«Ich denke, dass man heute bereits von „traditioneller Cloud“ und „innovativer Cloud“ sprechen kann»

Erfahren Sie mehr über die Inhalte der Vorträge des Cloud Use Cases Days vom 14. März 2018. In regelmässigen Abständen stellen wir Ihnen die Keynotespeaker und die Referenten der Expertenvorträge in Kurzinterviews vor.
Den Anfang der Serie macht Dr. Jens-Uwe Meyer, Geschäftsführer der Innolytics GmbH, Entwickler von Innovations- und Marktforschungssoftware, Autor von: «Digitale Disruption. Die nächste Stufe der Innovation». Er hält eine Keynote zum Thema «Digitale Disruption. Wie Sie die nächste Stufe der Innovation erreichen».

Herr Meyer, Sie sprechen am Cloud Use Cases Day über Digitale Disruption. Welche Relevanz hat dieses Thema innerhalb der Themen Cloud, Digitalisierung und Transformation, den Themen des Cloud Use Cases Days?
Die Cloud ist eine der wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste Innovationstreiber. Praktisch alle disruptiven Geschäftsmodelle, die wir aktuell am Markt sehen, bedienen sich der Cloud. Schauen Sie sich das Trendthema künstliche Intelligenz an. Entsprechende Dienste können Sie heute bereits aus der Cloud beziehen und damit innerhalb kürzester Zeit disruptive Geschäftsmodelle entwickeln. Nun ist aber „Cloud“ ein schwammiger Begriff, der für viele Menschen vieles bedeuten kann. Für den einen ist es nur die zentrale Speicherung von Daten in einem ausgelagerten Rechenzentrum, für andere ist das Betriebssystem für modernste Technologien wie die Blockchain. Ich denke, dass man heute bereits von „traditioneller Cloud“ und „innovativer Cloud“ sprechen kann. Die Technologien, die insgesamt die Cloud ausmachen, entwickeln sich rasant weiter. So müssen Cloudanbieter selbst darauf achten, nicht Opfer der digitalen Disruption zu werden.

Für wen ist Ihr Vortrag interessant und warum?
Für jeden, der sich nicht nur mit den Technologien, sondern den Anwendungsfällen auseinandersetzen will. Um aus Clouddiensten und -anwendungen wirklich den größtmöglichen Nutzen zu ziehen, braucht es beide Sichtweisen: die des Technologieexperten und die des Anwendungsexperten. Mein Vortrag richtet sich natürlich primär an diejenigen, die mit den technologischen Trends neue Geschäftsmodelle entwickeln wollen. Genau das aber ist gerade für die Teilnehmer interessant, die einen primär technologischen Hintergrund haben. Denn um ein Betriebssystem für Geschäftsmodelle zu entwickeln und aufzubauen, muss ich wissen, welche potentiellen Anwendungen damit künftig denkbar sein werden. Teilnehmer mit einem anwendungsorientierten Hintergrund werden ein größeres Verständnis für mögliche cloudbasierte Geschäftsmodellprinzipien gewinnen.

Wann ist ein Unternehmen Ihrer Meinung nach innovativ beziehungsweise wie erreicht es die nächste Stufe der Innovation?
Innovation ist hier mindestens ein genauso schwammiger Begriff wie Cloud. Ich möchte mit dem Begriff im Rahmen des Vortrages deshalb auf die Entwicklung digitaler Services und Geschäftsmodelle eingehen. Ein Unternehmen ist dann innovativ, wenn es das Unternehmen schafft, Anwendungen zu generieren, die einen echten Mehrwert bieten. Dieser kann beispielsweise in einer besseren Kundenbindung bestehen, einer deutlich verbesserten Customer Journey oder einem innovativen Geschäftsmodell auf Basis digitaler Anwendungen. Die nächste Stufe der Innovation erreicht das Unternehmen dann, wenn die Innovation keine Eintagsfliege bleibt. Digitale Services und Geschäftsmodelle unterliegen keinem Kopierschutz. Entsprechend ist die Geschwindigkeit der eigenen Weiterentwicklung ein dauerhafter Wettbewerbsvorteil bei der Entwicklung disruptiver Innovationen.

Gibt es sonst noch etwas, das Sie Ihrem Vortrag vorausschicken möchten?
Ich wünsche mir eine lebhafte Diskussion mit und unter den Teilnehmern. Ich hoffe, dass im Rahmen der Veranstaltung auch unbequeme Fragen gestellt werden. Denn digitale Innovation braucht genau das: Neugier, rege Diskussionen, konstruktive Konfrontation.

