CAS Digital Business Development goes Big Apple!

«[…] These streets will make you feel brand new/ Big lights will inspire you […]» heisst es im berühmten Lied von Alicia Keyes über New York. In diesem Sinn war es auch der Ort, um im Rahmen des CAS in Sachen Inspiration aus dem Vollen schöpfen zu können. So trafen 24 Teilnehmer im Februar 2017 im winterlichen New York ein.
Die Idee entstand aus der Motivation, den Teilnehmern ein Lernerlebnis zu bieten, bei dem sie in einem neuen kulturellen Umfeld mit neuen Sichtweisen experimentieren und Best Practices nutzen können, erklärt Claudio Mirti, Co-Kursleiter, «Die New York University unterstützte das Projekt von Anfang an und es entstand eine äusserst bereichernde Zusammenarbeit», so Mirti weiter. Bei einem ersten Briefing wurden die Teilnehmer auf die Woche vorbereitet: ein Bootcamp zum Thema Design Thinking.

Design Thinking ist eine Arbeitsweise, die sich Gestaltungskriterien, Denkprozessen und Werkzeugen des klassischen Designs bedient. Mit dieser Vorgehensmethodik werden ungewöhnliche und kreative Lösungen für den Geschäftsalltag generiert. Mit anderen Worten: Design Thinking regt in hohem Mas-se dazu an, aus der eigenen Komfortzone auszubrechen und gedanklich neue Wege zu gehen. Dabei wurden die Teilnehmer von Grace Tuttle, einer Expertin auf diesem Gebiet, begleitet. Im intensiven Austausch und in anregenden Diskussionen setzten sich die Teilnehmer mit der neuen Herangehensweise auseinander und stellten unter anderem fest, dass sich Design Thinking in den verschiedensten Gebieten anwenden lässt. «Design Thinking ist eine Methode, um die Probleme aus der Sicht des Kunden (Anwenders) zu sehen. Sie schafft ein gemeinsames Verständnis dafür, welches Problem den Kunden (Anwender) beschäftigt.», meint Patrick Hägler. «Eine unserer Aufgabe war es, unsere Datenerhebungen zu strukturieren, zu priorisieren und daraus erste Ergebnis-se zu visualisieren. Sehr schnell bewegten wir uns ausserhalb unserer bekannten Logik – sehr spannend!», sagt André Roth.

Der Besuch bei verschiedenen Firmen war ein weiterer wichtiger Programmpunkt. Darunter fanden sich etablierte Namen wie Microsoft, in unmittelbarer Nähe des legendären Times Square gelegen. Microsoft bot Einblick in Collaboration-Lösungen sowie Retail Experience mit IoT und HoloLens. «Du siehst die Haie im Raum nicht? Dann zieh dir die HoloLens an. Ein eindrückliches Erlebnis», erinnert sich Remo Keller. Aber auch junge StartUps wurden besucht. Genauer handelte es ich dabei um Bizzabo, ein StartUp im Bereich Eventmanagement, und Lenditapp, eine Cloud-basierte Plattform, welche Anträge von Unternehmenskrediten digitalisiert sowie automatisiert. «Einer der Gründer schilderte uns die Unternehmensgeschichte. Daraus habe ich gelernt: Fehler zu machen ist nicht schlimm. Man sollte jedoch niemals zweimal den gleichen Fehler machen.», fasst Cristian Abella zusammen.

Auch im nächsten CAS Digital Business Development ist wieder ein Austausch mit New York geplant. Mehr Informationen finden Sie hier.

Autorin: Kathrin Hubli
Bildquelle: Muriel Droz

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