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Forschungskolloquien 2016

Übersicht




 



Mittwoch, 2. März  2016                                                   

Wann:

17:30 bis 19:00 Uhr                                             

Wo:

Benzburweg 30, Liestal

Referierende:

Roland Pilous (PH FHNW)

Titel:

Untersuchung des Zusammenhangs mathematikbezogener fachlicher und fachdidaktischer Wissensfacetten bei angehenden Primarlehrpersonen 

Bisher existiert noch kein einheitliches Verständnis des Zusammenhangs der mathematikbezogenen fachlichen und fachdidaktischen Wissensfacetten. In einer qualitativen Studie untersuche ich die Argumentationsprozesse von angehenden Primarlehrpersonen in Handlungssituationen mit Bezug zur Arithmetik der 2.-6. Schulstufe, um das eingesetzte Wissen zu beschreiben und Hinweise auf kognitive Prozesse zu gewinnen, die den Zusammenhang zwischen den Facetten beschreiben und erklären. In meinem Vortrag stelle ich das Design der Erfassungssituation und erste Ergebnisse vor.

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Donnerstag, 21. April 2016


Wann:

17:30 bis 19:00 Uhr

Wo:

Campus Brugg Windisch im Raum 5.1 H01

Referierende:

Prof. Dr. Christine Streit (PH FHNW); Barbara Graf (PH FHNW)

Titel/Them

Experten "lesen" anders – Wie sich diagnostische Kompetenz beim Einschätzen von Schülerdokumenten zeigt  

 

Diagnostisch kompetent im Unterrichtsalltag zu handeln, setzt fachdidaktisches Wissen voraus und zeigt sich auch darin, diagnostische Erkenntnisse nutzen zu können. Im Kolloquium wird eine Studie vorgestellt, die versucht, über einen kontrastiven Vergleich zwischen Experten und Novizen das in mathematikspezifischen Diagnosesituationen zur Anwendung kommende handlungsnahe Wissen sichtbar zu machen. Mithilfe von Vignetten wurde exploriert, wie Fachdidaktiker/innen und angehende Primarlehrer/innen Schülerdokumente einschätzen und welche Konsequenzen für die Weiterarbeit (mit einem Kind oder der ganzen Klasse) sie daraus ableiten. Wir präsentieren im Vortrag die methodischen Schritte bei der Entwicklung der Vignetten sowie der Auswertung der Daten und möchten die Ergebnisse im Kontext eines Prozessmodells diskutieren.



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Mittwoch, 18. Mai 2016


Wann:

17:30 bis 19:00 Uhr

Wo:

Steinentorstr. 30, Basel, Raum 101

Referierender:

Boris Girnat (PH FHNW)

Titel/Thema:

Schweizweite Überprüfung der mathematischen Grundkompetenzen in der neunten Jahrgangsstufe: Konzept, Planung und Umsetzung

Im Sommer 2016 werden zum ersten Mal schweizweit die mathematischen Grundkompetenzen in der neunten Jahrgangsstufe überprüft. Die Professur für Mathematikdidaktik Sekundarstufe I/II der PH FHNW ist massgeblich an der Erstellung der Testaufgaben beteiligt. Dieser Vortrag gibt eine Übersicht über die konzeptionelle Planung und den aktuellen Stand der Testvorbereitungen. Dabei werden insbesondere die folgenden Themenangesprochen: a) das HarmoS-Kompetenzmodell als theoretischer Rahmen des Tests, b) computerbasiertes Testen mit dem QTI-Item-Format und der TAO-Datenbank, c) Möglichkeiten und Grenzen der Abprüfung komplexer Kompetenzen, d) Einbau didaktisch interessanter Diagnoseaufgaben, e) Begrenzungen in der Aufgabenentwicklung, die sich durch die statistische Auswertung ergeben, f) Möglichkleiten zu didaktischen Detailuntersuchungen aufgrund alternativer statistischer Auswertungsverfahren, g) Einbezug eines Begleitfragebogens.


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Mittwoch, 19. Oktober 2016


Wann:

18:30 bis 20:00 Uhr

Wo:

im Campus Brugg/Windisch der PH FHNW, Raum 5.3C08

Referierender:

Dr. Henrike Allmendinger  (PH FHNW)

Titel/Thema:

Alte Bekannte aus neuer Sicht. Geschichte der Mathematik in der Lehrerausbildung

In zahlreichen Schulbüchern in der Primarstufe und in den Sekundarstufen finden sich inzwischen Aufgaben mit historischem Bezug. Um diese sinnvoll und produktiv im Unterricht einsetzen zu können muss die Lehrperson augenscheinlich ein gewisses Hintergrundwissen haben und um den Mehrwert dieser Aufgaben für den Unterricht wissen. Daher scheint es unabdinglich, dass sie in ihrem Studium bereits ersten Kontakt zu historischen Kontexten erhalten. Darüber hinaus kann aber Geschichte der Mathematik weitere Aufgaben im Lehramtstudium erfüllen. In meinem Vortrag möchte ich über den Mehrwert von Geschichte der Mathematik in der Lehrerausbildung sprechen und anhand konkreter Beispielen diskutieren welche unterschiedlichen Funktionen hierbei in den unterschiedlichen Veranstaltungstypen die Geschichte der Mathematik einnehmen kann.


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Freitag, 9. Dezember 2016


Wann:

18:30 bis 20:00 Uhr

Wo:

im Campus Brugg/Windisch der PH FHNW, Raum 5.3C08

Referierender:

Sebastian Schorcht  ((Universität Giessen))

Titel/Thema:

Mathematikgeschichte im Unterricht nutzen – wie man Beispiele evaluiert und produktiv weiterentwickelt

Mathematikgeschichte taucht in vielen Schulbüchern als abwechslungsreiche Einkleidung von Aufgaben auf. Im Vortrag werden solche Beispiele mit mathematikhistorischem Hintergrund anhand eines erarbeiteten Anforderungstableaus evaluiert und weiterentwickelt. Für die Evaluierung wurden, auf Basis der strukturierten Typisierung nach Kelle und Kluge und der formalen Begriffsanalyse nach Ganter und Wille, Typen von Aufgaben bestimmt. Mathematikschulbücher der Primar- und Sekundarstufe dienten dafür als Materialgrundlage. Wie Beispiele aus Schulbüchern nun produktiv für den Mathematikunterricht verändert werden können, um Anforderungen aus der Forschungsdiskussion gerecht zu werden, soll Themenschwerpunkt im Vortrag sein.


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am 23.12.16 aktualisiert