Selbstständig fahrende Autos im Gabler Wirtschaftslexikon

“Selbstständig fahrende oder autonome Autos bewegen sich als Prototypen durch die Städte und Landschaften, in den USA genauso wie in Europa und Asien. Umgangssprachlich werden sie als Roboterautos bezeichnet. Sie nehmen dem Fahrer (bzw. dem Insassen) wesentliche oder sogar sämtliche Aktionen ab.” Mit diesen Worten hebt ein neuer Beitrag von Oliver Bendel an. Im Wirtschaftslexikon von Gabler und Springer erklärt er, was selbstständig fahrende Autos sind und wie sie mit Fahrerassistenzsystemen zusammenhängen. Dabei erwähnt er auch Informationsethik und Maschinenethik: “Ein vollkommen automatisierter und autonomisierter Verkehr würde weitgehende Entscheidungen der Fahrzeuge, nicht zuletzt in moralisch relevanten Situationen, erforderlich machen. Diesbezüglich ist die Maschinenethik gefragt, die sich mit der Moral von Maschinen befasst. Der robotergeprägte Verkehr wird anhand klassischer Beispiele wie des Trolley- und des Fetter-Mann-Problems diskutiert. Gefragt ist zudem die Informationsethik, etwa in Bezug auf die informationelle Autonomie der Insassen, die Fahrzeug- und die Datensicherheit.” Der Beitrag ist am 3. Februar 2015 erschienen und kann über wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/selbststaendig-fahrende-autos.html aufgerufen werden.

Quelle: maschinenethik.net

“Meine Uhr hat verschiedene Gesichter”

profil-portraitWas bringt das Jahr 2015? Viele neue Smartwatch-Modelle, sagen die Marktforscher. “Das Internet der Dinge” boomt und eine intelligente Uhr ist ein “Ding”, das Furore machen wird, da die Uhr bereits fest in unserem Alltag verankert ist.

Wir wollten von Safak Korkut, Smartwatch-Träger der ersten Stunde und wissenschaftlicher Assistent am Institut für Wirtschaftsinformatik der Hochschule für Wirtschaft FHNW, wissen, was seine Uhr eigentlich auf dem Kasten hat und was uns im Smartwatch-Bereich künftig erwartet. Lesen Sie das Interview, das soeben auf ICTkommunikation erschienen ist. Weiterlesen

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Bilder:
Indre Grumbinaite

“Einige wenige Menschen werden die Dinge und Vorgänge kontrollieren”

MMI_OPC2013 gab das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO eine gross angelegte Studie zum Thema “Industrie 4.0” heraus. Im Oktober dieses Jahres folgte das Schweizer Beratungsunternehmen Deloitte mit einer kleineren Studie zum “Werkplatz 4.0”. Auf Youtube finden sich unzählige Videos, und bereits werden erste Seminare angeboten, um Führungskräfte auf die neuen Herausforderungen vorzubereiten. Doch was bedeutet der Begriff überhaupt und welche Implikationen hat er für Wirtschaft und Gesellschaft? Wir haben dazu ein Interview mit dem Philosophen und Wirtschaftsinformatiker Oliver Bendel geführt, das heute auf der Plattform ICTkommunikation erschienen ist. Interview lesen

Bildquelle: de.wikipedia.org

Gamification: Was ist das?

Es wird viel über Gamification geschrieben dieser Tage. Aber worum genau handelt es sich dabei? Dies beschreibt Oliver Bendel in einem Artikel in der Enzyklopädie der Wirtschaftsinformatik, der soeben publiziert wurde. Darin führt er unter anderem aus, dass der Ursprung von Gamification in der Verhaltenstherapie der 1960-er Jahre liegt. “Man belohnte die Probanden für ihr adäquates Verhalten mit Token (Tauschgegenständen). Weitere Vorläufer sind Rabattmarken, Sammelbilder und Bonusmeilen.” Aus dem heutigen Alltag ist die Spielifizierung nicht mehr wegzudenken, so allgegenwärtig ist ihre Verwendung in allen Bereichen des Lebens. Weiterlesen

Das Internet der Dinge: Was ist das eigentlich?

Man kann momentan kaum etwas zum Thema Technologie lesen, ohne darüber zu stolpern: das Internet der Dinge. Die Definition im Gabler Wirtschaftslexikon dazu lautet: Das Internet der Dinge “bezeichnet die Vernetzung von Gegenständen mit dem Internet, damit diese Gegenstände selbstständig über das Internet kommunizieren und so verschiedene Aufgaben für den Besitzer erledigen können.”

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