. (2004). Dorsch - psychologisches Wörterbuch. Bern: Huber, S. 74.
 
* Häcker, Hartmut & Stapf, Kurt-H. (2004). Dorsch - psychologisches Wörterbuch. Bern: Huber, S. 74.
 
* Oerter, Rolf & Montada, Leo (2002). Entwicklungspsychologie. Weinheim: Belz, S. 436.
 
* Oerter, Rolf & Montada, Leo (2002). Entwicklungspsychologie. Weinheim: Belz, S. 436.

Version vom 26. Juni 2013, 11:14 Uhr

Eine der beiden Arten der Anpassung (nach Jean Piaget) zwischen dem kognitiven Wissen des lerndenden Individuums (innere Welt) einerseits und den Gegenständen seiner Umwelt andererseits. In diesem Falle passt das Individuum die in der Umwelt wahrgenommenen Inhalte den bereits vorhandenen Denkmustern an (auch wenn dies zu einer falschen Adaption führt, wie z. B. auch eine Flüssigkeit zu "greifen"). Das Individuum verändert die Inhalte der Umwelt, indem er ihnen seine bereits vorhandene eigentümliche Struktur aufprägt (metaphorisch; "Einverleibung").

Quellen

  • Häcker, Hartmut & Stapf, Kurt-H. (2004). Dorsch - psychologisches Wörterbuch. Bern: Huber, S. 74.
  • Oerter, Rolf & Montada, Leo (2002). Entwicklungspsychologie. Weinheim: Belz, S. 436.

siehe auch Akkomodation (von Wissen)