Alumni APS FHNW November 2016 People Kurzinterview mit Pascale Ingold
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Kurzinterview mit Pascale Ingold

erstellt von alumni-fhnw-psychologie_admin zuletzt verändert: 25.11.2016 12:26

Absolventin aus der Ausbildung

Infos zur Person

Pascale.jpg

 

Name: Ingold

Vorname: Pascale

Geburtstag: 18.07.1989

Zivilstand: ledig

Wohnort: Ostermundigen

 

 

 

Absolvierter Studiengang an der Hochschule für Angewandte Psychologie:

 

Bachelor of Science in Angewandter Psychologie (2013-2016)

Aktuell (Start 2016): Master of Science in Angewandter Psychologie

 

Aktuelle Tätigkeit:

 

Arbeitgeber: CONCORDIA, Lausanne

Angestellt seit: Januar 2016

Tätigkeitsbeschreibung: Praktikum im Bereich Personal:

- Rekrutierung von Verkaufs- und Kundenberatenden sowie Agentur- und Geschäftsstellenleitenden

- Einblick in HR-Projekte (z.B. Employer Branding, Rekrutierung mit Social Media, Erarbeitung von Interviewleitfäden, Personalauswahlinstrumente)

- Administrative Tätigkeiten

 

Frühere Tätigkeiten:

 

Zeitraum

Arbeitgeber

Tätigkeit

09/2016 - aktuell

CONCORDIA

Praktikum HR

10/2015 – 01/2016 und aktuell

Fachhochschule Nordwestschweiz

Mitarbeit bei einer Langzeitstudie zum Thema Interessenentwicklung bei Kindern: Datenerhebung und Dateneingabe

01/2013 – 02/2016 und 10/2008 – 07/2010

NAVYBOOT AG

Modeberaterin Aushilfe

09/2010 – 06/2013

Pädagogische Hochschule Bern

Durchführung und Organisation von Crash-Kursen in Französisch für Studierende

 

 

Ausbildung:

 

Besuchte Schulen nach der Grundschule:

Zeitraum

Schule / Lehre

2016 - heute

Master of Science in Angewandter Psychologie, Fachhochschule Nordwestschweiz

2013 - 2016

Bachelor of Science in Angewandter Psychologie, Fachhochschule Nordwestschweiz

2010 – 2013

Lehrdiplom, Pädagogische Hochschule Bern, Institut Vorschulstufe und Primarstufe

2004 – 2008

Maturität, Gymnasium Kirchenfeld

Interview

 

1.  Du hast nun deinen Abschluss sogar mit einer Preisauszeichnung (Hugo-Münsterberg-Preis für die beste Bachelorarbeit) geschafft - wie fühlst du dich als Absolventin?

Ich habe mich (am Strand in Sardinien :-)) sehr über den Abschluss und die Preisauszeichnung gefreut. Mir war es wichtig, dass der Praxispartner einen Nutzen aus meiner Bachelorarbeit ziehen kann. Deshalb bin ich sehr erfreut, dass diese Absicht sogar mit einem Preis honoriert wurde. Zudem ist der Abschluss nach drei Jahren Studium ein gutes Gefühl, welches motiviert ins Berufsleben einzutauchen und weitere Vertiefungen in den jeweiligen Interessensgebieten im Master vorzunehmen.

 

2.  Wie bist du auf das Thema deiner Bachelorarbeit gekommen und was genau hat dich daran interessiert/begeistert?

Bereits in der Projektarbeit 2 habe ich mich mit den Themen Demografie und Berufsausstieg befasst. Da entdeckte ich mein Interesse für die Thematik. Spannend daran finde ich die verschiedenen praxisnahen Handlungsfelder (z.B. Betriebliche Gesundheitsförderung, Arbeitsgestaltung, Personalauswahl, Personalentwicklung und Wissensmanagement), welche zum Teil eng miteinander vernetzt sind und aktuell im Zusammenhang mit den demografischen Entwicklungen und den politischen Diskussionen von grosser Bedeutung sind.

 

3.  Welche Unternehmen/Organisationen können für sich welche Information/welchen Nutzen aus deiner Arbeit herausziehen?

Es sind in erster Linie Unternehmen, welche sich mit Fragen zur demografischen Entwicklung und älteren Mitarbeitenden beschäftigen. Unternehmen finden darin Ideen für Modelle der fliessenden Pensionierung sowie der Führungsübergabe an Nachwuchskräfte. Ziel meiner Bachelorarbeit war somit einerseits die Erarbeitung von Modellen, um Mitarbeitende lange gesund im Unternehmen behalten zu können, sie möglicherweise nach dem ordentlichen Pensionierungsalter in Form eines Teilzeitpensums weiterbeschäftigen zu können und ihnen einen schrittweisen Ausstieg aus dem Berufsleben zu ermöglichen. Anderseits ging es um die Nachwuchsförderung und den Wissenstransfer zwischen den Generationen. Dabei werden Modelle diskutiert, welche die (schrittweise) Führungsübergabe an Nachwuchskräfte und den Wissenstransfer/Einarbeitung ermöglichen. Die beiden Prozesse (fliessender Ausstieg aus dem Berufsleben und Führungsübergabe an Nachwuchskräfte) werden in meiner Arbeit kombiniert, sodass für jüngere und ältere Mitarbeitende wie auch für das Unternehmen Vorteile entstehen. Besonders hervorheben möchte ich die sieben Best-Practice Beispiele.

Zudem finden die Unternehmen auch einen Überblick zu möglichen Handlungsfelder des demografieorientierten Personalmanagements (insb. Wissensmanagement, Arbeitsfähigkeit, Arbeitszeitgestaltung und Organisationskultur).  

 

4. Welche fachlichen, aber auch persönlichen Erkenntnisse nimmst du aus deiner Ausbildung mit?

Sowohl fachlich wie auch persönlich nehme ich viel aus dem Studium mit. Im fachlichen Bereich habe ich während den drei Jahren viele Theorien, Praxisbezüge und Studien kennengelernt. Speziell im Rahmen der Praxisarbeiten (Projektarbeit, Projektpraktikum und Bachelorarbeit) habe ich micht mit spezifischen Themen befasst, bei welchen ich wohl am meisten gelernt habe.

Persönlich war mir der Ausgleich zum Studium (Job und Freizeit) wichtig. Im Verlauf des Studiums habe ich gelernt, dass dieser genügend Raum haben sollte, damit die Freude am Studium nicht verloren geht. Drei Jahre sind doch schnell vorüber und sollten auch genossen werden können. Denn Studieren ist eine einmalige Zeit...

 

5a. Wie sehen deine unmittelbaren Zukunftspläne aus?

Mein Ziel ist es, in zwei oder drei Jahren das Masterstudium abgeschlossen zu haben. Zudem ist es mir wichtig, in der Berufswelt der Arbeits- und Organisationspsychologie noch mehr Fuss zu fassen. So möchte in meinen Interessenbereichen (Personal- und Organisationsentwicklung, Betriebliche Gesundheitsförderung, Sicherheitsmanagement und Arbeitsgestaltung) weitere berufliche Erfahrungen sammeln können (jedes Job-Angebot ist natürlich herzlich willkommen :-)).

 

5b. Wo möchtest du in fünf Jahren stehen?

In fünf Jahren möchte ich eine interessante Anstellung gefunden haben. Wo genau es mich hinzieht, weiss ich heute noch nicht definitiv.

 

 

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