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Archiv/Frühere Veranstaltungen

2011

       
21.08.2011          Prof. Dr. Dominik Leiss, Leuphana Universität Lüneburg Vermittlung von Modellierungskompetenz im Mathematikunterricht unter besonderer Berücksichtigung der fachspezifischen Lesekompetenz oder MODELLIEREN = LESEN + RECHNEN?

 

 

2012

19.04.2012

Prof. Dr. Christine Streit, Thomas Royar, Simone Ziska, PH FHNW

 

Verständnis von Subtraktion und Multiplikation

 

04.10.2012 Prof. Dr. Franco Caluori Vergleichsarbeiten in der Mathematik
Dr. Torsten Linnemann Kognitiv aktivierender Mathematikunterricht in der Mittelschule


07.11.2012 Prof. Dr. Bernd Wollring von der Universität Kassel Handlungsleitende Interview-Diagnostik zu Raum und Form für die Grundschule: „EMBIGMRF“

 

 

2013

14.03.2013 Gerald Schick (PH FHNW) Unterschiede beim Erfassen und Vergleichen von Winkelgrößen – Eine Eye-Tracking-Analyse von SchülerInnen und Experten


06.05.2013 Kathleen Philipp (PH Freiburg) Experimentelles Denken


06.11.2013 Prof. Dr. Marcus Nührenbörger (Technische Universität Dortmund) Gleichheiten in der Grundschule erkunden und begründen


17.12.2013 Boris Girnat (PH FHNW) Themen und Lernziele des gymnasialen Geometrieunterrichts aus der Sicht von Lehrpersonen

 

 

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen

 

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Vermittlung von Modellierungskompetenz im Mathematikunterricht unter besonderer Berücksichtigung der fachspezifischen Lesekompetenz oder MODELLIEREN = LESEN + RECHNEN?

Referent: Prof. Dr. Dominik Leiss

Zeit & Ort: 16:30 – 20:00, Raum C4 im 4. Stock an der Clarastrasse 57 in Basel

Im Rahmen einer empirischen Studie wurde bei ca. 300 Neuntklässler untersucht, welche Rolle das individuelle Konstruieren des Situationsmodells, d.h. im Wesentlichen das lesegestützte Verstehen einer gegebenen Aufgabenstellung, für die Bearbeitung von mathematischen Modellierungsaufgaben spielt. Im Vortrag sollen u.a. folgende Fragen aufgeworfen, diskutiert (und sogar teilweise beantwortet) werden:

Wie kann das Situationsmodell als aufgabenspezifisches Charakteristikum beschrieben werden?

Inwieweit lassen sich durch Lehrerinterventionen zur Anwendung situationsmodellbezogener Strategien die Schülerleistungen beeinflussen?

Und ist Modellieren (auch empirisch) mehr als nur das lesebasierte Ausziehen eingekleideter Aufgaben?

Wie sich den beiden damit angesprochen und von der Forschung lange vernachlässigten Themen der „mathematischen Fachsprache“ und der „fachsprachlichen Lesekompetenz“ empirisch genähert werden kann, soll abschließend ein Ausblick auf aktuell entstehende Forschungsprojekte zeigen.

 

 

Donnerstag, 19. April 2012

Verständnis von Subtraktion und Multiplikation

Referenten: Prof. Dr. Christine Streit, Thomas Royar, Simone Ziska

Zeit & Ort: 17:30 – 19:00, Benzburgweg 30, 4410 Liestal

Ein Kind kann 3 + 2 korrekt ausrechnen, dazu aber kein Bild zeichnen. Ist das “schlimm” bzw. muss es das können?

Ja! Denn die Fähigkeiten, zwischen verschiedenen Darstellungsebenen wechseln zu können, gilt für das Erlernen der elementaren Schularithmetik als zentral. Zu Beginn der 3. Klasse gelingt dieser Wechsel allerdings einem Drittel der Schüler nicht und insbesondere schwachen Schülern bereitet er grosse Mühe. Die praktische Relevanz dieses Themas ist unumstritten und trotzdem existieren dazu kaum systematische Untersuchungen. Folglich können über determinierende Faktoren bloss Vermutungen aufgestellt werden und Interventionsmassnahmen bleiben weitgehend willkürlich.

Ziel der Studie ist es herauszufinden, ob die Fähigkeit zum Repräsentationswechsel mit dem «spezifischen fachdidaktischen Wissen» der Lehrpersonen in einem Zusammenhang steht und welche Rolle allfällige Hintergrundvariablen spielen.

 

 

Mittwoch, 23. Mai 2012

Das Kolloquium fällt wegen Krankheit aus

 

 

Donnerstag, 4. Oktober

Vergleichsarbeiten in der Mathematik

Referent: Prof. Dr. Franco Caluori

Zeit & Ort: 17:30 – 19:00, Benzburgweg 30, 4410 Liestal

VerA, PISA und TIMS sind populäre Beispiele für Vergleichstests, wie sie häufig und fast überall anzutreffen sind. Gründe für diese Tests sind unter anderem das „gefühlte“ Absinken des Bildungsniveaus und der dadurch hervorgerufene Wunsch nach Qualitätssicherung.

Der Kurzvortrag führt in das Thema Leistungstests und Qualitätssicherung ein, indem ein allgemeiner Überblick über die Ziele und Hintergründe solcher Tests präsentiert wird. Anhand der Orientierungsarbeiten im Kanton Basel-Land (Schweiz) wird das Thema anschliessend vertieft.

