Skip to content. | Skip to navigation

Benutzerspezifische Werkzeuge

 
Sections
Artikelaktionen

Workshopbeschreibungen

Workshop 1: Aphasiediagnostik im Zeichen des ICF-Gesundheitsmodells: Aktivitäten, Partizipation und Kontextfaktoren
Dr. Angelika Bauer, Schulleitung, Deutsche Angestellten-Akademie (DAA), Logopädieschule, Freiburg im Br.

In diesem Workshop werden wir uns mit den theoretischen und methodischen Herausforderungen befassen, die insbesondere die Komponenten „Aktivitäten&Partizipation“ und „Kontextfaktoren“ des ICF-Modells für die Aphasiediagnostik darstellen. Ziel wird es sein, diese Komponenten für Sprache und Kommunikation zu spezifizieren, Fragestellungen zu präzisieren (Was wollen wir eigentlich wissen und wozu?) und einen praxistauglichen – d.h. auch therapieorientierten – Leitfaden für den stationären und für den ambulanten Bereich zu erarbeiten (Wie kommen wir an dieses Wissen?).



Workshop 2: Kognitiv-orientierte Diagnostik mit LEMO 2.0
Dr.Sandra Hanne, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Potsdam

Der Workshop gibt anhand von Fallbeispielen einen Einblick in die kognitiv-orientierte Diagnostik aphasischer Störungen mit LEMO 2.0. Neben den zentralen Tests für die Überprüfung des Funktionsstandes sprachlich-kognitiver Komponenten und Verarbeitungsrouten, soll die Auswertung und modelltheoretische Interpretation der Testergebnisse veranschaulicht werden. Dabei wird auch auf die Durchführung von Testvergleichen eingegangen, mit denen dissoziierende Leistungsmuster praxisnah ermittelbar sind.



Workshop 3: „Aphasie im Kindes- und Jugendalter – Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Hinblick auf Aphasie bei Erwachsenen“.
Dr. Melanie Kubandt, wissenschaftliche Mitarbeiterin in Forschung und Lehre am Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Osnabrück (ausgebildete Diplom-Pädagogin mit Schwerpunkt Frühe Kindheit und Sprachheilpädagogin (Magister)

Das Thema „Aphasie bei Kindern und Jugendlichen“ ist lange Zeit sowohl in Forschung als auch in therapeutischer Praxis vernachlässigt worden. Im Rahmen dieses Workshops wird das Thema der Aphasien bei Kindern und Jugendlichen in Abgrenzung zu Aphasien bei Erwachsenen und Sprachentwicklungsstörungen ausführlich vorgestellt. Nach einer Einführung und einem Überblick in das besondere Störungsbild und dessen Folgen, werden besonders die Probleme von Betroffenen und deren Familienangehörigen beleuchtet.



Workshop 4: Praktische Anwendung der KOSA („Kommunikationsorientierte Selbstbeurteilung bei Aphasie“)
Dr. Sandra Schütz, Sprachheilpädagogin und wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projektleiterin, Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhl für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik
und
Katrin Kuntner, M.A., Klinische Logopädin und Lehrbeauftragte, Projektleiterin, Solothurner Spitäler AG, Kantonsspital Olten, Abteilung Logopädie; Professur für Logopädie ISP PH FHNW

Der Workshop hat das Ziel, einen praktischen Einblick zu geben, wie Menschen mit Aphasie mit Hilfe der KOSA systematisch und selbstbestimmt in den sprachtherapeutischen Diagnostikprozess einbezogen werden können. Die Workshopleiter-/innen führen zunächst konkret in die Durchführung und Auswertung des Verfahrens ein. Dann haben die Teilnehmer-/innen die Möglichkeit, die KOSA in ihrem jetzigen Entwicklungszustand selbst in Rollenspielen auszuprobieren. Gemeinsam soll schliesslich das Verfahren hinsichtlich Inhalt, Klarheit der Materialien und Anwendbarkeit in der Praxis mit Bezug auf (Fall-)Beispiele diskutiert werden.

 

Navigation