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Lernen der Schülerinnen und Schüler als Kooperationsprojekt angehender und erfahrener Lehrpersonen in Partnerschulen: Aufbau professionellen Handelns im Hybriden Raum von Schule und Hochschule

Mit der Implementierung eines Partnerschulkonzepts gelang es der PH FHNW, die Kooperation zwischen Hochschule und Praxis zu intensivieren, was zugleich mit einer höheren Bereitschaft der Studierenden zur Nutzung von unterschiedlichen Wissensbeständen einherging. Der intendierte Fokuswechsel der Studierenden weg von der eigenen Performanz hin zum Lernen der Schülerinnen und Schüler konnte hingegen nicht belegt werden.

Dieses Projekt greift die Idee auf, dass Studierende sich kompetenter erleben, indem sie sich für das Lernen der Schülerinnen und Schüler engagieren. Daher haben verschiedene Mikroteams (2 Studierende und eine Praxislehrperson) während des Partnerschuljahrs an Projekten zur Förderung des Lernens einzelner Schülerinnen und Schüler gearbeitet. Vier Partnerschulen erprobten das Konzept 2017, während acht Partnerschulen das bisherige Konzept, bei dem die Studierenden individuelle Fallarbeiten schrieben, fortführten.

Mit einem quasiexperimentellen Mixed-Methods-Design wird nun längsschnittlich überprüft, ob die Projektarbeiten einen Effekt auf den Fokus der Studierenden hin zum Lernen der Schülerinnen und Schüler haben, die Nutzung unterschiedlicher Wissensbestände unterstützen und die unterrichtliche Performanz beeinflussen. Es wird erwartet, dass Studierende die eine Projektarbeit verfolgt haben einen stärkeren Zuwachs in den drei Bereichen zeigen, als Studierende, die eine Fallarbeit verfasst haben. Mittels Fragebögen und Gruppendiskussionen werden die Perspektiven der Studierenden, Praxislehrpersonen und Schüler einbezogen. Videoaufzeichnungen von Unterrichtssequenzen erlauben eine Beurteilung durch das Forschungsteam. Die Daten der Bilanzierungsgespräche werden inhaltsanalytisch ausgewertet, die Videoaufnahmen mittels eines quantitativen Kodierverfahrens und die Fragebögen anhand gängiger statistischer Verfahren.

Sollte der Fokuswechsel gelingen, würde dies die Erfüllung des Bildungsauftrags von Schulen schon während der Ausbildung in den Mittelpunkt rücken und die Effizienz in den Schulen steigern.

 

Projektleitung: Urban Fraefel

Laufzeit: 2016-2018

Auftraggeber: intern