Wie weit oben sind Sie im Google Suchmaschinen-Dschungel?

Den Begriff SEO treffen wir heutzutage sehr oft an. Vor allem in Unternehmen, die sich mit digitalem Marketing auseinandersetzen. Wenn SEO einmal ein fester Bestandteil der Aktivitätsplanung ist, kann man es sich gar nicht mehr wegdenken. Aber was bedeutet SEO konkret? SEO ist die Abkürzung für den Fachbegriff „Search Engine Optimization“ oder auf Deutsch „Suchmachinen Optimierung“. Könnt ihr euch darunter bereits etwas vorstellen? Wenn nicht, dann keine Sorge. Ich werde versuchen, es euch zu erklären.

Ganz einfach gesagt, ist SEO nichts anderes als ein Algorithmus, der eine Website in den organischen Suchergebnissen einer Suchmaschine wie Google weiter oben erscheinen lässt. Welchem Zweck dient das? Durch die Globalisierung, die das Internet mit sich gebracht hat, möchte man als Unternehmen im Netz schnell gefunden werden und vor allem schneller als die Konkurrenz. Die eigene Kampagne soll bei den Leuten ankommen und nicht im Datendschungel versanden. Als Brand kann man sich nicht mehr leisten im Internet einen schlechten Auftritt zu haben oder überhaupt nicht gefunden zu werden. Das wäre eine Katastrophe, wenn man bedenkt, dass immer mehr Menschen auf mobilen Geräten oder am Laptop nach Produkten stöbern und nicht mehr vor Ort in einem Laden sind.

Damit man SEO betreiben kann, muss man das eigene Unternehmen, aber vor allem die eigene Kundenzielgruppe gut kennen. Die richtigen sogenannten „Keywords“ sind essentiell für das Funktionieren einer Optimierung. Keywords sind einfache Texteinheiten, die sich im Inhalt der eigenen Website widerspiegeln. Eine Texteinheit kann ein Begriff sein, der oft im Inhalt der Website vorkommt oder mehrere Begriffe hintereinander, die ein Produkt bzw. eine Dienstleistung oder den Nutzen davon beschreiben. Es kann aber auch eine Sucheingabe sein, die der Kunde in eine Suchmaschine eingibt, wenn er nach diesem Produkt bzw. dieser Dienstleistung sucht.

Zudem kann man SEO gut in zwei Bereiche aufteilen, nämlich die „OnPage-Optimierung“ und die „OffPage-Optimierung“.

Bei der OnPage-Optimierung versucht man, die Inhalte, Titel, Formatierungen wie auch Bilder mit sogenannten „Keywords“ zu versehen, damit Kunden und Kundinnen, die nach Websites suchen, den kürzesten Weg zu den benötigten Inhalten haben. Hier ist es wichtig, guten Content zu generieren. Ein kleines Beispiel von Philips Male Grooming:

Die Zielgruppe für diese Kategorie sind Männer mit Bärten bzw. Schnurrbärten, die gesundheitsaffin sind und sich gerne pflegen. So ganz nach dem Motto „Alles für den Mann“. Hier hat man sich überlegt, welche interessanten Themen es bei der Zielgruppe gibt. Bei Philips-Rasierern geht es hauptsächlich um Hautirritationen, Körperrasur, Bartpflege, Intimrasur, Barttrends, um nur einige aufzuzählen. Viele Tipps zu den oben genannten Themen wurden auf einer Mikropage gestaltet: https://www.philips.ch/c-e/pflegetipps-fur-manner.html. Dadurch, dass heutzutage die meisten Verbraucher im Netz nach Antworten suchen, landen die potentiellen Kunden bei Philips auf der Website, wo auch diese Tipps sind.

Bei der OffPage-Optimierung geht es grundsätzlich gar nicht mehr um die eigene Website, sondern um Partner, die einen Backlink zurück zur eigenen Homepage generieren. Hier ein praktisches Beispiel dafür, auch wieder von Philips:

Die Marke Philips Avent gehört zu den Marktführern im Bereich Babyprodukte. Ist beim Giganten Philips zwar eher eine kleine Kategorie, jedoch macht sie trotzdem ihren gebührenden Anteil an Umsatz. Philips hat eine Partnerschaft mit www.swissmom.ch aufgebaut, um sich im Babymarkt besser positionieren zu können. Durch eine Publireportage zum Thema „Praktische Hilfsmittel für die ersten Monate mit Ihrem Baby“ werden den zukünftigen Müttern Tipps gegeben, was diese als Erstausstattung benötigen. Dadurch wird ein Backlink auf die Hompage von Philips generiert, was qualitativ sehr hochstehend ist. So können dann die angehenden Eltern mehr über das Thema erfahren und durch das Philips-Avent-Sortiment stöbern.

Fazit: SEO ist ein Grundstein im digitalen Marketing und nicht mehr wegzudenken. Langfristig macht SEO immer Sinn. Man soll es aber mit Bedacht einsetzen. Voraussetzung dafür ist die Kenntnis der Zielgruppe. Wenn man zudem die Kundenbedürfnisse versteht, dann wird einem SEO relativ leichtfallen.

Links:

Quellen:

  • Habe ein paar Mal mit unserem SEO Spezialisten bei Philips darüber gesprochen und diskutiert.

Autorin / Autor:
Marco Costa (https://www.linkedin.com/in/marcocosta83/)

Philips AG, Health Systems (www.philips.ch/gesundheit)

Blogpost wurde erstellt
im Rahmen vom CAS E-Commerce und Online-Marketing an der FHNW

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