Das 2. Wirtschaftsforum Binningen stand unter dem Motto «Digitalisierung verändert».

Das Team des Instituts für Wirtschaftsinformatik hat am vergangenen Wirtschaftsforum in Binningen einen kleinen humanoiden Roboter NAO in die virtuelle Realität entführt.

Das Team zeigte auf, wie Roboter mit der virtuellen Realität interagieren können und wie ein Dialog von morgen aussehen kann. Dem Thema «Industrie und Wirtschaft 4.0» wird in naher Zukunft niemand ausweichen können. So war es nicht verwunderlich, dass das Interesse am diesjährigen Wirtschaftsforum erneut sehr gross war. Nahezu 300 Personen nahmen am Wirtschaftsforum Binningen teil und konnten sich im Anschluss an die Präsentationen selbst mit diesen neuen Technologien auseinandersetzen. Dabei konnten sie Augmented Reality mit der Hololense von Microsoft erleben, mit Oculus Rift in die virtuelle Realität eintauchen oder ein kleines Tänzchen mit dem Roboter NAO wagen. Gerade NAO war dabei ein Publikumsmagnet und durfte im Anschluss für zahlreiche Fotos beziehungsweise Selfies posieren. Weiterlesen

Digitale Transformation ist unausweichlich


«Are you digital?» stellt sich kaum mehr als Frage. Denn die Digitalisierung ist da und fordert Unternehmen auf vielen Ebenen. Jeder Unternehmer muss sich vielmehr fragen, auf welchem Niveau der Digitalisierung das Unternehmen und seine Mitarbeitenden stehen.

Digitalisierung ist nicht neu. Seit in den 1980er-Jahren der PC in Unternehmen Einzug hielt, hat sich der Grad der Digitalisierung ständig erhöht. Heute betrifft die Digitalisierung das gesamte Unternehmen, was das Thema auch so anspruchsvoll macht.

Gerade in der Schweiz wird das mobile Internet flächendeckend und generations- übergreifend genutzt. Nicht nur die Generation Y ändert ihr Konsumverhalten, sondern der Wandel betrifft alle Kundenund Dialoggruppen. Damit wachsen die Anforderungen an Produkte und Dienstleistung von der Marktseite her. Aber auch in den Unternehmen wollen heute die Mitarbeitenden die neuesten Unternehmenszahlen mit dem Tablet abrufen oder hoffen darauf, dass für sie repetitive Aufgaben durch Automation wegfallen.

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Mein Kollege, der Robot

Mein Kollege, der RoboterIndustrieroboter

Zur Industrie 4.0 gehört die Smart Factory, die intelligente
Fabrik. Diese ist mit der Aussenwelt vernetzt und von ihr abhängig. Ihre Innenwelt verändert sich laufend. Es trägt sich Ungewöhnliches zu, fast Unwirkliches, und was bleibt, ist die Zukunft.

Die Industrieroboter verlassen die Schutzräume und Fertigungsstrassen. Sie bewegen sich durch die Hallen, auf festgelegten Spuren oder nach ihrem eigenen Plan. Sie arbeiten in Kooperationszellen eng mit Menschen zusammen. Und sie schauen uns zu, wie wir etwas machen – und machen es nach.

Lesen Sie dazu den Artikel von Prof. Dr. Oliver Bendel in der UnternehmerZeitung Nr. 1.

Wirtschaftsforum 2015

wirtschaftsforumLean Management! Lösungen zur Prozessoptimierung aus Praxis und Wissenschaft

Von der Erfahrung anderer profitieren. Gewissheit haben, auf dem aktuellsten Stand der Wissenschaft zu sein. Überzeugen Sie sich selbst am Wirtschaftsforum der Fachhochschule Nordwestschweiz. Erfahren Sie aus erster Hand in Impulsreferaten von namhaften CEOs der Schweizer Wirtschaft und in interaktiven Workshops mit Experten der Hochschule, wie Sie Ihre Herausforderungen optimal meistern und hochwertige Ergebnisse erzielen können. Am anschliessenden Apéro werden wertvolle Netzwerke gebildet und gefestigt.

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Die Industrie 4.0 aus ethischer Sicht

Der Artikel “Die Industrie 4.0 aus ethischer Sicht” ist am 23. Juli 2015 in der Zeitschrift HMD – Praxis der Wirtschaftsinformatik erschienen, als “Online-First”-Artikel auf SpringerLink. Die deutsche Zusammenfassung: “Der vorliegende Beitrag arbeitet die wesentlichen Merkmale der Industrie 4.0 heraus und setzt sie ins Verhältnis zur Ethik. Es interessieren vor allem Bereichsethiken wie Informations-, Technik- und Wirtschaftsethik. Am Rande wird auf die Maschinenethik eingegangen, im Zusammenhang mit der sozialen Robotik. Es zeigt sich, dass die Industrie 4.0 neben ihren Chancen, die u. a. ökonomische und technische Aspekte betreffen, auch Risiken beinhaltet, denen rechtzeitig in Wort und Tat begegnet werden muss.” Das englische Abstract: “This article highlights the essential features of the industry 4.0 and puts them in relation to ethics. Of special interest are the fields of applied ethics such as information, technology and business ethics. Machine ethics is mentioned in passing in connection with social robotics. It is evident that the industry 4.0 in addition to opportunities, affecting among other things economic and technical aspects, includes also risks which must be addressed in word and deed in a timely manner.” Weitere Informationen über link.springer.com/article/10.1365/s40702-015-0163-z.

Quelle: informationsethik.net

 

“Einige wenige Menschen werden die Dinge und Vorgänge kontrollieren”

MMI_OPC2013 gab das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO eine gross angelegte Studie zum Thema “Industrie 4.0” heraus. Im Oktober dieses Jahres folgte das Schweizer Beratungsunternehmen Deloitte mit einer kleineren Studie zum “Werkplatz 4.0”. Auf Youtube finden sich unzählige Videos, und bereits werden erste Seminare angeboten, um Führungskräfte auf die neuen Herausforderungen vorzubereiten. Doch was bedeutet der Begriff überhaupt und welche Implikationen hat er für Wirtschaft und Gesellschaft? Wir haben dazu ein Interview mit dem Philosophen und Wirtschaftsinformatiker Oliver Bendel geführt, das heute auf der Plattform ICTkommunikation erschienen ist. Interview lesen

Bildquelle: de.wikipedia.org