Zur Person
Dr. Jens-Uwe Meyer ist Softwarearchitekt, Autor und Vortragsredner. Er gilt als Deutschlands Nr. 1 Experte für Innovation und digitale Disruption. Als Vortragsredner für Unternehmensveranstaltungen und Kongresse inspiriert er Top Manager und Spitzenpolitiker in ganz Europa. Er ist Autor von zehn Büchern (unter anderem »Digitale Disruption«, »Erfolgsfaktor Innovationskultur«, »Genial ist kein Zufall!«) und mehr als 200 Fachartikeln zum Thema. Er promovierte an der Leipzig Graduate School of Management (HHL) über die Innovationsfähigkeit von Unternehmen und gehört zur exklusiven Riege der Meinungsmacher beim manager magazin. Mit seinem Unternehmen Innolytics GmbH ist er einer der Treiber der Digitalisierung: Er entwickelt cloudbasierte Innovationsmanagement-Software (https://www.innolytics.de/innovationsmanagement-software) ) und Ideenmanagement-Software (https://www.innolytics.de/ideenmanagement-software/ ) für Unternehmen.

Mehr Informationen und Anmeldung zum Event: Cloud Use Cases Day 2018

Interview von Kathrin Hubli

Call for Use Cases: 5. Cloud Use Cases Day, 14. März 2018

Sind Sie ein Provider mit spannenden Use Cases?
Erzählen Sie uns davon am 5. Cloud Use Cases Day!

Die Cloud Use Cases Days der FHNW inspirieren, zeigen Möglichkeiten auf und fördern den Austausch in den Bereichen Cloud, Digitalisierung und Transformation – immer aktuell und den Entwicklungen einen Schritt voraus.

Genauer haben sich die Cloud Use Cases Days thematisch dem Spannungsfeld zwischen Business und IT verschrieben. Dies spiegelt sich auch im aktuellen Programm wider: Die Keynotes bieten Einblicke in aktuelle Trends, was die Organisation der Unternehmens-IT betrifft und beleuchten, wie man in der digitalen Disruption die nächste Stufe der Innovation erreicht. Die Expertenvorträge widmen sich den Themen «digitale Geschäftsmodelle» und «Cloud & AI». Weiter berichten CIOs verschiedener Firmen über die Veränderungen in ihrer Unternehmens-IT. In Bootcamps werden präsentierte Methodiken für Digitale Transformation und Innovation direkt angewendet. Anwendungsfälle als weiteres zentrales Element des Programms sollen vorführen, was in der Praxis bereits alles möglich ist.
Sind Sie ein Provider mit spannenden Anwendungsfällen zu folgenden Themen: Cloud und Blockchain, Cloud und AI, Cloud und Innovation? Dann suchen wir genau Sie! Nehmen Sie mit uns Kontakt auf:

Dr. des. Kathrin Hubli
Kompetenzschwerpunkt Cloud Computing
Events, Kommunikation, Forschung
kathrin.hubli@fhnw.ch
T 41 62 957 22 15

Mehr Informationen zum Programm und zur Anmeldung auf unserer Homepage: 5. Cloud Use Cases Day 2018 — Cloud Days FHNW

Ein Showcase mit vielen Innovationen – ein Workshop am IWI

Am Showcase-Day vom 20.02.2017 demonstrierten fünf Studierende die Prototypen aus ihren Master Thesen.

Die Palette der Innovation ist breit gefächert: Virtual Reality (VR) diente bei zwei der fünf Prototypen als Ausgangspunkt der Masterarbeit. In ihrer Master Thesis kombiniert eine Studierende das VR mit Voice Recognition und erweitert somit die Steuerungsmöglichkeit der VR-Applikation. Eine weitere Master Thesis verleiht der Interaktion mit Finanzdaten eine neue Dimension. Mittels Gesten-Controller, 360°-Motion-Tracking und VR hat man nun die Möglichkeit, Finanzberichte in 3D zu lesen und mit ihnen zu interagieren. Weiterlesen

CAS Digital Business Development: New York calling

CAS Digital Business Development in New YorkNeues Angebot: CAS Digital Business Development

