Die Transformation im digitalen Zeitalter

TURBULENTE REISE Unternehmen sind bei der Digitalen Transformation mit verschiedenen Herausforderungen und Chancen konfrontiert. Der FHNW-Ansatz unterstützt sie bei diesem notwendigen aber anspruchsvollen Unterfangen.

VON STELLA GATZIU GRIVAS, KATHRIN HUBLI UND MANUELA GRAF

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Mobile Kommunikation: Was bringt 5G und wie funktioniert es?

Was ist 5G?

5G (=5th generation) ist der Name einer Gruppe von Spezifikationen für die Entwicklung von Mobilfunknetzen für die mobile Nutzung des Internets, zum Beispiel durch Smartphones. Öffentliche Netze, die den 5G-Standard erfüllen, werden ab 2019 in immer mehr Ländern an immer mehr Standorten zur Verfügung stehen und dort die bisherigen 4G- oder 3G-Netze ergänzen. Herausgeberin des Standards ist die International Telecommunication Union (=ITU) einer UN Organisation.

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Digitale Haushaltsgeräte: Zukünftige Rezepte für eine smarte Küche

Die digitale Revolution hat unsere Haushalte vor geraumer Zeit erreicht. Roboterstaubsauger, Waschmaschinen mit WLAN und Dosierhilfe? Reden wir über nette Gadgets oder bieten die intelligenten Helfer bereits heute eine echte Hilfe bei der täglichen Hausarbeit und beim Kochen? Lassen Sie uns die bisherigen Entwicklungen betrachten und einen Geschmack bekommen, was in naher Zukunft in einer smarten Küche möglich ist.

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E-Commerce: Zu langsam vorwärts bedeutet rückwärts

Schweizer Onlineanbietern droht, gegenüber ausländischen Wettbewerbern zurückzufallen – auch wenn Kunden nicht primär preisorientiert entscheiden. Selbst aus der lokalen Nähe scheint sich kein nachhaltiger Vorteil machen zu lassen. Den Ausweg blockiert eine mentale Barriere.

Gemeinhin gelten niedrigere Preise als Hauptgrund, warum ausländische Onlineanbieter in der Schweiz so stark Marktanteile gewinnen. Sicher ist der Preis oft ein wichtiger Faktor – aber doch nur einer unter mehreren. «Die Kundensegmente, die sehr kostenbewusst sind, haben Schweizer Anbieter vielleicht schon verloren», meint Francesco Vass, CEO von Ricardo.ch, im diesjährigen ECommerce Report Schweiz. Umso wichtiger werden die anderen Faktoren, die für Kunden nützlich sind und infolge derer der Preis nicht mehr der niedrigste, sondern lediglich noch angemessen sein muss. Verfügbarkeit und Lieferoptionen, Convenience und ansprechende Kaufanregungen sind solche anderen Faktoren. Alle Onlineanbieter, die es sich leisten können, arbeiten seit Jahren daran, den Benchmarks ihrer Branche möglichst nahe zu kommen. Die Best-in-Class-Player sind allerdings schon dabei, in ganz neue Leistungsdimensionen vorzudringen. In vielen Branchen ganz vorne stehen Amazon und Zalando.

Hier gelangen Sie zum gesamen Artikel der Netzwoche Nr. 16/2018

Autor
Ralf Wölfle, Leiter Kompetenzschwerpunkt EBusiness, Institut für Wirtschaftsinformatik, Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW

Das Bestbot-Projekt

An der Hochschule für Wirtschaft FHNW sind seit 2013 im Kontext der Maschinenethik mehrere Hardware- und Softwareroboter entstanden. 2018 widmet man sich dem Bestbot, einem Chatbot, der Probleme des Benutzers auf unterschiedliche Weise registrieren kann. Weiterlesen

Blockchain – Spekulationsobjekt oder mehr?

Blockchain Spekulationsobjekte oder Medienhype? Alle sprechen darüber, doch wie funktioniert die Technologie konkret? Ist sie disruptiv? Was bedeutet
denn «Initial Coin Offering» und bietet die Technologie wirklich so bahnbrechende Möglichkeiten, wie viele behaupten? Wir klären auf.

Eine Blockchain ist im Grunde nichts anders als ein Transaktionsregister, das mittels kryptographischer Techniken quasi fälschungssicher realisiert wird. Sie ist die Basis eines verteilten Systems, das ohne eine zentrale Instanz zuverlässig Transaktionen zwischen allen Teilnehmenden ermöglicht. Die Teilnehmenden können mittels einer Software ein sogenanntes «Wallet» (Portemonnaie) erstellen. Dieses Wallet beinhaltet – statt Dollars oder Euro – Einheiten einer digitalen Währung und dient dazu, Überweisungen zu initiieren oder zu empfangen. Zwischenzeitlich gibt es hunderte verschiedener solcher Währungen, unter den bekanntesten sind Bitcoin, Ethereum und Monero. Der Wert einer digitalen Währung wird durch ihren Tauschwert bestimmt: Wie viel kann man für eine Währungseinheit erhalten? Dies ist bei digitalen Assets und traditionellen Währungen ähnlich: Momentan sind Schweizer Franken begehrt, venezolanische Bolívar weniger. Die meisten analogen Währungen werden von Nationalbanken verschiedener Länder verwaltet, während digitale Währungen verteilt im Internet existieren und (in den meisten Fällen) nicht zentral betrieben werden. Nicht wenige Regierungen misstrauen dieser Situation und fühlen sich bedroht – dies insbesondere in Ländern, die eine sehr restriktive Geldpolitik verfolgen oder deren Währungen wenig Vertrauen geniessen. Transaktionen werden jeweils von einem Sender initiiert. Dieser wählt einen Betrag für eine bestimmte Empfängerin und sendet diese Informationen an das Netzwerk. Bestimmte Netzwerkknoten, sogenannte «Miner», prüfen die Transaktion und fügen sie der Blockchain hinzu. Da die Blockchain von jedem Netzwerkteilnehmenden gelesen werden kann, sind die Transaktionen öffentlich und können, mit einigem Aufwand zwar, auf die einzelnen Akteure zurückverfolgt werden. Weiterlesen

