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Workshops

Workshop 1
Mehrsprachigkeit bei Aphasien

  • Dr. phil. Georgios Alexiadis
    verschiedene Hochschulen und Berufsfachschulen für Sprachtherapie bzw. Logopädie


Auf der Grundlage einer neurolingutisch aktuellen Definition von Mehrsprachigkeit (Bilingualismus) wird die Förderung mehrsprachig aufgewachsener aphasischer Patientinnen/Patienten diskutiert. Parallel dazu werden die häufigsten Rückbildungsmuster bei mehrsprachigen AphasikerInnen vorgestellt, die Einflussfaktoren bei der Rückbildung sowie die gängigsten Diagnostik- und Therapieverfahren im Bereich der bilingualen Aphasiologie erläutert.

Workshop 2
Sprachförderung im Kindergartenalltag in Dialekt und Standardsprache im Kontext von Mehrsprachigkeit

  • Mirja Bohnert-Kraus
    Schweizer Hochschule für Logopädie Rorschach


Monolinguale Kinder werden in der Schweiz in der Regel im Dialekt primärsozialisiert und kommen teilweise erst in der Schule regelmässig mit der Standardsprache in Kontakt. Sie erlernen zwei Varietäten zumeist problemlos. Diese diglossische Sprachsituation kann jedoch für mehrsprachige Kinder im Spracherwerb eine besondere Herausforderung darstellen. Der Workshop thematisiert deshalb verschiedene Bereiche der Sprachförderung und erarbeitet interaktiv mit den Teilnehmenden mögliche Herangehensweisen.

Workshop 3
Interventionsmethoden für mehrsprachige Kinder

  • Dr. phil. Agnes Groba  
    Universität Leipzig, Erziehungswissenschaftliche Fakultät


Wie die aktuelle Forschungslage zeigt, profitieren mehrsprachige Kinder von einer Intervention mit bilingualem Fokus. Die TeilnehmerInnen erhalten einen Überblick über empfohlene und z.T. empirisch evaluierte Interventionsmethoden. Sie lernen, wie die Methoden auf den einzelnen sprachlichen Ebenen verwendet werden können. Die Umsetzbarkeit der bilingual orientierten Methoden wird weiterhin für verschiedene Kontexte diskutiert (Elternarbeit, Sprachförderung in Kita und Schule, Sprachtherapie).

Workshop 4
(Inklusive) Sprachförderung durch digitale Hörstifte

  • Stefanie Herberg
    Universität Duisburg-Essen


Im Rahmen des Workshops werden das Modellprojekt „ProDaZ – Deutsch als Zweitsprache in allen Fächern“ vorgestellt und anschließend die Konzepte Inklusion und Mehrsprachigkeit kurz diskutiert. Daran anknüpfend wird der Einsatz von digitalen Hörstiften als Möglichkeit einer differenzierten Sprachförderung im Primarbereich mit Fokus auf neu zugewanderten SchülerInnen thematisiert. Hiernach soll eine sprachsensible Unterrichtsstunde entwickelt und reflektiert werden.

Workshop 5
Sprach- statt Deutschförderung

  • Dr. phil. Simone Kannengieser
    Pädagogische Hochschule FHNW

 

Im Projekt „Miteinander mehrsprachig“, finanziert vom Bundesamt für Kultur und der PH, wird Erfahrungswissen für die zwischen Kindergarten, HSK und Tagesstrukturen kooperative Umsetzung von alltagsintegrierter mehrsprachiger Sprachförderung generiert.

Der Workshop will mit dem Projekt und dessen Zielen bekannt machen. Die Teilnehmenden beziehen das Modell auf ihr eigenes Berufsfeld und sind zum Austausch und zur Ideenfindung für den Einbezug der Erstsprachen beim Spielen und Lernen eingeladen.

Workshop 6
Sprachliche Diagnostik bei mehrsprachigen Kindern

  • Stephanie Rupp
    Universität Mannheim


Die sprachliche Diagnostik bei mehrsprachigen Kindern stellt eine Herausforderung dar. Mehrsprachige Kinder werden häufig sprachlich über- oder unterschätzt. Dies kann zu Fehldiagnosen und inadäquaten Behandlungen führen.

Der Workshop gibt einen Überblick zu dieser Problemstellung. Es werden diagnostische Möglichkeiten und wichtige Parameter beleuchtet und Grenzen diskutiert. Durch diese Auseinandersetzung sollen die TeilnehmerInnen diagnostische Einschätzungen valide begründen können.

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