Crossmedia: Kampagnen und SEO

Aus dem Klassenzimmer: CAS Webtrends & Crossmedia Management

Dozent Raphael Bienz. Crossmedia: Kampagnen-Management und SEO

Die perfekte Suchmaschine versteht genau, was man wissen will!

Der 11. Mai 2016 begann mit Herausforderungen – Herausforderungen der SEO (Suchmaschinenoptimierung). Der Experte, Rahpael Bienz von BlueGlass, gab uns dazu folgende Basics zur Verbesserung unserer Rankings bei Google oder sonstigen Suchmaschinen mit auf den Weg:
• Seine Zielgruppe kennen
• Relevanten Inhalt für den User generieren
• Inhalt nach Suchbedürfnis ausrichten
• Click-Through-Rate durch Qualität erhöhen
• Das Ziel der Website definieren

Google – Einführung in die Suchmaschinenoptimierung

Nach einer kurzen Pause verwies der Dozent auf das Dossier „Einführung in Suchmaschinenoptimierung“, das von Google herausgegeben wurde. Das Papier erklärt auf einfache Weise, wie die Interaktionen einer Website mit regulären Besuchern und Suchmaschinen verbessert werden können. Vordergründig ist die Einführung für Webentwickler interessant (Link).

Crossmedia: SEO Entwicklung

Die SEO Entwicklung hat sich in den letzten Jahren verändert. Es wird vermehrt auf Inhalt – das heisst Qualität vor Quantität – geachtet. Websites, die diesen Grundsatz nicht beachten, werden im Ranking bestraft.

Google RankBrain

Fakt: 15 % aller Suchanfragen kennt Google nicht, hat diese Herausforderung aber sehr gut gelöst. Nur wie? Google hat ein sehr starkes Team – das Google Brain Team – aufgebaut. Entwickler und Forscher haben die komplexe Suche durch ein breites Spektrum an Automatisierungen extrem optimiert.

Hierzu ein Beispiel aus der Praxis:
„Ich suche auf meinem Android-Smartphone Bilder von Wasserfällen. Google zeigt als erstes Bilder, die ich selbst von Wasserfällen geschossen habe – ohne diese markiert („getagged“) zu haben.“

Momente der Entscheidung
Google unterscheidet vier verschiedene Momente eines Users:

  1. I-Want-to-Know Moments. Der User sucht etwas, beabsichtig aber noch keinen Kauf.
  2. I-Want-to-Do Moments. Der User sucht vor oder nach dem Verkauf Unterstützung.
  3. I-Want-to-Buy Moments. Der User will einen Kauf tätigen.
  4. I-Want-to-Go Moments. Der User sucht ein lokales Geschäft oder Produkt.

Daraus kann man schliessen, dass der User aufgrund seiner Sucheingabe auf das gewünschte Angebot stossen sollte. Für den Anbieter heisst das: Be There. Be Useful. Be Quick. And Connect the Dots.

Crossmedia: Keywords

Der Nachmittag startete mit der wichtigsten Phase des gesamten Optimierungsprozesses – den Keywords. Besser als jedes Tool für die Keyword-Suche sind ein Brainstorming in der Gruppe und/oder eine Kundenbefragung. Denn vielleicht nennt der Kunde das Produkt ganz anders als der Unternehmer.
Falls man doch lieber ein Tool benutzen möchte, hier einige Vorschläge:
Der Google KeywordPlanner zeigt unter anderem, wie häufig pro Monat ein bestimmter Suchbegriff eingegeben wird.
Searchmetrics ist ein weiteres Tool, das bei der Keyword-Planung hilft. Der Dozent empfindet dieses als übersichtlicher als das erstgenannte Tool. Funktionen werden allerdings dieselben angeboten.
Unter dem Link www.answerthepublic.com werden zu einem Keyword Fragen angezeigt, die im Web eingegeben bzw. gesucht wurden.

Das Ziel ist, dass mit den definierten Keywords das Produkt und nicht die Hauptseite gefunden wird.

Tipp: Kommentare, Fragen etc. von User promoten – weil „User generated context“  ein weites Spektrum an Suchanfragen abdeckt.

Crossmedia: Basis SEO Optimierung

OnSite – Crawlability – Relevance – PageRank-Flow

1. Titel (Haupttitel und Untertitel mit Keywords wählen)
2. URL (einfache Suchbegriffe nutzen)
3. Beschreibungstext und Bilder (Fokus-Keywords enthalten)
4. H-Tags (richtig definieren – siehe Script)

OffSite – Link Struktur – Link Building – Social Signals

1. Link Struktur: Backlinks (Anzahl und Qualität beachten)
2. Link Building: Weitere Links erhöhen das Ranking
3. Social Signals: Engagement auf Social Media

Durch diesen Optimierungsprozess wird die Webpopularität aufgebaut.

Crossmedia: Google AdWords

Zur Preisberechnung von Google AdWords verweist der Dozent auf einen YouTube-Clip, der auf einfach Weise die Berechnung erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=PjOHTFRaBWA&feature=youtu.be&noredirect=1

Hier noch einige Tipps zum Thema Ad Words:
• Conversions messen!
• Der CTR-Wert sollte über dem Durchschnitt der Anzeigenposition liegen
• Qualitätsfaktor von mehr als 7 anstreben (Keywords mit QF < 3 löschen)
• 10 % des Budgets auf Brand Keywords verteilen
• 20 % des Budgets auf Display-Anzeigen zwecks Nachfragesteigerung verteilen
• Jackpot-Anzeigen gewinnen

Zum Schluss zeigt Raphael noch www.schema.org. Diese Seite hilft Google, den Inhalt einer Website strukturiert zu verstehen. Raphael ist der Meinung, dass künftig Restaurants keine eigenen Websites mehr benötigen, da alle relevanten Informationen gut strukturiert auf Google zu finden sind.

Der Tag war intensiv und lehrreich – Danke Raphael Bienz!

Autorin: Aurelia Vögeli

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