225’000 Schädlinge pro Jahr

Die Computerkriminalität ist mittlerweile lukrativer als der Drogenhandel. Das erstaunt dann doch, obwohl man in der Presse täglich von der Wendigkeit von Hackern liest. Alle paar Monate tauchen neue Methoden des Internetbetrugs auf.

Der gestrige CampusTalk im Peter Merian Haus stand im Zeichen des Hackens. Andreas Wisler, CEO und Senior Security Consultant von GO OUT Production, zeigte, wie einfach wir diesbezüglich zu verführen sind und wie leichtfertig wir z.B. unsere Personendaten in Webformulare eintippen. In Formulare, die möglicherweise gar nicht zum Webshop gehören, in dem wir uns befinden.

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Sich in Webshops zu hacken, ist ein einträgliches Geschäft. Gelingt dies, entsteht nicht nur ein beträchtlicher finanzieller sondern auch ein Imageschaden, der umso schwieriger zu reparieren ist, wenn das betroffene Unternehmen ein unzulängliches Krisenmanagement respektive eine unzulängliche Krisenkommunikation hat.

Webshops tun gut daran, ihre IT-Umgebung gut zu schützen und regelmässig auf Schwachstellen hin zu überprüfen. Das gilt natürlich auch für Privatpersonen. Die angeregte Diskussion im Anschluss an den Vortrag zeigte, dass einige Teilnehmende ein ausgeklügeltes eigenes Passwortsystem benutzen oder mit einem entsprechenden Tool arbeiten. Zu denken, dass doch niemand Interesse an den eigenen Daten habe, geht heute nicht mehr, weder als Unternehmerin noch als Privatmann. Besonders wenn man sich vor Augen hält, dass im Jahr 2013 225’000 neue Schädlinge ins Internet eingeschleust wurden.

Der nächste FHNW-CampusTalk findet am 20. November statt und zeigt “Business-Networking-Strategien” auf. Der Untertitel lautet: “XING, LinkedIn & Google+ effizient nutzen”. Weitere Infos und Anmeldung

Die Hochschule für Wirtschaft FHNW bietet auch einen Zertifikatslehrgang CAS Information Security & Risk Management an. Der nächste CAS startet am 14. September 2015. Weitere Infos und Anmeldung

Bildquelle: fellex / pixelio.ch

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