Bachelorarbeit als Karrierekick

Wissenschaft trifft Praxis: Die ehemalige FHNW-Studentin Tabea Leibundgut arbeitet als Projektleiterin bei Mobility – dank ihrer Bachelorarbeit über ein Sharing-Konzept für Scooter.

Man schreibt die Bachelorarbeit und gibt sie ab. Endlich ist das Studium geschafft, endlich ist man fertig! Für Tabea hingegen war dies erst der Anfang. Sie fand das Thema ihrer Bachelorarbeit so spannend, dass sie ein Jahr später bei Mobility nachfragte, was denn nun mit den Analysen und Ergebnissen der Arbeit geschehen sei. So kam eins zum anderen. Tabea wurde kurzerhand von Mobility als Projektleiterin eingestellt, um die Bachelorarbeit in die Praxis umzusetzen.

Mit Fragen und Zahlen zum Erfolg

Die Arbeit schrieb sie gemeinsam mit Martina Ender zum Thema «Zweirad-Businessmodell in der Schweiz. Sharing-Konzept für Scooter» für Mobility. Es ging darum, ein Business Modell zu entwickeln: Mobility wollte wissen, ob und unter welchen Voraussetzungen es Sinn machen würde, neben Autos auch Scooter anzubieten.


Tabea Leibundgut auf einem der Mobility-Scooter (Foto: Mobility)

In der Vertiefung «Marketing» haben die beiden Studentinnen der Betriebsökonomie an der Hochschule für Wirtschaft FHNW gelernt Fragen zu stellen. Sie konzentrierten sich auf die «7P» des Marketing-Mix (Produkt, Preis, Place, Promotion, People, Prozess, Physical Evidence). Durch Kundenbefragungen oder auch Markt- und Konkurrenzanalysen erhielten sie wertvolle Antworten zum Nutzen und Zweck von Scootern und der gesamten Customer Journey. Die hohe Qualität ihrer Arbeit zeichnet sich auch dadurch aus, dass jeder Entscheid und jede Empfehlung auf Daten basiert.

«Diese Bachelorarbeit war der perfekte Übergang vom Studium ins Berufsleben.
Das Erlernte konnte sinnhaft in der Praxis angewandt werden»
– Tabea Leibundgut

Vom Papier in die Realität

Im April dieses Jahres wurde das Scooter-Projekt schliesslich lanciert. Seither befinden sich in Zürich 200 Mobility Scooter im Umlauf. Dies ist einmalig in der Schweiz und kommt gerade bei Pendlern in Zürich gut an. Um weitere Erfahrungen zu sammeln, wird in Zusammenarbeit mit der SBB in Bern ein Test über 6 Wochen durchgeführt. Wir sind gespannt, wohin die Reise von Mobility Scooter noch führt und wünschen Tabea weiterhin viel Erfolg.

Kontakt

Stephan Burkart, stephan.burkart@fhnw.ch

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