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Forschungskolloquien 2017


Do., 27. April 2017                                                

Wann:

18:30 bis 20:00 Uhr                                             

Wo:

PH FHNW, Institut Sekundarstufe I und II, Mathematikdidaktik und ihre Disziplinen, Riehenstrasse 154, Basel, Pavillon R14

Referierende:

Dr. Kirstin Erath (Technische Universität Dortmund)

Titel:

Teilhabe von Lernenden an mathematisch diskursiven Praktiken des Erklärens

Im Fokus der vorgestellten rekonstruktiven Videostudie stehen die Fragen, was eine «gute» mathematische Erklärung in Klasse 5 ausmacht und wie Lernende an den gemeinsamen Erklärungen im Klassengespräch teilhaben. Auf theoretischer Ebene wird dazu die Konzeptualisierung von Erklären als «Praktiken des Navigierens durch epistemische Felder» vorgestellt. Hier werden diskursanalytische, interaktionistische und epistemologische Forschungsperspektiven verschränkt, um den gleichzeitig sprachlichen und fachlichen Gegenstand greifbar zu machen. Auf empirischer Ebene werden zum einen die übergeordneten Befunde der Rekonstruktionen der Praktiken präsentiert. Das Hauptaugenmerk wird jedoch auf die Frage gelenkt, wie individuelle Lernende an den gemeinsamen Erklärungen teilhaben und inwiefern ein Zusammenhang zwischen der Teilhabe und fachlichen Lerngelegenheiten besteht. Daran anschliessend wird Erklären im Klassengespräch des Mathematikunterrichts in den Rollen als Lernmedium, ungleich verteilter Lernvoraussetzung und Lerngegenstand diskutiert.

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Mi., 27. September 2017                                               

Wann:

18:30 bis 20:00 Uhr                                             

Wo:

PH FHNW, Institut Sekundarstufe I und II,
Mathematikdidaktik und ihre Disziplinen, Riehenstrasse 154, Basel, Pavillon R13

Referent:

Prof. Dr. Florian Schacht 
(Universität Duisburg-Essen)

Titel:

Gemeinsames Lernen im Geometrieunterricht der sechsten Klasse

Im Vortrag werden Ergebnisse einer empirischen Studie zum gemeinsamen Lernen im Geometrieunterricht (Klasse 6, ca. 11–12 Jahre) diskutiert. Die qualitativen Analysen klinischer Interviews geben dabei Einblicke in die zugrunde liegenden Lern- und Interaktionsprozesse.

Genauer untersucht werden sprachliche Aushandlungsprozesse im Rahmen eines geometrischen Lernkontextes, bei dem die Lernenden Eigenschaften von Figuren und Körpern erkunden. Im Mittelpunkt stehen dabei Beschreibungsvarianten von Körpern wie Prismen oder Pyramiden, die im Spannungsfeld von prozess- und strukturorientierten Sichtweisen mit einer theoretischen Perspektive nach Sfard rekonstruiert und diskutiert werden. Von besonderem Interesse ist dabei die Frage, welche wechselseitigen Erkenntnisse sich in gemeinsamen Lernsituationen rekonstruieren lassen und welche Potentiale und Hürden sich daraus für gemeinsames Lernen ergeben.

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Do., 16.  November 2017

                                              

Wann: 

18:30 bis 20:00 Uhr                                             

Wo:

PH FHNW, Institut Sekundarstufe I und II,
Mathematikdidaktik und ihre Disziplinen, Raum 5.3C06 in Brugg

Referentin:

Prof. Dr. Kathleen Philipp
(Pädagogische Hochschule FHNW)

Titel:

Diagnostische Kompetenzen von Mathematiklehrpersonen verstehen,
erfassen und fördern

Zahlreiche Situationen im Mathematikunterricht verlangen diagnostische Tätigkeiten von Lehrpersonen. Die Bedeutung der dafür erforderlichen Fähigkeiten wird für den Unterrichtserfolg häufig als hoch eingeschätzt, allerdings wird Lehrpersonen eine unzureichende Ausbildung diagnostischer Kompetenzen bescheinigt. Um der damit verbundenen Forderung der Förderung dieser Kompetenzen nachzukommen, ist es zunächst wichtig, „diagnostische Kompetenz“ bezogen auf den Mathematikunterricht zu konkretisieren.

Im vorgestellten Forschungsprojekt werden daher Facetten diagnostischer Kompetenz für den Bereich Mathematikdidaktik identifiziert. Im Fokus stehen dabei Fragen nach Diagnoseprozessen und nach Ressourcen, auf die Lehrpersonen beim Diagnostizieren zurückgreifen. Als typische diagnostische Situationen werden informelle Diagnosesituationen betrachte, wie sie im Unterricht häufig vorkommen: die Analyse von Aufgaben und die Analyse von Schülerbearbeitungen am Beispiel der Bruchrechnung. Die Analysen bilden die Basis für weiterführende Untersuchungen, die die Erfassung und die Förderung diagnostischer Kompetenzen in den Blick nehmen.

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am 07.08.17 aktualisiert