5 Möglichkeiten im E-Commerce Vertrauen bei potenziellen Käufern aufzubauen

Back-to-School: Aus dem Klassenzimmer des CAS Webtrends, Automation und Crossmedia Management. Ein Teil des 15-tägigen Lehrgangs ist es, einen Blogpost aufzubereiten. Autor: Fidel Estrada

In Online-Umgebungen fehlt es in der Regel am nötigen zwischenmenschlichen Kontakt, um das Vertrauen aufzubauen, das zum unmittelbaren Kauf anregt. Darüber hinaus kann das wettbewerbsintensive E-Commerce-Umfeld die Kunden schon beim ersten Anzeichen von Misstrauen dazu verleiten, anderswo einzukaufen. Andererseits können Unternehmen, die sich als vertrauenswürdig erweisen, das Kaufverhalten eines Online-Käufers leichter beeinflussen und sogar einen Zuwachs an Kunden verzeichnen.

Im Grunde genommen läuft es darauf hinaus, dass der Aufbau von Vertrauen der wichtigste Faktor beim Online-Kauf ist. Je höher das Vertrauen eines Online-Käufers und je geringer das wahrgenommene Risiko der Website, desto grösser die Kaufwahrscheinlichkeit.

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CAS Webtrends: Buhlen Sie noch um die Aufmerksamkeit der Kunden oder verkaufen Sie schon?

Back-to-School: Aus dem Klassenzimmer des CAS Webtrends, Automation und Crossmedia Management. Ein Teil des 15-tägigen Lehrgangs ist es, einen Blogpost aufzubereiten. Autorin: Marlene Jungen

In diesem Blogbeitrag wird aufgezeigt, welches Potenzial sich hinter Digital Signage verbringt und warum und wie auch Sie mit diesem Marketing Tool die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden erlangen und das Kundenerlebnis optimieren können. Weiterlesen

Campus Talk am 01.11.2018: AI im Marketing – Nur ein Hype oder echte Innovation?

 

 

AI im Marketing – Nur ein Hype oder echte Innovation?
Vom intelligenten Geschäft bis hin zum personalisierten Einkaufserlebnis: Die Digitalisierung schreitet rasch voran. Mit künstlicher Intelligenz können Marketeers einzigartige Kundenerlebnisse schaffen, das vorhandene Geschäft optimieren und neue Einnahmequellen erschliessen.

Wir werfen einen Blick in das Partnerökosystem von Microsoft und zeigen interaktive Use Cases aus dem Bereich. Erleben Sie in Live Demos anhand kleiner praktikabler Beispiele, was heute schon mit AI möglich ist.

Keynote Speaker
Lukas Eberle hat bereits international für Firmen wie Apple oder Audi gearbeitet. Hierbei konnte er seine Expertise im Umfeld Business Transformation in Retail & Konsumgüter aufbauen. Derzeit verantwortet er bei der Microsoft Schweiz GmbH den Bereich «Industrielösungen für Retail, Konsumgüter und Luxusgüter» des Microsoft-Partnerökosystems.

Moderation
Cécile Zachlod

Programm
17:00 Uhr Netzwerk-Apéro
17:30 Uhr Einführung und Moderation: Prof. Martina Dalla Vecchia (FHNW)
17:40 Uhr Impulsreferat: Lukas Eberle (Microsoft)
18:30 Uhr Erfahrungsaustausch im Stil des World-Cafés
19:00 Uhr Round up. Anschliessend Gelegenheit zum Netzwerken

Der CampusTalk findet am Donnerstag, 01.11.2018 von 17.00 – 19.00 h an der FHNW in Basel statt. Zur Online-Anmeldung geht es hier.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt – first come, first serve.

 

CAS E-Commerce & Online-Marketing: E-Commerce konzipieren

Back-to-School: Aus dem Klassenzimmer vom CAS E-Commerce & Online-Marketing. So hat Kursteilnehmer Luc Boll den Kurstag mit Thomas Lang am 12. April 2018 erlebt.

