Eine Woche in New York unter dem Motto «Get out of your comfort zone»

Zum dritten Mal nahm Claudio Mirti, Co-Kursleiter und Initiator der Woche in New York, die 24 Teilnehmer des CAS Digital Business Development in New York in Empfang. Die Woche an der New York University ist bereits ein fester und vor allem beliebter Bestandteil des CAS Digital Business Development.

Die Vision des Kurses an den Wänden New Yorks

Das Erfolgsrezept? Inspiration durch die Erforschung lokaler Trends. Im Vergleich zur ersten Durchführung liegt der Fokus nun mehr auf Prototyping und die Anwendung von Modellen. Die Mission? Get out of your comfort zone.

«Gemeinsam mit den Dozierenden Grace Tuttle (Designer, Researcher und Strategy Consultant) und Jack Wilkinson (Design Futurist und System Strategist) wurde ein workshopartiger Unterricht gestaltet», sagt Mirti.

Claudio Mirti, Co-Kursleiter und Grace Tuttle, Designer, Researcher und Strategy Consultant

Gearbeitet wurde an Frame Creation mit verschiedenen Business und Design Tools. Die Teilnehmer mussten unterschiedliche Aufgaben meistern und dabei auch in verschiedene Rollen schlüpfen. «Die ersten Gruppenarbeiten standen unter dem Titel “Redesign your Morning Routine”», erzählt Teilnehmerin Lara Müller, «Dies führte zu spannenden Diskussionen und einigen Lachern in der Klasse». Ein ganzer Tag war der Stadt New York gewidmet. Die Stadt als Netzwerk von Menschen von aussen betrachtet lädt dazu ein spannende Fragen zu entwickeln. Beispielsweise wie die Lebensqualität mit Hilfe von Daten generell verbessert werden kann. So wurden aus praktischen Fragen plötzlich Forschungsfragen. Erlernte Methoden konnte man auf diese Weise gleich «im Feld» umsetzen. Am Ende wurden die Ergebnisse jeweils präsentiert. «Dabei forderte uns die Pecha-Kucha-Methode ziemlich», meint Teilnehmer Hanspeter Wäspi.

Wie lässt sich Design Thinking gewinnbringend einsetzen, um interne Prozesse zu verändern – nicht nur bei Start-ups, sondern auch in etablierten Unternehmen? Um dies herauszufinden, besuchte die Klasse sowohl Grossunternehmen als auch Start-ups. Es zeigte sich: Spannend wird es immer dann, wenn Teams grösser werden und die lockere, innovative Start-up-Atmosphäre nicht oder nicht mehr zur Unternehmenskultur gehört. Dann kann man mit Design Thinking durchaus die Mitarbeiter aus ihren eingefahrenen Strukturen herausholen. «Es geht darum, Lösungen, Produkte, Services oder Dienstleistungen so früh wie möglich zu testen, um schnell aus eventuellen Fehlern zu lernen und damit weniger Ressourcen zu verbrauchen» resümiert Teilnehmer Markus Ruths.

 

Neugierig geworden? Auch im nächsten CAS Digital Business Development ist wieder ein Besuch in New York geplant → Mehr Informationen

Text: Kathrin Hubli

 

 

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