Das Internet der Dinge: Was ist das eigentlich?

Man kann momentan kaum etwas zum Thema Technologie lesen, ohne darüber zu stolpern: das Internet der Dinge. Die Definition im Gabler Wirtschaftslexikon dazu lautet: Das Internet der Dinge “bezeichnet die Vernetzung von Gegenständen mit dem Internet, damit diese Gegenstände selbstständig über das Internet kommunizieren und so verschiedene Aufgaben für den Besitzer erledigen können.”

Laut heise online wird es bis 2020 rund 50 Milliarden vernetzte Geräte geben. Dies birgt hohe Potentiale für neue Geschäftsmodelle, aber auch noch nicht abzuschätzende Risiken. Experten versprechen enorme Effizienzsteigerungen und eine verbesserte Lebensqualität. Die Rede ist von intelligenten Kühlschränken, Armbanduhren, Spielzeugen, Rauchmeldern, Tennisschlägern und Autos. Vom Smartphone zum Smart-Thing. Alle Geräte sollen in Zukunft Daten sammeln, auswerten und sich über das Internet mit uns und anderen Geräten konstant austauschen. Noch ist das zum grössten Teil eine Vision. Viele Geräte sind noch lange nicht kompatibel miteinander und Standardisierungen fehlen. Ausserdem gibt es derzeit angesichts des NSA-Abhörskandals viele Debatten um Datenschutz und Privatsphäre, die für diese Geschäftsmodelle ein Hindernis darstellen.

Und nun hat sich gerade Google in das Geschäft eingekauft, wie Forbes kürzlich berichtete. Der Suchmaschinenbetreiber hat Nest gekauft, eine von ehemaligen Apple-Ingenieuren gegründete Firma, die digitale Feuermelder und Thermostate entwickelt und verkauft. Das heizt die Datenschutzdebatte erneut an.

Es bleibt abzuwarten wie sich dieser Trend entwickelt und welche Ausmaße er annimmt. Sicher ist, dass die Digitalisierung und Vernetzung von Geräten voranschreitet und “Smart- Things” eine zunehmend grössere Rolle in unserem Alltag spielen werden.

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