Campus Talk am 01.11.2018: AI im Marketing – Nur ein Hype oder echte Innovation?

 

 

AI im Marketing – Nur ein Hype oder echte Innovation?
Vom intelligenten Geschäft bis hin zum personalisierten Einkaufserlebnis: Die Digitalisierung schreitet rasch voran. Mit künstlicher Intelligenz können Marketeers einzigartige Kundenerlebnisse schaffen, das vorhandene Geschäft optimieren und neue Einnahmequellen erschliessen.

Wir werfen einen Blick in das Partnerökosystem von Microsoft und zeigen interaktive Use Cases aus dem Bereich. Erleben Sie in Live Demos anhand kleiner praktikabler Beispiele, was heute schon mit AI möglich ist.

Keynote Speaker
Lukas Eberle hat bereits international für Firmen wie Apple oder Audi gearbeitet. Hierbei konnte er seine Expertise im Umfeld Business Transformation in Retail & Konsumgüter aufbauen. Derzeit verantwortet er bei der Microsoft Schweiz GmbH den Bereich «Industrielösungen für Retail, Konsumgüter und Luxusgüter» des Microsoft-Partnerökosystems.

Moderation
Cécile Zachlod

Programm
17:00 Uhr Netzwerk-Apéro
17:30 Uhr Einführung und Moderation: Prof. Martina Dalla Vecchia (FHNW)
17:40 Uhr Impulsreferat: Lukas Eberle (Microsoft)
18:30 Uhr Erfahrungsaustausch im Stil des World-Cafés
19:00 Uhr Round up. Anschliessend Gelegenheit zum Netzwerken

Der CampusTalk findet am Donnerstag, 01.11.2018 von 17.00 – 19.00 h an der FHNW in Basel statt. Zur Online-Anmeldung geht es hier.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt – first come, first serve.

 

Die Biologie als Wegweiser

Künstliche Intelligenz
Seit etwa zehn Jahren erlebt die Erforschung künstlicher Intelligenz eine Renaissance, die vor allem durch die zunehmende Nutzung von Onlinedaten vorangetrieben wird. Die Erkenntnisse können für Prozesse der Logistik vielfältig genutzt werden.

Google und Co. haben längst
erkannt, dass die Nutzung intelligenter Techniken den Mehrwert von Big Data wesentlich steigern kann. Ansätze des maschinellen Lernens helfen dabei, in Daten nicht offensichtliche Muster zu erkennen. Computational Intelligence (CI) nimmt bei der Entwicklung entsprechender Algorithmen eine wichtige Stellung ein. Neben maschinellem Lernen auf Grundlage von neuronalen Netzen erlangen zwei weitere Techniken grosse Bedeutung: Fuzzy-Ansätze, die Informationen als unscharf behandeln können, sowie biologisch inspirierte Ansätze wie Schwarmintelligenz, die hinreichend gute Lösungen für komplexe Optimierungsprobleme finden können.

Lesen Sie dazu den Artikel von Thomas Hanne in der aktuellen Ausgabe der Unternehmerzeitung  oder lesen Sie hier den kompletten Artikel der Ausgabe 9/10.

CampusTalk: Sicherheit im Zeitalter künstlicher Intelligenz

Die massive Weiterentwicklung von künstlicher Intelligenz und der immer spürbar werdende Einzug dessen in die IT-Welt bringt nicht nur global ökonomische und psychologische Aspekte mich sich, sondern lässt ein Paradigmenwechsel voraussagen.
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Maschinen im Alltag – Ein Blick in die Zukunft

20141024_MenschMaschnine_RolfDornberger02“Werden uns die Maschinen in Zukunft ‘hegen und pflegen’ oder werden sie uns zerstören?” Das war die Frage, die Rolf Dornberger im Rahmen der Flying-Science-Vortragsreihe zum Schluss stellte. Eine Frage, die uns alle beschäftigt und die in zahlreichen Science-Fiction-Romanen und -Filmen thematisiert wird. Die Antwort liege, so Dornberger, wohl irgendwo dazwischen.

Mit seinem Vortrag “Maschinen im Alltag” eröffnete er am vergangenen Donnerstag die Vortragsreihe “Mensch und Maschine – Maschinenmensch”. Es ist eine Tatsache, dass die Maschinen immer besser werden, aufgrund ihrer (künstlichen) Intelligenz sowie immer ausgeklügelterer Materialität und Sensorik. Menschliche Fehler unterlaufen ihnen jedenfalls nicht. Wenn zum Beispiel Lagerroboter bestellte Waren abholen und zur gewünschten Stelle transportieren, bewegen sie sich genau in den vorgegebenen Bahnen, ohne einander über den Haufen zu fahren. Vorausgesetzt, sie sind richtig programmiert.

