Neuer Leuchtturm in der Start-up Landschaft

In der Schweiz werden jährlich rund 40’000 Firmen gegründet. Alleine im Kanton Aargau sind es rund 2’500. Doch die Hälfte existiert nach fünf Jahren nicht mehr. Um gründungswilligen Personen zu helfen, lanciert die FHNW mit diverser Unterstützung «SwissUpStart» in Brugg-Windisch.

Eine Firma zu gründen ist heute relativ einfach. Diese jedoch erfolgreich zu führen ist eine andere Sache. Viele der Start-ups geben bereits nach fünf Jahren wieder auf. Die Fachhochschule Nordwestschweiz bietet mit dem Projekt «SwissUpStart», zusammen mit dem Kanton Aargau und der UBS ein Beratungsangebot an, um potenzielle Jungunternehmerinnen und -unternehmer zu unterstützen. Diese treten im SwissUpStart mit ihren Geschäftsideen in einem Wettbewerb gegeneinander an. Die Businesspläne, die am Ende am meisten überzeugen, werden in der jeweiligen Kategorie prämiert. Wer mit einer Geschäftsidee am SwissUpStart aufgenommen wird, profitiert von einem vielfältigen Angebot: Von Fach- und Businesscoaching, Netzwerkanlässen, Infrastruktur, Aus- und Weiterbildungen. Den Gewinnerinnen und Gewinnern in den Kategorien «Wirtschaft und Technik», «Social Business» und «Green Business/Cleantech» winken Preisgelder in Höhe von 20’000 Franken.

Einzigartige Betreuung der Start-ups

Das Konzept des Unternehmenswettbewerbs SwissUpStart ist wegen des vielfältigen Betreuungsangebots einzigartig in der Schweiz. Aus diesem Grund engagiert sich auch die UBS für SwissUpStart. Für Thomas Sommerhalder, UBS-Regionaldirektor Aargau/Solothurn, ist es wichtig, dass ein solches Angebot für angehende Unternehmerinnen und Unternehmer existiert: «Schliesslich wird die Schweizer Wirtschaft von den KMUs getragen. Die UBS will einen Beitrag zum Gelingen beisteuern.» Die UBS übernimmt das Preisgeld für Wirtschaft und Technik und organisiert die Awardverleihung im September 2014 im neuen Campus-Saal in Brugg/Windisch.

Über 200 Anmeldungen innerhalb von vier Monaten

Am 1. Oktober 2013 wird der erste Kurs mit 100 Teilnehmenden gestartet. «Das Interesse ist gross», bestätigt Projektleiter Arie Verkuil, Leiter des Instituts für Unternehmensführung der Hochschule für Wirtschaft FHNW. Bereits hätten sich mehr als 200 Personen angemeldet. «Das überrascht uns nicht. Wir haben von Anfang an gewusst, dass dieses Projekt grosses Potenzial hat», sagt Crispino Bergamaschi, Direktionspräsident der FHNW. Mitmachen können alle interessierten Personen. «Was zählt, ist die Geschäftsidee, sowie die Begeisterung, Beharrlichkeit und Neugier, die es dafür braucht », sagt Crispino Bergamaschi weiter.
In den vergangenen Jahren sind allein durch Abgängerinnen und Abgänger der Fachhochschule Nordwestschweiz rund 150 Firmen entstanden. Dieses Potenzial hat der Kanton Aargau erkannt und möchte das Unternehmertum noch gezielter fördern. «Das Projekt SwissUpStart soll Unternehmergeist über die Kantonsgrenzen hinweg versprühen», sagt Regierungsrat Urs Hofmann. Schon heute gehört der Aargau zu den stärksten Wirtschaftsregionen der Schweiz. «Der Kanton Aargau bietet ideale Voraussetzungen für ein solches Projekt», ist Hofmann überzeugt. Aus diesem Grund unterstützt der Aargau das Projekt finanziell mit einem Beitrag aus den Swisslos-Fonds während den nächsten drei Jahren.

Vernetzung mit wichtigen Partnern

Das Projekt SwissUpStart hat weitere Partner überzeugt. Verschiedene Kooperationen mit dem Berufs- und Weiterbildungszentrum Brugg, dem Technopark Aargau und dem Hightech-Zentrum Aargau konnten eingegangen werden. Sie alle wissen, dass Unternehmertum gefördert werden muss und unterstützen SwissUpStart.

Wer eine Geschäftsidee hat und sich anmelden möchte, kann dies auf der Webseite www.swiss-up-start.ch machen. Anmeldeschluss ist der 27. September 2013.

Kontakt

Georgios Antoniadis, georgios.antoniadis@fhnw.ch

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