Worauf muss ich beim Schreiben eines Blogposts achten?

Hier folgen einige Tipps und Tricks für Bloggerinnen und Blogger. Sie stammen aus dem hilfreichen Whitepaper “Schreiben im Web” von Blogwerk. Das Textelement, das Du gerade durchliest, wird als Lead bezeichnet. Der Lead erklärt den Titel respektive kündigt an, was im Text kommt. In diesem Sinn stellt dieser Beitrag auch die Elemente eines Blogartikels vor.

Da ich im Lead das Thema meines Blogposts angekündigt habe, kann, wer weiterlesen möchte, auf “more” drücken. Ich habe nach dem Lead eine “more”-Marke gesetzt (siehe Taskleiste). Sie leitet ein, dass eine Blogbesucherin, ein Blogbesucher mehrere Beiträge auf einen Blick sieht statt eines Artikels in voller Länge, der sie/ihn womöglich gar nicht interessiert. Die “more”-Marke “unterbricht” auch den Blogpost, der an die RSS-Abonnentinnen und -Abonnenten verschickt wurde. Diese sollen ja den Beitrag nicht vollständig im Outlook oder über den Browser lesen, sondern auf unserem Blog:-).

Die Zeit ist knapp
Ich glaube, wir sind uns alle dahingehend einig, dass das Wesentliche für die Lektüre eines Artikels ist, dass er uns interessiert, übersichtlich, auf den Punkt gebracht und gut geschrieben ist. Das ist bei Blogposts nicht anders als bei gedruckten Texten. Nun gibt es aber bei Blogposts einige Punkte, die speziell berücksichtigt werden müssen. Viele Userinnen und User lesen Blogs unterwegs auf dem Tablet oder via Smartphone. Die Zeit drängt, sie wollen möglichst schnell “das Wichtigste” erfahren. Für uns Bloggerinnen und Blogger heisst das: Nicht um den grossen Brei herumschreiben.

Kernaussage isolieren
Das Verfassen eines Textes beginnt nicht erst mit der Niederschrift des ersten Wortes. Bereits vor dem Schreiben sollte man sich vergegenwärtigen, was die Kernaussage des Textes ist. Dies hilft, den Titel und den Lead festzulegen. Beide bereiten die Leserin, den Leser auf den Text vor und vermitteln ihr/ihm, was sie/ihn erwartet. Bei kleineren Beiträgen, z.B. Ankündigungen von Videos oder Artikeln in Zeitschriften, kann der Lead auch wegfallen; bei längeren Texten hingegen ist er ein Muss. Für den Lead, der zwei bis drei Sätze umfassen sollte (< 300 Zeichen inkl. Leerschläge), wird eine fette Schrift verwendet. Bei umfassenderen Texten empfiehlt sich als zusätzliche Orientierungshilfe eine Strukturierung des Fliesstextes in Absätze mit Zwischentiteln.

Das Wichtigste zuerst
Ein Online-Text – vor allem, wenn er eine News-Meldung ist – folgt selten der Chronologie der Ereignisse: Das Neue, der Anlass für die Erstellung des Beitrags, steht immer am Anfang. “Was vorher geschah und hinter all dem steckt” folgt.

Blogwerk empfiehlt darüber hinaus,

  • in kurzen Sätzen zu schreiben (nicht mehr als 14 Wörter pro Satz)
  • keine verschachtelten Sätze zu texten
  • nicht zu viele Substantive zu verwenden, besser Sätze mit aktiven Verben
  • keine Füllwörter (z.B. ziemlich, meist, ganz etc.) zu gebrauchen
  • und möglichst auf Fachbegriffe zu verzichten.

Bilder oder Grafiken
Bilder machen sich auf jeden Fall gut in Blogbeiträgen. Niemand liest sich gerne “durch Bleiwüsten”, schon gar nicht online (auch wenn nicht einmal mehr Blei im Spiel ist). Weil unsere Blogs ein responsives Design haben, fällt das mühsame manuelle Einpassen von Bildern in den Text weg. Wir betätigen nur noch den Button “Dateien einfügen” und das Bild wird automatisch eingepflegt. Die Darstellung richtet sich nach dem Endgerät, auf dem die Userin/der User den Beitrag abruft.

Blog Bild einfügen Button

Achtung: Die Bildquellenangabe nicht vergessen. Diese muss derzeit im Anschluss an den Fliesstext manuell angebracht werden.

Last but not least
Wer heute Artikel für einen Blog, eine Online-Plattform oder für ein Newsportal schreibt, muss nicht nur das Verhalten der Leserinnen und Leser im Auge haben, sondern auch jenes  der Suchmaschine: Suchmaschinenoptimierung oder SEO lautet das Stichwort. Aber dazu später mehr auf diesem Blog. Wir haben für SEO eine eigene Kategorie erstellt.

Quelle: Blogwerk: Whitepaper “Schreiben im Web” (Stand: November 2012)

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