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Politische Bildung für eine «neue» Öffentlichkeit?

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Öffentlichkeit und Macht in einer digitalisierten Gesellschaft

Wissenschaftliche Tagung des Zentrums Politische Bildung und Geschichtsdidaktik

Unter dem Titel «Politische Bildung für eine «neuen» Öffentlichkeit?» rückt die Tagung Politische Bildung empirisch 18 die sich im Zuge der Digitalisierung abzeichnenden gesellschaftlichen Veränderungen in den Blick. Traditionell fand Politische Bildung zwischen Demokratieerziehung – die oft auch im Elternhaus stattfindet – und schulischer Institutionenkunde statt. Neuere Ansätze gehen unter der Leitidee der mündigen Bürgerin bzw. des mündigen Bürgers darüber hinaus. Sie fordern einen kritisch-reflexiven und kompetenten Umgang mit dem Politischen. Zwei elementare Konzepte sind dabei «Öffentlichkeit» und «Macht». Ein Ziel Politischer Bildung ist daher, einerseits diese Prinzipien zu verstehen und andererseits Handlungsmöglichkeiten zu erkennen.

In der Folge der fortschreitenden Digitalisierung scheinen sich die uns bekannten Strukturen, welche bis anhin daran beteiligt waren, Öffentlichkeit zu schaffen, zu verändern. Lösen die durch neue Kommunikationstechnologien kreierten «öffentlichen» Räume althergebrachte Formen demokratischer Teilhabe und Deliberation (z. B. Gemeindeversammlungen oder Podiumsdiskussionen) ab? Ergänzen neue Medien die alten in ihrer Funktion, Bürgerinnen und Bürger über das politische Geschehen zu informieren? Oder führt die Möglichkeit von Plattformen wie Facebook, aufgrund umfassender Daten über Ihre Nutzerinnen und Nutzer diese zielgerecht zu bewerben (Stichworte «Mikrotargeting» und «Filterblase»), zu einer schleichenden Erosion von Öffentlichkeit? Die sich andeutenden Veränderungen fragen danach, welche Kenntnisse und Kompetenzen Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer digitalen Politischen Bildung mitgegeben werden sollen. Zugleich braucht es eine Klärung der Rolle der Schule in einem schnelllebigen Bereich, der im Prinzip lebenslanges Lernen impliziert.

Nachfolgende Referierende konnten wir bereits für die Tagung gewinnen:

  • Prof. Dr. Andreas Eis (Universität Kassel)
    Digitale Kommunikation und transnationale Öffentlichkeit(en): Zugewinn oder Bedrohung der Demokratie?
  • Dr. Colin Porlezza (Universität Zürich)
    Mehr Licht! Medienkompetenz als Antwort auf «Fake News»
  • Dr. Michael Schröder (Akademie für Politische Bildung Tutzing)
    Medienkompetenz als Schlüssel für Demokratiekompetenz
  • Prof. Dr. Uwe Serdült (Zentrum für Demokratie Aarau)
    Digitale Demokratie – Chancen, Risiken und neue Machtverhältnisse

Datum

7. September 2018, 9.00–16.30 Uhr

Ort

Pädagogische Hochschule FHNW, Campus Brugg-Windisch, Bahnhofstrasse 6, 5210 Windisch

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Zentrum Politische Bildung und Geschichtsdidaktik

Zentrum für Demokratie Aarau