Das CAS Digital Business Development zielt darauf ab, den Teilnehmenden ein fortgeschrittenes konzeptionelles Verständnis und spezifische technische Skills zu vermitteln. Die Teilnehmenden erhalten ein fundiertes Wissen über Digital Business und Digitale Transformation. Zudem lernen Sie die neusten Technologien des digitalen Zeitalters kennen. Das CAS bietet Ihnen eine Übersicht der aktuellen Geschäftsmodelle und Sie lernen die Prozesse im Change Management kennen. Sie werden darauf vorbereitet, Ihr Unternehmen im digitalen Zeitalter zu begleiten. Weiterlesen

Digitalisierung entlang der Wertschöpfungskette: Trends und Beispiele

DigitalisierungUm im Kleinunternehmen die Digitalisierung vorantreiben zu können, müssen Trends analysiert und auf die Erfolgschancen hin geprüft werden. Dabei hilft es, die eigene Wertschöpfungskette zu durchleuchten.

An Digitalisierungstrends mit Schlagwörtern wie Cloudcomputing und Plattformökonomie kommt man aktuell kaum vorbei, auch nicht an Empfehlungen, die behaupten, dass jedes Unternehmen davon profitieren kann. Konfrontiert sind die Unternehmen – ganz gleich welcher Grösse und aus welcher Branche – auch mit einem riesigen Angebot an Onlinetools, Software und Apps, welche die Digitalisierung überhaupt ermöglichen. Dass digitale Technologien Vorteile mit sich bringen können, steht fest. Jedoch stellen Digitalisierungsprojekte Unternehmen auch vor grosse Herausforderungen, insbesondere kleine Firmen ohne IT-Abteilung. Entsprechend sorgfältig sollte ein Kleinunternehmen die Chancen und Gefahren von Digitalisierungstrends abwägen.

Lesen Sie dazu den Artikel von Brad Richards und Janine Jäger in der aktuellen Ausgabe von “ku – Führung von Kleinunternehmen” der PostFinance AG, Ausgabe Nr. 16.

Konsumenten machen’s möglich

Crowdfunding hat schon einigen Start-ups zum Erfolg verholfen. Dabei handelt es sich um eine Finanzierungsform, bei der die Crowd – also die Gesellschaft – ein Projekt durch Spenden oder Beteiligungfinanziert. Doch für welche Projekte eignet sich Crowdfunding und was sind die Erfolgsfaktoren? Lesen Sie den Artikel von Janine Jäger in der aktuellen Ausgabe der UnternehmerZeitung.

“Meine Uhr hat verschiedene Gesichter”

profil-portraitWas bringt das Jahr 2015? Viele neue Smartwatch-Modelle, sagen die Marktforscher. “Das Internet der Dinge” boomt und eine intelligente Uhr ist ein “Ding”, das Furore machen wird, da die Uhr bereits fest in unserem Alltag verankert ist.

Wir wollten von Safak Korkut, Smartwatch-Träger der ersten Stunde und wissenschaftlicher Assistent am Institut für Wirtschaftsinformatik der Hochschule für Wirtschaft FHNW, wissen, was seine Uhr eigentlich auf dem Kasten hat und was uns im Smartwatch-Bereich künftig erwartet. Lesen Sie das Interview, das soeben auf ICTkommunikation erschienen ist. Weiterlesen

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Bilder:
Indre Grumbinaite

Die Roboter sind unter uns

Serviceroboter sind in etlichen Ausführungen erhältlich. Haushalts- und Gartenroboter erobern die Wohnviertel, Pflege- und Therapieroboter die Krankenhäuser und Altenheime. Sie unterstützen und sie überwachen uns. Und sie ersetzen uns allmählich, schreibt Oliver Bendel in der aktuellen Ausgabe der Netzwoche, deren Schwerpunktthema “Trends 2015” ist. Weiterlesen

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Bild: Oliver Bendel

Nationaler Zukunftstag 2014: Wie entstehen Ideen?

Es ist 9 Uhr morgens. Im Foyer des Peter Merian Hauses in Basel warten zehn Mädchen gespannt darauf, was sie an diesem Tag erleben würden. Sie haben sich für den Workshop “Mädchen – Informatik – los!” an der Hochschule für Wirtschaft FHNW angemeldet. Weiterlesen

Ein Selfie von Philae

Philae hat ein Selfie gemacht und an die Erde geschickt. Im Hintergrund ist der Komet zu sehen. Von Weltraumrobotern kennt man die Selbstbildnisse seit den 70er-Jahren. Man ist in der Ferne unterwegs, man ist allein, um nicht zu sagen einsam, und was liegt näher, als ein Foto von sich selbst zu knipsen und es an die daheimgebliebenen Kohlenstoffeinheiten zu schicken. Weiterlesen