 

E-Commerce im B2B-Bereich: Hinter Firmenkonten stecken Menschen

Wer hat es nicht schon erlebt? B2C-Webshops werden jedes zweite Jahr neu lanciert, ständig den neusten Trends und technischen Fortschritten angepasst und auf Benutzerfreundlichkeit optimiert … währenddessen man im B2B-Bereich immer noch auf in 1995 entwickelte SAP-basierende Lösungen setzt, die völlig benutzerunfreundlich sind. Soll es so sein? Sicher nicht!

Natürlich gibt es zwischen B2C- und B2B-E-Commerce grundlegende Unterschiede (siehe unter anderem https://onlinemarketing.de/news/b2b-vs-b2c-6-herausforderungen-fuer-b2b-online-shops):

  • Der Einkauf im B2C wird oft emotional ausgelöst, während er im B2B auf rationalen Bedürfnissen basiert.
  • Beim Einkaufsprozess steht im B2B-Bereich die Effizienz im Vordergrund.
  • Pro Kunde (eine Firma) gibt es oft mehrere Benutzer.
  • Preise werden in vielen Branchen individuell für den Kunden bestimmt.

Dies führt dazu, dass Standardlösungen von Magento, wooCommerce, Shopify und Co. sich im B2B-Bereich oft nicht umsetzen lassen, was zu höheren Entwicklungskosten führt (https://bambit.ch/blog/Die-5-wichtigsten-Unterschiede-von-B2B-E-Commerce-gegenueber-B2C). Es wird aber oft vergessen, dass, auch wenn die Kundin eine Firma ist, Einkäufe von Menschen getätigt werden. Handwerker, strategische Einkäuferinnen und Bauarbeiter shoppen in ihrer Freizeit wie viele andere auch auf Zalando, Galaxus oder Brack und erwarten im B2B-Bereich ähnliche Standards und Erlebnisqualitäten.

Aus meiner Sicht besteht der wichtigste Unterschied zwischen B2B- und B2C-Ecommerce aber darin, dass im B2B-E-Commerce die Beziehung viel langfristiger ist und dementsprechend die Life Value der Kundinnen massiv höher ist. Würde es sich da nicht lohnen, auch in die Benutzerfreundlichkeit zu investieren? Diese kann schlussendlich sogar einen Wettbewerbsvorteil schaffen.

 

Den Erfolg im Handel immer wieder neu verhandeln

Am Tag des Handels gewannen rund 250 Handels­unternehmerInnen, PolitikerInnen und VerbandsvertreterInnen im Kursaal Bern Erkenntnisse zum Freihandel und zur Entwicklung des Schweizer Handels im Zuge der Digitalisierung. Ob stationär oder online – nachhaltige Erlebnisse und gute Beratung sind unverzichtbar. Für die neuen Freihandelsabkommen der Schweiz braucht Staatssekretärin Ineichen-Fleisch mehr Flexibilität im Verhandlungsrahmen. Da ist die Agrarwirtschaft gefordert. Die Schweiz behauptet ihre Rolle in der Welt immer wieder neu. So koordiniert sie eine Gruppe von mittelgrossen Ländern, die die WTO weiter entwickeln wollen.

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Content-Strategien für Social Media

Digital Marketing «Reduce to the max» könnte das Motto für Content-Management heissen, denn es zeichnet sich immer mehr ab, dass Content eine zentrale Rolle im digitalen Marketing einnimmt – aber auch kostenintensiv in der Erstellung ist.

Eine einfache Website zu erstellen und die Inhalte im Quartalsrhythmus anzupassen genügt nicht mehr. Heute muss eine Website topaktuell und mobiletauglich sein, schnelle Ladezeiten aufweisen, den Kunden ein Erlebnis bieten, in den Suchmaschinen optimal gefunden werden und mit den verschiedenen Social-Media-Plattformen harmonieren. Wie macht man das? Der Schlüssel liegt im Content-Management.

