Phonebloks – das personalisierte Smartphone

2013 hat der niederländische Designer Dave Hakkens zusammen mit Google und Motorola ein Projekt zur Entwicklung des ersten modularen Smartphones ins Leben gerufen, welches eine hohe Aufmerksamkeit in den Medien erzielt hat. Diese Smartphones sollen aus einzelnen, austauschbaren Modulen bestehen. Dazu gibt es ein buntes Design und viele Extras.

Das Projekt soll auch die Nachhaltigkeit fördern. Oft werden Telefone entsorgt, obwohl nur einzelne Komponenten veraltet oder kaputt sind. Dies könnte mit dem modularen Smartphone geändert werden. Defekte Teile können einfach ausgetauscht und gewünschte Erweiterungen oder Neuheiten implementiert werden. Man kann sich sozusagen sein eigenes, individualisiertes Wunschtelefon zusammenbauen.

Doch es gibt auch Kritik, wie z.B. im Blog von Heise Online. Noch ist die ganze Idee in der Konzeptionsphase. Zweifel gibt es an der Kompatibilität sowie der qualitativen Funktionalität der vielen einzelnen Komponenten. Auch der Nachhaltigkeitsaspekt wird hinterfragt, denn um einen wirklich positiven ökologischen Effekt zu erreichen, müssten die Geräte bzw. die Komponenten erheblich länger genutzt werden als herkömmliche Smartphones.

Es bleibt abzuwarten wie sich das Projekt entwickelt. Interessant ist es auf jeden Fall.

Hörst du noch oder lauschst du schon?

Das Smartphone ist ein Glücksfall für alle, die Locations aufspüren und mit Freunden kommunizieren möchten, die gerne suchen und finden, sprechen und (zu)hören – oder aber Menschen verfolgen, überwachen und belauschen (gewissermassen an ihnen lauschen) wollen. Das hat auch die TA-SWISS erkannt, und so widmet man sich in einer aktuellen Studie diesem Thema zwischen Datenschutz und Informationsethik. In einer Pressemitteilung vom 8. November kündigt man einen Vortrag an: “Die Schweizerische Organisation für Geo-Information beleuchtet an ihrem Feierabend-Forum von Montag, 25. November 2013 (Universität Freiburg) die Chancen und Risiken von Ortungstechnologien im Handy. Prof. Lorenz Hilty, Empa, wird anhand der TA-SWISS-Studie ‘Lokalisiert und identifiziert’ aufzeigen, wie die zahlreichen Möglichkeiten und Dienstleistungen im Bereich der standortbezogenen Daten unser Leben verändern, und TA-SWISS-Geschäftsleiter Sergio Bellucci wird erläutern, warum sich TA-SWISS mit dem Thema auseinandergesetzt hat.” (Zitat aus der Mitteilung) Weitere Informationen sind in einem PDF der SOGI enthalten.