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Workshops

Workshop 1: Soziales Verständnis und Mitteilungskompetenz bei Menschen aus dem Autismusspektrum
Dr. Claudia Emert, Dozentin Professur Soziales Lernen unter erschwerten Bedingungen PH FHNW

Menschen aus dem Autismusspektrum müssen sich - im Gegensatz zu den sogenannt neurotypischen Menschen - ihr soziales Verständnis und zumindest Teile ihrer Mitteilungskompetenz kognitiv erarbeiten und einüben. Im Workshop wollen wir der Frage nachgehen, welcher Art die Einschränkungen im sozialen Verständnis und der Mitteilungskompetenz sein können und welche Ansätze es gibt, das Verständnis und die Mitteilungskompetenz zu fördern. Zur Sprache kommen werden dabei social stories, comic strips, Arbeit mit Photos und Photobüchern u.a. mehr.

Workshop 2: Kleine Wörter – grosse Geschichten, Erzählfähigkeit verbessern mit Kernwortschatz
Ana Holestein-Wyrsch, dipl. Logopädin, Heilpädagogische Schule Bern

In dem Workshop „kleine Wörter - grosse Geschichten“ wird hergeleitet, mit welchem Wortschatz die Erzählfähigkeit gefördert werden kann. Am Beispiel von Kindern mit einer geistigen Behinderung - welche auch unterstützt kommunizieren - wird gezeigt, dass auch Kinder mit anderen Sprechstörungen und Kinder mit Deutsch als Zweitsprache von dieser Förderung profitieren können. Es werden methodische Prinzipien für die Förderung und viele Spielideen zu diesem Thema gezeigt, welche die Teilnehmenden in Selbsterfahrung kennen lernen können.

Workshop 3: Ich will dir was erzählen vom Wer? Und Was? Und Wo? Unterstützungsmöglichkeiten der kindlichen Erzählfähigkeiten 
Hildegard Kaiser-Mantel, M.A.

Der Workshop „Ich will dir was erzählen vom Wer“ befasst sich mit konkreten Hilfestellungen, damit das Erzählen auch für Kinder mit komplexen Störungsbildern möglich wird. Oft beginnt eine Erzählstruktur mit einem einfachen Frage-Antwort-Zusammenspiel. Um jedoch korrekte Antworten geben zu können, braucht es die richtigen Fragen.
Der Workshop soll über folgende Fragestellungen Aufschluss geben:

Wer ist ein guter Zuhörer?
Was zeichnet ein unterstützendes Gesprächsverhalten aus?
Welche Art von Fragen sind hilfreich?
Wie gebe ich ein gutes Erzählmodell?
Warum sind visuelle Strukturierungshilfen wichtig?
Wie viele Gesprächsregeln gibt es?
Womit kann ich Erzählstrukturen einüben?

Workshop 4: Ressourcenorientierte Gesprächsführung in Sprachtherapie und Sprachförderung
Dr. habil. Wieland Kranich, Dipl./Klin. Sprechwissenschaftler, Lehrgebietsleiter Mündliche Kommunikation, Universität Regensburg

Eine wesentliche Basis erfolgreicher Interventionen in Therapie und Beratung ist das von Wertschätzung getragene Gespräch. Mit einer ressourcenorientierten Gesprächsführung wird der Patient aktiv in den Lösungsprozess eingebunden und kann als «Chairperson» im eigenen Problemlöseprozess wirksam werden. Die Einsatzmöglichkeiten der ressourcenorientierten Gesprächsführung ist damit auch in der sprachtherapeutischen Domäne vielfältig. Hier sind zum Beispiel Redeflussstörungen, Dysphonien oder neurogene Störungsbilder zu nennen. Aber auch bei der Arbeit mit Kindern und insbesondere in der Eltern- und Angehörigenberatung beispielsweise bei Mehrsprachigkeit zeigen sich die Stärken dieses Gesprächsverfahrens.

Workshop 5: Chancen und Grenzen in Gesprächen mit Unterstützter Kommunikation
Dr. Ina Hörmeyer, Sprachenkolleg Freiburg

Trotz technischer Fortschritte sind immer noch viele unterstützt kommunizierende Menschen unzufrieden mit ihrer sprachlichen Situation. Aus interaktionaler Sicht sind dafür vor allem die veränderte Gesprächssituation sowie normative Er
Anhand von Beispielen werden schwierige Gesprächssituationen in der Unterstützten Kommunikation diskutiert sowie Möglichkeiten einer interaktionsbasierten Intervention erörtert.

Workshop 6: UK-Förderung bei Menschen mit Hörbeeinträchtigung
Dr. Karolin Schäfer, Mitarbeiterin in der UK-Beratungsstelle, Universität zu Köln, FBZ-UK Uni Köln

Wenn bei Menschen mit UK-Bedarf eine zusätzliche Hörbeeinträchtigung festgestellt oder vermutet wird, dann hat dies häufig nicht allein Auswirkungen auf die Sprach- und Kommunikationsentwicklung dieser Personengruppe, sondern auch auf die UK- und Förderangebote, die seitens der Bezugspersonen unterbreitet  werden. Welchen Einfluss hat das Hören auf den Einsatz von UK? In dem Workshop werden anhand von Videobeispielen Wege der Diagnostik und UK-Interventionsplanung erarbeitet.

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