Kinder fremdeln nicht
Maschinen werden nicht nur immer besser, sie werden auch menschenähnlicher. Roboter, vornehmlich in Japan entwickelt, zeigen eine Mimik und Gesten, die sich nicht mehr deutlich von den menschlichen Pendants unterscheiden. Das sieht man zum Beispiel daran, dass kleine Kinder nicht fremdeln, wenn sie solch hoch entwickelte Roboter vor Augen haben.

Das eröffnet jede Menge Chancen, zum Beispiel betreffend Unterstützung von alten Menschen in der Pflege. Hier werden zum Beispiel in Japan und Deutschland bereits heute Roboter eingesetzt. Naturgemäss sind damit aber auch grosse Ängste verbunden. Wie sieht die Zukunft unserer Lebens- und Arbeitswelt aus? Haben hochfunktionale Roboter, die irgendwann unentbehrlich für unsere Gesellschaft werden, nicht ein Recht auf dieselben Rechte, die wir haben? Werden uns die Roboter dereinst überflüssig machen?

Ausblick
Rolf Dornberger verweist zum Schluss auf die schwedische TV-Serie “Real Humans – echte Menschen”, die sich genau mit diesen Fragen auseinandersetzt. Was die Zukunft punkto Mensch – Maschine bringt, können wir uns wohl noch gar nicht so recht vorstellen. Man bedenke: Wer hätte sich vor dreissig Jahren gedacht, dass er dereinst sein Leben mit einem Smartphone organisieren würde?

Am kommenden Donnerstag wird die Literaturwissenschaftlerin Hania Siebenpfeiffer die Mensch-Maschinen-Thematik aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten: “Fliegen – Schweben – Fallen. Literarische und naturphilosophische Visionen der ars volandi mechanicae zwischen 1600 und 1800” lautet der Titel ihres öffentlichen Vortrags.

Herzlich willkommen!

Ort: Hochschule für Wirtschaft FHNW, Peter Merian-Strasse 86, Basel (Aula)

Zeit: 18.30 Uhr.

Weitere Informationen unter: www.flyingscience.ch/

Foto: Safak Korkut

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Und der Tod, zumindest in manchen futurologischen Theorien

2008 erschien in der “Frankfurter Allgemeinen” ein Interview mit dem Schriftsteller, Erfinder und Zukunftsforscher Ray Kurzweil unter dem Titel “Werden wir ewig leben, Mister Kurzweil?” Darin antwortet Kurzweil auf die Frage, ob wir durch die Verbindung von Mensch und künstlicher Intelligenz fähig sein werden, unser Wissen und sogar persönliches Erleben kabellos direkt von Hirn zu Hirn zu übertragen: “In Bezug auf uns selbst leben wir mit der Vorstellung, dass die Software sterben muss, wenn die Hardware kaputtgeht – denn das ist der Tod: Unsere Hardware geht kaputt. Bei Computern haben wir diese Erwartung nicht. Weiterlesen

Maschinenethik im Gabler Wirtschaftslexikon

Im Gabler Wirtschaftslexikon wird seit 28. August 2012 auch die Maschinenethik definiert. Diese wird der Informationsethik zugeordnet und ins Verhältnis zur “Menschenethik” gesetzt. Es geht unter anderem um die Frage, ob und wie autonome Maschinen – etwa Agenten, Roboter und Drohnen – in moralischer Weise handeln sollen und können. Schon vor Jahrzehnten hat man in Wissenschaft und Literatur über diese Frage nachgedacht; aber eine entsprechende “Teilbereichsethik” (als Teil der Bereichsethik der Informationsethik) ist erst in den letzten Jahren entstanden. Offensichtlich wird die Notwendigkeit gesehen, das Verhalten von Maschinen in den Kontext der Moral zu stellen und Ethiker und Vertreter der Künstlichen Intelligenz (sowie Informatiker und Wirtschaftsinformatiker) darüber nachdenken zu lassen. Oliver Bendel definiert in seinem Beitrag den Begriff der Maschinenethik, diskutiert die Eignung normativer Modelle an, stellt wichtige Anwendungsbereiche dar und betont die hohe Relevanz der Teilbereichsethik. Der Beitrag ist direkt über http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/maschinenethik.html abrufbar. Er wurde dem Sachgebiet “Grundlagen der VWL” zugewiesen. Für das Gabler Wirtschaftslexikon schreiben nach eigenen Angaben über “150 Experten aus Wissenschaft und Praxis”. Mehr als “25.000 Stichwörter stehen kostenlos” bereit.