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Akzeleration: Unterschied zwischen den Versionen

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===Definition nach Hattie===
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Interventionen für hochbegabte Lernende. Diese Interventionen umfassen eine frühere Einschulung, das Überspringen von Schulstufen oder den Besuch einzelner Unterrichtsstunden höherer Stufen.
 
Interventionen für hochbegabte Lernende. Diese Interventionen umfassen eine frühere Einschulung, das Überspringen von Schulstufen oder den Besuch einzelner Unterrichtsstunden höherer Stufen.
  
Kritisiert wird an den Interventionen insbesondere der geringere Stellenwert der sozialen und emotionalen Reife im Gegensatz zu den kognitiven Leistungen. So werden Nutzende der Förderangebote zwar kognitiv mit den älteren Lernenden mithalten können, ihnen jedoch oft sozial und emotional nicht gewachsen sein.
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Kritisiert wird an den Interventionen insbesondere der geringere Stellenwert der sozialen und emotionalen Reife im Gegensatz zu den kognitiven Leistungen. So werden Nutzende der Förderangebote zwar kognitiv mit den älteren Lernenden mithalten können, ihnen jedoch oft sozial und emotional nicht gewachsen sein.
 
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''engl. Originalbegriff'' Acceleration
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[[Hattie (2014)]], S. 276: ''d''=0.68 [[(Interpretationshilfe zur Effektstärke)]]
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==Weiterführende Literatur und Studien==
 
==Weiterführende Literatur und Studien==
===Weiterführende Literatur===
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====Weiterführende Literatur====
 
*Heinbokel, Annette (2003). ''Frühe Einschulung.'' In: Krüger, Christiana (Hrsg.) Kleine Menschen – ganz groß – schon vor der Schule, Münster: Monsenstein & Vannerdat, S. 211-242
 
*Heinbokel, Annette (2003). ''Frühe Einschulung.'' In: Krüger, Christiana (Hrsg.) Kleine Menschen – ganz groß – schon vor der Schule, Münster: Monsenstein & Vannerdat, S. 211-242
 
*Heinbokel, Anette (2009): ''Handbuch Akzeleration: Was Hochbegabten nützt''. Münster: LIT Verlag.
 
*Heinbokel, Anette (2009): ''Handbuch Akzeleration: Was Hochbegabten nützt''. Münster: LIT Verlag.
 
*Hellert, Ursula (2004): ''Frühe Einschulung von Kindern, die ihrer Altersklasse weit voraus sind''. In: Wagner, Harald (Hrsg.). Frühzeitig fördern – Hochbegabte im Kindergarten und in der Grundschule, Tagungsbericht, S. 91-98.
 
*Hellert, Ursula (2004): ''Frühe Einschulung von Kindern, die ihrer Altersklasse weit voraus sind''. In: Wagner, Harald (Hrsg.). Frühzeitig fördern – Hochbegabte im Kindergarten und in der Grundschule, Tagungsbericht, S. 91-98.
 
*Kraus, Josef (1988): Schullaufbahnprobleme bei Hochbegabten. Florian - ein hochbegabter Grundschüler überspringt eine Jahrgangsstufe. In: Adam Kormann (Hrsg.): Diagnose und Intervention bei Schullaufbahnproblemen. Eine Fallsammlung,  S. 89-98. Weinheim: Beltz.
 
*Kraus, Josef (1988): Schullaufbahnprobleme bei Hochbegabten. Florian - ein hochbegabter Grundschüler überspringt eine Jahrgangsstufe. In: Adam Kormann (Hrsg.): Diagnose und Intervention bei Schullaufbahnproblemen. Eine Fallsammlung,  S. 89-98. Weinheim: Beltz.
 
 
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===Studien===
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*Eckerstorfer, Nadja (2010): [http://www.netzwerk-akzeleration.de/uploads/Eckerstorfer%20Die%20Auswirkungen%20des%20Ueberspringens.pdf ''Die Auswirkungen des Überspringens aus der Sicht von Schülern.''] In: ECHA News, 24, 1, S. 31-32. Abgerufen am 26.03.2014.
 
*Eckerstorfer, Nadja (2010): [http://www.netzwerk-akzeleration.de/uploads/Eckerstorfer%20Die%20Auswirkungen%20des%20Ueberspringens.pdf ''Die Auswirkungen des Überspringens aus der Sicht von Schülern.''] In: ECHA News, 24, 1, S. 31-32. Abgerufen am 26.03.2014.
 
:''Ergebnisse''
 
:''Ergebnisse''

Version vom 2. April 2014, 13:23 Uhr

Faktorenbeschreibung

Definition nach Hattie

(2013, S. 119f)
Interventionen für hochbegabte Lernende. Diese Interventionen umfassen eine frühere Einschulung, das Überspringen von Schulstufen oder den Besuch einzelner Unterrichtsstunden höherer Stufen.

Kritisiert wird an den Interventionen insbesondere der geringere Stellenwert der sozialen und emotionalen Reife im Gegensatz zu den kognitiven Leistungen. So werden Nutzende der Förderangebote zwar kognitiv mit den älteren Lernenden mithalten können, ihnen jedoch oft sozial und emotional nicht gewachsen sein.

engl. Originalbegriff Acceleration

Effektstärke in Bezug auf Schülerleistungen

Hattie (2014), S. 276: d=0.68 (Interpretationshilfe zur Effektstärke)

Weiterführende Literatur und Studien

Weiterführende Literatur

  • Heinbokel, Annette (2003). Frühe Einschulung. In: Krüger, Christiana (Hrsg.) Kleine Menschen – ganz groß – schon vor der Schule, Münster: Monsenstein & Vannerdat, S. 211-242
  • Heinbokel, Anette (2009): Handbuch Akzeleration: Was Hochbegabten nützt. Münster: LIT Verlag.
  • Hellert, Ursula (2004): Frühe Einschulung von Kindern, die ihrer Altersklasse weit voraus sind. In: Wagner, Harald (Hrsg.). Frühzeitig fördern – Hochbegabte im Kindergarten und in der Grundschule, Tagungsbericht, S. 91-98.
  • Kraus, Josef (1988): Schullaufbahnprobleme bei Hochbegabten. Florian - ein hochbegabter Grundschüler überspringt eine Jahrgangsstufe. In: Adam Kormann (Hrsg.): Diagnose und Intervention bei Schullaufbahnproblemen. Eine Fallsammlung, S. 89-98. Weinheim: Beltz.



Studien

Ergebnisse
Schülerinnen und Schüler, die eine Klasse übersprungen haben, fühlten sich im Allgemeinen in der neuen Klasse wohl und sie erfuhren Unterstützung vom sozialen Umfeld. Einige Lernende gaben an, sich auch in der neuen Klasse noch unterfordert zu fühlen.
Gibt einen Überblick über den Forschungsstand, der im Allgemeinen besagt, dass sich Akzeleration sehr positiv auf die Lernleistung auswirkt.



Quellen

  • Hattie, John A. C. (2013, S. 119f): Lernen sichtbar machen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible learning", besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
  • Hattie, John A. C. (2014, Anhang C): Lernen sichtbar machen für Lehrpersonen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible learning for Teachers", besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.