Harvard Business School ehrt Peter Abplanalp

Peter Abplanalp, Dozent für strategisches Management und ehemaliger Direktor der Fachhochschule Solothurn Nordwestschweiz, wurde vom weltweit führenden Strategieexperten Michael E. Porter für seine Tätigkeit im Rahmen des Harvard-Kurses Microeconomics of Competitiveness geehrt.Die Ehrung erfolgte an der Harvard Business School während des jährlich stattfindenden Faculty Workshops des Microeconomics of Competitiveness-Netzwerkes (MOC). Anlass für die Aufnahme in die Hall of Fame war die Tätigkeit von Peter Abplanalp für das Curriculum Commitee des MOC, das er seit drei Jahren präsidiert.
Die Hochschule für Wirtschaft FHNW ist seit 10 Jahren als einzige Fachhochschule der Schweiz akitves Mitglied im MOC-Netzwerk der Harvard Business School.

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Peter Abplanalp (links), Hochschule für Wirtschaft FHNW und Michael E. Porter, Harvard Business School, anlässlich der Aufnahme von Peter Abplanalp in die Hall of Fame des MOC-Netzwerkes im Dezember 2013. Foto:James Ushkurnis

Angeregt durch Mike Domenghino bewarb sich 2003 die damalige Fachhochschule Solothurn Nordwestschweiz erfolgreich um die Aufnahme in das neu gegründete MOC-Netzwerk und befand sich von Anfang an in sehr guter Gesellschaft: Unter den europäischen Partner waren renommierte Institutionen, so unter anderen die Universität Fribourg, BI Norwegian Business School, Erasmus Universität Rotterdam, HHL Leipzig, Stockholm die School of Economics, IESE Business School, SDA Bocconi, Wirtschaftsuniversität Wien und die Warschau School of Economics.

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Harvard Business School, Microecenomics of Competitiveness, Faculty Workshop, Dezember 2013. In der Mitte vorne Michael Porter, rechts Mike Domenghino (vorderste Reihe), Peter Abplanalp (3. Reihe) und Marisa Helfer (links hinten). Foto:James Ushkurnis, MOC Workshop 2013. Bitte anklicken um das Bild zu vergrössern.

Heute umfasst das Netzwerk etwas über 80 Hochschulen aus allen Weltgegenden von Asien bis Zentralamerika, an denen rund 250 Dozierende den Kurs regelmässig unterrichten. Weltweit sind inzwischen 1’165 MOC-Kurse durchgeführt worden. 37 Hochschulen haben Institute für “Competitiveness” gegründet. Mitglieder des Netzwerkes sind in mehr als 400 nationale und regionale Initiativen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Ländern oder Regionen sowie in rund 400 Forschungsprojekte gleicher Ausrichtung involviert. Inzwischen gibt es weltweit rund 35’000 MOC-Alumni, rund die Hälfte davon ehemalige MBA-Studierende.

2013 hat erstmals auch die FHNW-Dozentin Marisa Helfer am MOC-Workshop teilgenommen. Sie arbeitet gegenwärtig für ein Clusterprojekt der Europäischen Union und wird künftig noch vermehrt im Themenbereich Wettbewerbsfähigkeit und Clusterentwicklung aktiv sein. Sie arbeitet zurzeit an einem Konzept, das aufzeigen soll, wie wir in Zukunft das Potential dieses Netzwerkes noch besser nutzen können.

Im Sinne einer Weiterentwicklung des “Global Competitiveness Report”, der jährlich vom World Economic Forum publiziert wird (und an dessen Entstehung Michael Porter entscheidend mitgewirkt hat), soll künftig  im MOC-Netzwerk das Augenmerk nicht mehr nur auf die Wettbewerbsfähigkeit gerichtet werden, sondern auch darauf, wie sich wirtschaftliche Entwicklung mit sozialer Entwicklung verbinden lässt. Dies ist zweifellos eine Herausforderung für alle, die sich auch künftig mit gutem Gewissen für eine liberale Wirtschaftsordnung einsetzen möchten.

Kontakt: Prof. Dr. Peter Abplanalp

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