Die IT-Organisation der Zukunft


Im Zuge der Digitalen Transformation führt kein Weg daran vorbei, die Unternehmens-IT zu transformieren. Entscheidend dabei: Die Dienstleistungskultur der IT-Organisation muss sich zu einer Innovationskultur wandeln.

Die Digitale Transformation verlangt Innovationen bei den Geschäfts- und Wertschöpfungsmodellen, die von der IT und dem Business gemeinsam konzipiert und umgesetzt werden. Das resultiert in einem Rollen- und Kulturwandel der IT-Organisation, wobei Kreativität, Flexibilität, Designkompetenz sowie Partner-Management an Bedeutung gewinnen. Viele IT-Organisationen haben lange Jahre daran gearbeitet Implementierungskompetenzen zu entwickeln und eine Dienstleistungskultur zu etablieren. In der IT-Organisation der Zukunft geht es jedoch darum, eine Innovationskultur zu leben, die auch unternehmerisches und risikoorientiertes Handeln und Entscheiden einschliesst. Weiterlesen

Content-Strategien für Social Media

Digital Marketing «Reduce to the max» könnte das Motto für Content-Management heissen, denn es zeichnet sich immer mehr ab, dass Content eine zentrale Rolle im digitalen Marketing einnimmt – aber auch kostenintensiv in der Erstellung ist.

Eine einfache Website zu erstellen und die Inhalte im Quartalsrhythmus anzupassen genügt nicht mehr. Heute muss eine Website topaktuell und mobiletauglich sein, schnelle Ladezeiten aufweisen, den Kunden ein Erlebnis bieten, in den Suchmaschinen optimal gefunden werden und mit den verschiedenen Social-Media-Plattformen harmonieren. Wie macht man das? Der Schlüssel liegt im Content-Management.

Das Social-Media-Framework «You are what you share!» – «Du bist, was du teilst!» bringt es auf den Punkt: Was wir teilen und von uns preisgeben, ist in der digitalen Welt entscheidend! Jedes Foto, das wir posten, jeden Kommentar, den wir
schreiben, und jedes Like, das wir klicken, trägt einen Teil dazu bei, wie andere Menschen aber auch Maschinen uns wahrnehmen. Unsere Beiträge, Kommentare, Links, Bilder und Videos auf den verschiedenen Plattformen erzeugen beim Betrachter ein Bild, das sich gezielt beeinflussen lässt. Als Person oder als Unternehmen sind wir dafür verantwortlich, welches Bild die Benutzer des Internets sich von uns machen. Die Benutzer – Menschen und Maschinen (Suchmaschinen und digitale Agenten) – durchstöbern das Internet und sammeln Informationen. Die Menschen machen dies meist, um ein Problem zu lösen, ein Interesse zu stillen oder ein Produkt zu kaufen. Die Maschinen wurden in der Regel programmiert, um systematisch Informationen aus Webseiten, Forenbeiträgen, Dokumenten oder Social-Media-Plattformen herauszulesen, abzuspeichern und auswertbar zu machen. Für beide Zielgruppen muss somit der Content optimal aufbereitet werden. Weiterlesen

Kandidierende geben nicht viel auf Social Media

Wie sich die elf Kandidierenden für die Gemeinderatswahlen in den sozialen Netzwerken präsentieren.

Facebook, Twitter und Co. gehören heute für einen Politiker zum Medienmix in der Kommunikation dazu. Das gilt auch für die Riehener Gemeinderatskandidierenden. Als Wahlkampfmittel setzen sie Social Media aber nur spärlich ein.

Hier geht es zum gesamten Artikel in der Riehener Zeitung Nr. 2  vom Freitag, 12. Januar 2018 mit Zitaten von Martina Dalla Vecchia, Professorin am Institut für Wirtschaftsinformatik der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Digitale Transformation ist unausweichlich


«Are you digital?» stellt sich kaum mehr als Frage. Denn die Digitalisierung ist da und fordert Unternehmen auf vielen Ebenen. Jeder Unternehmer muss sich vielmehr fragen, auf welchem Niveau der Digitalisierung das Unternehmen und seine Mitarbeitenden stehen.

Digitalisierung ist nicht neu. Seit in den 1980er-Jahren der PC in Unternehmen Einzug hielt, hat sich der Grad der Digitalisierung ständig erhöht. Heute betrifft die Digitalisierung das gesamte Unternehmen, was das Thema auch so anspruchsvoll macht.

Gerade in der Schweiz wird das mobile Internet flächendeckend und generations- übergreifend genutzt. Nicht nur die Generation Y ändert ihr Konsumverhalten, sondern der Wandel betrifft alle Kundenund Dialoggruppen. Damit wachsen die Anforderungen an Produkte und Dienstleistung von der Marktseite her. Aber auch in den Unternehmen wollen heute die Mitarbeitenden die neuesten Unternehmenszahlen mit dem Tablet abrufen oder hoffen darauf, dass für sie repetitive Aufgaben durch Automation wegfallen.

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