CampusTalk “Employer Branding in digitalen Kanälen” mit Michel Ganouchi

Mit seinem regen Besuch am CampusTalk über Employer Branding bekundete das Publikum sein grosses Interesse an diesem Thema. Der etwas vage Begriff muss allerdings näher definiert werden: Was genau beinhaltet Employer Branding? Was müssen die Unternehmen bei Employer Branding in digitalen Kanälen beachten? Auf diese Fragen ging Michel Ganouchi am CampusTalk vom 18. März ein.

Das Rekrutieren von geeigneten Mitarbeitenden wird zunehmend zur Herausforderung. Daher betreiben zahlreiche Unternehmen vermehrt Employer Branding, um sich im Arbeitgebermarkt hervorzuheben und schenken ihrem digitalen Auftritt erhöhte Aufmerksamkeit.

Eine Arbeitgebermarke zu werden — das ist der Kern des Employer Branding. Daraus leitet sich das Ziel ab, ein einheitliches Vorstellungsbild der Arbeitsgebermarke in diversen Zielgruppen definieren zu können. Für diese Zielerfüllung ist eine Arbeitgeberpositionierung notwendig. Employer Branding umfasst also den Weg von der Arbeitgeberpositionierung zur Arbeitgebermarke.

Betrifft Employer Branding also nur die Darstellung gegen aussen? Da diese irrtümliche Meinung weitverbreitet ist, wies Ganouchi auf die Wichtigkeit der internen operativen Handlungsfelder hin und zeigte auf, dass Employer Branding aufgrund seiner Reichhaltigkeit auf viele Bereiche einwirkt. Als Beispiel führte er die Führungskultur an: «Wir wissen, dass das Führen eines der zentralen Themen ist und viel mit Mitarbeiterzufriedenheit zu tun hat. Das ist schlussendlich auch eines der Ziele, die wir mit Employer Branding verfolgen.»

Ganouchi beobachtet immer wieder, wie undifferenziert die Stellenanzeigen der Firmen sind und betonte die Notwendigkeit, ein klares Profil zu schaffen: Die Firmen sollen bei ihrer Positionierung Fragen zur Kultur und Identität, zu ihren Zielen und Werten beantworten. Unterstützung bei der Entwicklung der Positionierung für Unternehmen biete das AGP-Qualitätsdreieck.

Um digital erfolgreich zu sein, ist das Wissen über die Identität der Zielgruppe und die für diese geeigneten digitalen Kanäle genauso wichtig, wie die Kommunikationsziele. Im Schlussteil kam Ganouchi auf Pflicht und Kür im Employer Branding zu sprechen. Aus seiner Sicht ist eine leicht auffindbare Karriereseite zum Beispiel Pflicht: «Man darf sich nicht darüber beklagen, dass man keine Kandidaten findet, wenn man das Jobinserat so gut versteckt.»

Um mehr über Employer Branding zu erfahren, empfehlen wir Ihnen, sich das Video anzuschauen.

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