Das Social-Media-Framework «You are what you share!» – «Du bist, was du teilst!» bringt es auf den Punkt: Was wir teilen und von uns preisgeben, ist in der digitalen Welt entscheidend! Jedes Foto, das wir posten, jeden Kommentar, den wir
schreiben, und jedes Like, das wir klicken, trägt einen Teil dazu bei, wie andere Menschen aber auch Maschinen uns wahrnehmen. Unsere Beiträge, Kommentare, Links, Bilder und Videos auf den verschiedenen Plattformen erzeugen beim Betrachter ein Bild, das sich gezielt beeinflussen lässt. Als Person oder als Unternehmen sind wir dafür verantwortlich, welches Bild die Benutzer des Internets sich von uns machen. Die Benutzer – Menschen und Maschinen (Suchmaschinen und digitale Agenten) – durchstöbern das Internet und sammeln Informationen. Die Menschen machen dies meist, um ein Problem zu lösen, ein Interesse zu stillen oder ein Produkt zu kaufen. Die Maschinen wurden in der Regel programmiert, um systematisch Informationen aus Webseiten, Forenbeiträgen, Dokumenten oder Social-Media-Plattformen herauszulesen, abzuspeichern und auswertbar zu machen. Für beide Zielgruppen muss somit der Content optimal aufbereitet werden. Weiterlesen

Datenschutz – Die neue Hürde für Schweizer Unternehmen – Auswirkungen und Lösungsansätze

CampusTalk – Datenschutzgrundverordnung DSGVO

Am 07. Februar 2018 fand der CampusTalk im Rahmen der neuen DSGVO statt. Rund 60 Besucher und Besucherinnen unterschiedlichster Unternehmen nahmen am Vortrag und der anschliessenden World-Café-Diskussion teil.

Da am 25. Mai 2018 die neue Datenschutzgrundverordnung der EU in Kraft tritt, müssen auch im EU-Binnenmarkt tätige Schweizer Unternehmen in der Folge ihre Richtlinien anpassen, weshalb die Verordnung auch für die Schweiz äusserst relevant ist. Keynote Speaker und Rechtsanwalt Lukas Fässler (FSDZ Rechtsanwälte & Notariat AG) erklärte die ganzen Auswirkungen der neuen DSGVO und brachte interessante Lösungsansätze für Datenschutzpraktika für KMU, die im EU-Binnenmarkt tätig sind.

Das übergeordnete Ziel der DSGVO ist eine EU-weit einheitliche, an das digitale Zeitalter angepasste Regelung für alle EU-Staaten, um die Rechtssicherheit zu verbessern und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den digitalen Binnenmarkt zu festigen. Die DSGVO gilt für die ganz oder teilweise automatisierte Verarbeitung von personenbezogenen Daten sowie für nicht automatisierte Verarbeitung ebendieser, die in einem Dateisystem gespeichert sind oder werden. Relevant wird es auch für Schweizer Unternehmen, die nicht in der EU niedergelassen sind. Diese sollten z.B. einen Datenschutzvertreter in einem EU-Mitgliedstaat benennen, in welchem die natürlichen Personen ihren Wohnsitz haben und deren personenbezogenen Daten bearbeitet werden. Generell ist die territoriale Auslegung der DSGVO grosszügig bemessen. Selbst ein kleines Schweizer Unternehmen, das seine Produkte EU-Bürgern verkauft, oder eine nationale Website, deren Preise nicht nur in Franken angegeben sind oder die Liefer- und Zahlungskonditionen für Ausländer erwähnt, fällt darunter. Auch eine Service-Hotline in der EU oder das Analysieren des Surfverhaltens von EU-Bürgern zu Marketingzwecken reichen bereits aus, um als Schweizer Unternehmen unter das EU-Gesetz zu fallen.

Der Konsens der anschliessenden Diskussion zeigt auf, dass viel Unsicherheit in Bezug auf die DSGVO herrscht und viel Nachholbedarf besteht. Denn:

  1. Die neue DSGVO geht uns alle etwas an.
  2. Webshops sind besonders gefährdet. Sie müssen AGBs und Datenschutzhinweise anpassen sie sollten gegebenenfalls überdenken, ob sie weiterhin ins Ausland verkaufen sollen.
  3. Die DSGVO ist auch dann relevant, sobald ein/e Mitarbeiter/in des Unternehmens einen Wohnsitz im Ausland hat.

Unter der Leitung von Prof. Martina Dalla Vecchia haben Carmen De la Cruz und Lukas Fässler ein FHNW-Praxisseminar entwickelt, in dem KMU ihre individuelle Roadmap für die Implementierung der DSGVO ausarbeiten können.

Wir freuen uns, Sie an unserem nächsten CampusTalk am 27.02.2018 mit dem Thema «Digitale Transformation für KMU» begrüssen zu dürfen!