Studierendenaustausch wider Erwarten um 14% gestiegen

159 Studierende der Hochschule für Wirtschaft FHNW werden das Herbstsemester 2015 an einer der 160 Partneruniversitäten weltweit absolvieren. Trotz Kündigung des ERASMUS Vertrags nach der Abstimmung vom 9. Februar 2014 eine erfreuliche Zunahme um 14%.

Die beliebtesten Destinationen 2015 lagen wiederum im europäischen Raum. Platz 1 bis 3 belegen Spanien, Finnland und Frankreich. Darauf folgen China, Schweden und Südkorea. Steigender Beliebtheit erfreuen sich die Niederlande, das Baskenland, Mexiko und Grossbritannien. «Wir freuen uns sehr, dass wir 80% der Studierenden einen Platz an der Hochschule ihrer Präferenz anbieten können» freut sich Prof. Robert Buttery, Head of International Relations. «Wir haben in zahllosen Gesprächen mit unseren Partnern im europäischen Raum bilaterale Verträge ausgehandelt, um unseren Studierenden möglichst viele Optionen zu bieten.»

Einschränkungen in den USA und Kanada

Infolge eines starken Überhangs von Schweizer Studierenden, die in den USA oder Kanada ein Austauschsemester verbringen möchten, wurden dieses Jahr die Möglichkeiten in diesen beiden Ländern eingeschränkt. Ausgezeichnete Leistungen waren darum die Voraussetzung um einen der wenigen heiss begehrten gebührenfreien Studienplätze zu erhalten.

Auch Anstieg von ausländischen Austauschstudierenden erwartet

Obwohl die Bewerbungsportale für Austauschstudierende der Partneruniversitäten, die ein Semester in einem der englischsprachigen Studiengänge der Hochschule für Wirtschaft FHNW absolvieren möchten, noch nicht geöffnet sind, zeichnet sich bereits heute ebenfalls ein Anstieg ab. «Wir bewerten diesen Trend sehr positiv. Denn Austauschsemester sind nicht nur eine grosse Chance für unsere Studierenden, die in einem fremden Land Kultur und Wirtschaft kennen lernen und wertvolle Netzwerke aufbauen können. Die ausländischen Austauschstudierenden, die in Olten, Basel oder Windisch in die regulären Studiengänge integriert werden, erlauben es auch den Studierenden vor Ort, ähnliche Erfahrungen zu machen, sei es als Partner in Gruppenarbeiten, Projekten oder als Buddy.»

Kontakt
Prof. Robert Buttery, robert.buttery@fhnw.ch

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