Nutzen und Grenzen des Prozessmanagements

Am 6. Oktober 2016 diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Organisationen, der öffentlichen Verwaltung und der Politik über Nutzen und Grenzen des Prozessmanagements.

Sämtliches hoheitliches Handeln, ob nun direkt von einer öffentlichen Verwaltung oder an eine Nonprofit-Organisation (NPO) delegiert, kann als Prozess verstanden und beschrieben werden. Das Festlegen von Prozessen hat unterschiedliche Ziele: Zum einen soll durch das gleichförmige Bearbeiten einer Aufgabe eine höhere Effizienz bei gleichzeitiger Steigerung der Qualität erreicht werden. Zum anderen bietet das Bearbeiten einer Aufgabe im Rahmen eines beschriebenen Prozesses eine hohe Gewähr, dass das rechtsstaatliche Gebot der Gleichbehandlung aller Bürgerinnen und Bürger eingehalten wird.

Doch wie sieht es in der Praxis wirklich aus? Sind Prozesse hilfreich, oder behindern sie eher kundennahe Dienstleistungen? Und wie verhält es sich mit politischen Prozessen?

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Die Podiumsteilnehmenden von links: Karl Walker (Kommandant Kantonspolizei Zug), Andrea Fäs-Trummer (Gemeinde- und Landrätin Glarus), Achim Dannecker (Dozent FHNW), Samir Stroh (Stv. Leiter Gemeindeverwaltung Birsfelden), Stefan Wolf (Geschäftsleiter Prozessmanagement-Akademie) (Foto: Karin Freiermuth).

In seinem Referat sprach Matthias Meyer, Dozent und Studiengangleiter des MAS Nonprofit- und Public Management, auch das Qualitätsmanagement, die Aufwände und die Darstellung von Prozessen an. In der anschliessenden Podiumsdiskussion wurde angeregt über die Akzeptanz eines Prozessmanagements bei den Mitarbeitenden diskutiert. Abgerundet wurde das Thema mit einer philosophischen Betrachtung von Prof. Dr. Andreas Brenner, Dozent FHNW.

NPPM-Input

NPPM-Input – Gedankenanstösse für Leitungspersonen in Nonprofit-Organisationen und öffentlichen Verwaltungen – ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Nonprofit- und Public Management (NPPM) der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Der nächste NPPM-Input wird am 30. März 2017 in Olten stattfinden.

Kontakt

Karin Freiermuth

karin.freiermuth@fhnw.ch

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