Erster offizieller Besuch einer swissuniversities-Delegation in China

Eine Delegation von swissuniversities, bestehend aus sechs Vertretern von Schweizer Universitäten bzw. der EPFL Lausanne und Ruedi Nützi, Direktor der Hochschule für Wirtschaft FHNW als Vertreter der Schweizer Fachhochschulen, besuchte im Dezember 2016 in Peking, Shanghai und Shenzhen 14 chinesische Universitäten. Es handelte sich um den ersten offiziellen Besuch einer Delegation von swissuniversities in China. Dies in der Absicht, die von Bundespräsident Schneider-Ammann und Staatspräsident Xi Jinping beschlossene strategische Partnerschaft im Bereich Innovation zu konkretisieren.

swissuniversities Delegation 2016 bei Huawei

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Die chinesischen Partner zeigten grosses Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Schweiz und mit Schweizer Universitäten und Hochschulen. Auch das spezifische Profil der Fachhochschule fand grosses Interesse, geht es doch in allen Volkswirtschaften um die Praxisorientierung der Wissenschaft. Die Hochschule für Wirtschaft FHNW unterhält bereits rege Kontakte zu nicht weniger als 10 Universitäten in China. In dem Sinn war z.B. der Delegations-Besuch an der Shanghai University of Finance and Economics SUFE ein Heimspiel für Ruedi Nützi: Die Hochschule für Wirtschaft FHNW plant zurzeit mit der SUFE neue Programme in den Bereichen Innovation und Entrepreneurship sowie Forschungs-Kollaborationen und in Zukunft Executive Development Programmes (EDP). Zudem hatte Ruedi Nützi im Juli 2016 an der Summer School der SUFE unterrichtet. Ein weiterer wichtiger Output des Delegations-Besuchs im Dezember 2016 war für die Hochschule für Wirtschaft FHNW u.a. die Aufnahme von Beziehungen zur Central University of Finance and Economics CUFE in Peking.

Solche Universitäts-Partnerschaften sind von entscheidender Bedeutung für eine moderne, international-orientierte Fachhochschule. Durch die Kollaborationen werden neue Kenntnisse generiert, und wir können das gewonnene Wissen an unsere Studierenden weitergeben, die sich in ihrem zukünftigen beruflichen Alltag in einem globalisierten Umfeld bewegen werden. Die Partnerschaften ermöglichen auch Austauschsemester an chinesischen Universitäten für unsere Studierenden, die sich dadurch neue soziale und kulturelle Kompetenzen aneignen können. Unsere vertieften Marktkenntnisse und das Ökonomieverständnis in China  teilen wir auch mit unseren Wirtschaftspartnern, um sie in ihren China-Aktivitäten zu unterstützen. Mehr Informationen dazu erhalten Sie auf unserer SSRCC-Website.