Social Media wirkungsvoll nutzen

Anlässlich des ersten “NPPM-Input” diskutierten am 19. November 2015 Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Organisationen und der öffentlichen Verwaltung über den wirkungsvollen Einsatz von Social Media.Social Media wie Facebook, Twitter, Xing und Co. werden längst nicht nur von Privatpersonen genutzt. Vermehrt kommunizieren auch Behörden und Nonprofit-Organisationen online mit ihren Kunden und Mitgliedern, führen PR-Aktionen durch, bauen Netzwerke auf usw. Auch wenn die sozialen Medien neue Kommunikationskanäle eröffnen, gilt es, die Chancen und Risiken genau abzuwägen. Der erste NPPM-Input griff Pro und Contra zum Einsatz von Social Media auf und verdeutlichte diese anhand von Beispielen aus der Praxis.

Die Podiumsteilnehmenden von links: Martina Dalla Vecchia (FHNW), Daniele Turini (Historisches Museum Basel), Ilka Brandt (Solothurner Spitäler), Andreas Christen (Amnesty International), Peter Buri (Kanton Aargau); Foto: Karin Freiermuth

Die Podiumsteilnehmenden von links: Martina Dalla Vecchia (FHNW), Daniele Turini (Historisches Museum Basel), Ilka Brandt (Solothurner Spitäler), Andreas Christen (Amnesty International), Peter Buri (Kanton Aargau); Foto: Karin Freiermuth

Unterschiedliche Sichtweisen auf Social Media
“You are what you share” – mit diesen Worten eröffnete Martina Dalla Vecchia, Professorin am Institut für Wirtschaftsinformatik, ihr Einstiegsreferat. Sie ging auf die neusten Entwicklungen in der Social Media-Welt ein – unter anderem auf die Möglichkeiten des Social Recruitment – und erläuterte den rund vierzig Anwesenden den Mehrwert der verschiedenen Kanäle.

In der anschliessenden Podiumsdiskussion tauschten sich Praktikerinnen und Praktiker über ihre Erfahrungen mit Social Media aus und berichteten dem Publikum von den diversen Hürden bei der Einführung der neuen Kommunikationskanäle. Auch der Aufwand für die Bewirtschaftung und die Evaluation der sozialen Medien wurden thematisiert.

Moderiert wurde die Diskussion von Matthias Meyer, Dozent am Institut für Nonprofit- und Public Management.

Den Abschluss machte Andreas Brenner, Professor am Institut für Nonprofit- und Public Management, welcher die Social Media aus einer philosophischen Perspektive kritisch hinterfragte. Danach hatten die Teilnehmenden des NPPM-Input die Möglichkeit, sich bei einem Apéro auszutauschen und die Diskussion mit den Referentinnen und Referenten weiterzuführen.

Kontakt:
Karin Freiermuth

NPPM-Input – Gedankenanstösse für Leitungspersonen in Nonprofit-Organisationen und öffentlichen Verwaltungen – ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Nonprofit- und Public Management der Hochschule für Wirtschaft FHNW.

Der nächste NPPM-Input zum Thema „Prozessmanagement in öffentlichen Verwaltungen und Nonprofit-Organisationen“ wird am 26. Mai 2016 von 17.00 bis 20.00 Uhr in Kooperation mit der Prozessmanagement-Akademie stattfinden.

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