Von InsightChina zur Schweizer Botschaft

Die internationalen Studierendenprojekte der Hochschule für Wirtschaft FHNW haben schon vielen Alumni den Weg zu einer weltumfassenden Berufskarriere geebnet. So auch für Nathalie Löffel, die als frischgebackene Absolventin ein Praktikum bei der Schweizer Botschaft in Peking in Angriff genommen hat.

Erst im September hat Nathalie Löffel ihr Bachelor-Studium in Business Administration (International Management) an der FHNW abgeschlossen. Nicht zuletzt dank ihrer Auslandserfahrung und insbesondere ihrem Netzwerk, dass sie als Mitglied von InsightChina aufbauen konnte, arbeitet sie nun als Junior Officer an der Schweizer Botschaft in Peking. Wir freuen uns, dass sie sich die Zeit genommen hat, ein paar Fragen zu ihrem Werdegang und ihren Erfahrungen zu beantworten.

Nathalie, weshalb hattest du dich für den Studiengang Business Administration (International Management) entschieden?

Heutzutage befinden wir uns in einer global vernetzten Geschäftswelt, in welcher internationale Erfahrungen schon fast ein Muss sind. Das stand auch bei meiner Wahl des Studiengangs im Vordergrund. Die Hochschule für Wirtschaft FHNW fördert den Austausch zwischen verschiedenen Ländern und Kulturen, was nicht nur den eigenen Horizont erweitert, sondern auch persönliche internationale Beziehungen ermöglicht. Das breite Netzwerk an Partneruniversitäten bietet Studierenden aus der Schweiz und dem Ausland die Chance, fremde Länder, Kulturen und Sprachen kennenzulernen. Zu den Highlights meines Studiums gehörten ganz klar mein Auslandssemester in Ho Chi Minh City, Vietnam, und mein Einsatz im internationalen Studierendenprojekt InsightChina.

Was hat dich motiviert, bei InsightChina mitzumachen? Hattest du vorher schon Interesse an China?

Auf die Frage “Warum China?” antworte ich: Warum nicht China? Als Wirtschaftsstudentin bin ich natürlich daran interessiert, mit welchen Mitteln und Eigenschaften China seine Herausforderungen als zweitgrösste Wirtschaftsmacht der Welt bewältigt. China ist ein faszinierendes Land mit einer langen Geschichte, reich an Kultur und Tradition. Deshalb sprach mich InsightChina besonders an. Das Ziel des Projektes ist es, den Austausch zwischen Studierenden und Business Hubs zu ermöglichen, sowie aufzuzeigen, wie man in China Geschäfte tätigen kann. Ich war Teil des PR & Media-Teams des Projekts, in dem ich mich mit voller Leidenschaft und Motivation einsetzen konnte. Diese Aufgabe verlangte viel Flexibilität und Eigenverantwortung, bot aber auch einen grossen Spielraum für Kreativität. Für mich war das ein guter Ausgleich zum Studium.


“Warum China? Warum nicht China!” Das Reich der Mitte hat es Nathalie Löffel nicht erst seit ihrem Engagement bei InsightChina angetan.

Wie bist du an dein Praktikum bei der Schweizer Botschaft in Peking gekommen?

Während meiner 3-wöchigen Reise mit InsightChina konnte ich die Schweizer Botschaft in Peking besuchen und die Leute kennenlernen. Das Leben und die Geschäftswelt in China haben schnell einen bleibenden und positiven Eindruck bei mir hinterlassen. Und weil ich die Absicht hatte, neue berufliche Erfahrungen in einem spannenden internationalen Umfeld zu sammeln, habe ich mich für diese Stelle beworben. Ich bin sehr glücklich, dass es geklappt hat! Mein beruflicher Hintergrund liegt im Bankenwesen. Meine neuen Aufgaben als Junior Officer in der Abteilung Science, Technology und Education sind eine neue Herausforderung, die ich mit Freude angenommen habe.

Wie hat dich dein Studium auf diese neue Aufgabe vorbereitet? Was ist dir speziell in Erinnerung geblieben?

Das Studium hat mir in vielerlei Hinsicht weitergeholfen. Ich habe gelernt, dass es nicht immer nur um Zahlen und Fakten geht. In einem internationalen Umfeld sind eine gewisse kulturelle Intelligenz und Kompromissbereitschaft entscheidende Stärken. Freundschaften und professionelle Netzwerke können gleich viel wert sein wie eine gute Note in einer Prüfung. Was mir speziell in Erinnerung bleiben wird, ist der vielfältige Kontakt zu verschiedenen Nationen und Kulturen und die wunderbaren Erfahrungen durch das Austauschsemester und meinem Engagement bei InsightChina.

Was würdest du den neuen Studierenden mit auf den Weg geben?

Seid offen für Neues! Wie der Schriftsteller T.S. Eliot sagte: „Nur wer riskiert, zu weit zu gehen, kann überhaupt herausfinden, wie weit er gehen kann!“

Mit dieser Neugier und Unerschrockenheit steht Nathalies Karriere nichts im Weg, ob in der Schweiz, in China oder anderswo. Wir wünschen ihr viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft!

Weitere Informationen

Website InsightChina

Kontakt

Florian Schönmann

florian.schoenmann@fhnw.ch

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