Alumni APS FHNW April 2016 People Kurzinterview mit Denise Moser
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Kurzinterview mit Denise Moser

erstellt von alumni-fhnw-psychologie_admin zuletzt verändert: 25.04.2016 10:00

Absolventin aus der Ausbildung

Infos zur Person117273sw.jpg

 

Name: Moser

Vorname: Denise

Geburtstag: 31.7.1976

Zivilstand: verheiratet

Wohnort: Diessbach bei Büren / Seeland

 

 

Absolvierter Studiengang an der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW

 

Bachelor of Science in Angewandter Psychologie

 

Kurzlebenslauf

 

Aktuelle Tätigkeit:

Arbeitgeber: Benoit Consulting AG, Bern

Angestellt seit: 01.02.2016

Tätigkeitsbeschreibung: Entwickeln und Durchführen von Einzel- und Gruppenassessments auf Kaderstufe zur Personalselektion und Personalentwicklung

 

Frühere Tätigkeiten:

 

Zeitraum

Arbeitgeber

Tätigkeit

2014-2016

Meister Executive Search AG Muri b. B.

Projektleiterin

2007-2013

Klubschule Bern

Bereichsverantwortliche, Kursadministration


1999-2006

Erziehungsdirektion Kanton Bern

Schulleiterin

 

 

Ausbildung:

 

Besuchte Schulen nach der Grundschule:

Zeitraum

Schule / Lehre

2007-2007

Marketingausbildung MARKOM

2002-2002

Schulleitungsausbildung

1994-1999

Pädagogische Hochschule Lehrerseminar

 

Interview

 

1.  Du hast nun deinen Abschluss sogar mit einer Preisauszeichnung geschafft - wie fühlst du dich als Absolventin?

Es brauchte etwas Mut, Organisationsgeschick und das Commitment des Umfeldes, mit 35 Jahren nochmals eine Bachelorausbildung in Angriff zu nehmen. Heute bin ich stolz darauf, dieses Projekt erfolgreich bewältigt zu haben. Die Auszeichnung ist natürlich zusätzlich eine schöne Anerkennung der Leistung.

 

2.  Wie bist du auf das Thema deiner Abschlussarbeit gekommen und was genau hat dich daran interessiert/begeistert?

Das Thema Personalselektion unter dem Aspekt der Passung hat mich bereits als Führungskraft stark beschäftigt. Nicht selten verschlangen Personalfragen im Führungsalltag viel Zeit und Kraft, so dass das Interesse an einer professionellen Personalauswahl gross war. Im Vorfeld der Bachelorarbeit habe ich mich mit dem damaligen Arbeitgeber, welcher sich auf die Personalselektion spezialisiert hat, zusammengesetzt und geschaut, wo ich einen Praxisnutzen für das Unternehmen generieren konnte mit meiner Arbeit. Und so entschieden wir uns aufgrund der häufigen Nachfrage von Kunden, ein Instrument zur Evaluation von Durchsetzungsstärke bei potentiellen Kandidierenden zu entwickeln. Mir war es wichtig, dass der hohe Aufwand auch für die Praxis einen Nutzen hatte und so ist es eine schöne Win-win-Situation, dass das Instrument heute regelmässig durch das Unternehmen genutzt wird.

 

3.  Welche Unternehmen/Organisationen können für sich welche Information/welchen Nutzen aus deiner Arbeit herausziehen?

Kaum ein Unternehmen würde wohl die Bedeutung einer professionellen Personalselektion negieren. Aus der Arbeit geht hervor, worauf es in einem Einstellungsinterview zu achten gilt und wie die Treffsicherheit im Selektionsprozess erhöht werden kann. Zudem wird konkret ersichtlich, welche Anforderungen an heutige Führungskräfte in Bezug auf das Persönlichkeitsmerkmal „Durchsetzungsstärke“ gestellt werden und in welchen Alltags-Situationen diese Stärke zum Tragen kommt. 

 

4.  Welche fachlichen, aber auch persönlichen Erkenntnisse nimmst du aus deiner Ausbildung mit?

Die Ausbildungsinhalte waren ausgesprochen vielfältig und ich habe Bereiche entdeckt, die ich nicht primär in unserem Berufsfeld vermutet hätte. Neben den umfassenden fachlichen Kenntnissen, die ich auch praxisnah anwenden konnte während dem Studium, sind sicher die methodischen Kenntnisse zu erwähnen.

Das methodische Wissen, das ich mir aneignen konnte, hat mir in der Berufswelt bereits vieles ermöglicht. Die Fähigkeit systematisch Daten zu generieren, diese aufzuarbeiten und aus ihnen Implikationen für die Praxis abzuleiten, ermöglicht es mir im Berufsalltag ein Unternehmen in seiner Entwicklung voranzubringen.

Nicht zuletzt habe ich auch wertvolle Beziehungen geknüpft, die die Studiumszeit überdauert haben und heute unter anderem einen spannenden Austausch über Fachthemen in der Praxis zulassen.

 

5a. Wie sehen deine unmittelbaren Zukunftspläne aus?

Erstmal will ich mich in meinem neuen Job etablieren und Unternehmen als Sparringpartner in Themen der Eignungsdiagnostik unterstützen. Zudem bin ich daran, mit einer Studie die Kriteriumsvalidität, also die Prognosekraft der Assessmenturteile von Benoit Consulting, zu überprüfen, was mich doch sehr stark an die Vorgehensweise in meiner Bachelorarbeit erinnert.

 

5b. Wo möchtest du in fünf Jahren stehen?

Ich kann mir gut vorstellen, zukünftig mein Erststudium Pädagogik mit dem Psychologiewissen zu kombinieren. Einen ersten Schritt in diese Richtung werde ich kommenden Herbst machen, indem ich am ersten Schweizer Ausbildungslehrgang der Feelgood-Manager einzelne Ausbildungsmodule als Dozentin übernehme (spannendes Tätigkeitsfeld für uns Psychologen, Infos unter www.feelgoodmanager.ch).

 

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News

 

Zur Website der Hochschule für Angewandte Psychologie der Fachhochschule Nordwestschweiz.

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