 

 

Kognitiv aktivierender Mathematikunterricht in der Mittelschule

Referent: Dr. Torsten Linnemann, PH FHNW

Zeit & Ort: 17:30 – 19:00, Benzburgweg 30, 4410 Liestal

Im Projekt "Innermathematisches Experimentieren in Lernumgebungen in der Sekundarstufe II" wurde untersucht, welche Arbeitsweisen in Problemlösekontexten, in denen Beispiele wichtig sind, anzutreffen sind und inwieweit diese mit Selbstwirksamkeitsüberzeugungen zusammen hängen.

Dies stellt den Ausgangspunkt für die Entwicklung einer Mathematikdidaktik für die Fachmittelschule dar.

Im Forschungskolloquium wird über den Stand der Arbeiten und erste Ergebnisse berichtet.

 

 

Mittwoch, 7. November

Handlungsleitende Interview-Diagnostik zu Raum und Form für die Grundschule: „EMBIGMRF“

Referent: Prof. Dr. Bernd Wollring von der Universität Kassel

Zeit & Ort: 16:00 – 20:00 Orangerie an der Riehenstrasse 154 in Basel

Die Bildungsstandards für die Grundschule geben dem Inhaltsbereich Raum und Form ein neues Gewicht, auch durch weitgehende Überblendung mit dem Bereich Muster und Strukturen. Darüber hinaus spielen die Aktivitäten zu Raum und Form eine zentrale Rolle beim Aufbau der strukturierten Zahlauffassung und beim Aufbau der Kompetenzen zu Messen und Grössen.

Fachdidaktische diagnostische Werkzeuge müssen darauf eingehen und nicht nur den Bereich selbst, sondern auch diese Verbindungen ausleuchten.

Vorgestellt wird das zweite Elementar-Mathematische Basis-Interviews (EMBI-GMRF), das die Bereiche Grössen und Messen und Raum und Form umfasst. Erläutert werden die verschiedenen Interviewabschnitte, die damit erhobenen Ausprägungsgrade und darauf aufbauende Unterrichtsimpulse und Fördermöglichkeiten. Das bereits vorliegende erste EMBI zur Arithmetik hat diese Entwicklung wesentlich mitbestimmt. Allerdings gibt es im Bereich der Grundschule nicht die Tradition eines ausgearbeiteten Lehrgangs zu Raum und Form in derselben Stringenz, wie dies im Bereich der Arithmetik der Fall ist. Daher war der Teil des EMBI zu Raum und Form einerseits unter entwicklungspsychologischen Gesichtspunkten, andererseits im Lichte der Bildungsstandards völlig neu zu konzipieren.

Videodokumente zu einzelnen Interviewabschnitten runden die Darstellung ab.

 

 

Donnerstag, 14. März

Unterschiede beim Erfassen und Vergleichen von Winkelgrößen – Eine Eye-Tracking-Analyse von SchülerInnen und Experten

Referent: Gerald Schick von der PH FHNW

Zeit & Ort: 17:30 – 19:30 Benzbrugweg 30, 4410 Liestal

Während die typischen Fehler beim Umgang mit Winkeln in der Literatur gut belegt sind, gibt es wenig Erkenntnis über die Ursachen dieser Fehler und Gründe adäquater Winkelkonzepte. Mithilfe eines Eye-Trackers wurden Unterschiede beim Erfassen und Vergleichen von Winkelgrößen von Jugendlichen über die Klassenstufen 5-10 hinweg erfasst und in Bezug zu den Leistungen in einem Paper-Pencil-Test gesetzt. Zusätzlich wurden Eye-Tracking-Daten von Experten (Lehrkräfte, Studierende etc.) hinzugezogen und mit jenen der Schülerinnen und Schüler verglichen. Ziel ist es, die Leistungen der Jugendlichen im Rahmen eines Kompetenzstufenmodells zu beschreiben.

 

 

Montag, 6. Mai

Experimentelles Denken

Referentin: Kathleen Philipp (PH Freiburg)

Zeit & Ort: 18:30 – 20:00 Orangerie an der Riehenstrasse 154 in Basel

Mathematiker formen Hypothesen nicht etwa durch Ableitung aus bestehenden Sätzen, sondern in der quasi-experimentellen Arbeit mit Beispielen. Sie explorieren Gegenstandsbereiche, generieren Hypothesen und überprüfen diese. Solche fundamentalen kognitiven Prozesse sind auch die Grundlage experimentellen Denkens von Schülerinnen und Schülern. In einer Interviewstudie wurden experimentelle Prozesse Lernender analysiert und konzeptualisiert. Auf der Basis eines auf diese Weise empirisch gestützten Theorierahmens „innermathematischen Experimentierens“ wurde darüber hinaus eine Lernumgebung entwickelt, um experimentelle Prozesse zu fördern. Diese wurde im Rahmen einer Interventionsstudie in der Jahrgangsstufe 6 erprobt. Ergebnisse beider Studien werden im Vortrag vorgestellt.

 

 

Mittwoch, 6. November

Gleichheiten in der Grundschule erkunden und begründen

Referent: Prof. Dr. Marcus Nührenbörger (Technische Universität Dortmund)

Zeit & Ort: 18:30 – 20:00 Von Roll-Strasse 10 in Olten

Eine Vielzahl an Studien zeigt auf, dass Grundschulkinder in der Regel Gleichungen als Aufforderung zum Ausrechnen verstehen. Gleichwohl steht aber außer Frage, dass bereits in der Grundschule die Gleichheit von Termen eine zentrale Rolle für das Verständnis mathematischer Zusammenhänge spielt.

In dem Vortrag werden konstruktive Überlegungen vorgestellt zur Entwicklung von arithmetischen Aufgabenserien zu bekannten Lernumgebungen, die Kinder zur Argumentation über Gleichheiten anregen. Die qualitativen Erkenntnisse darüber, wie Kinder Gleichungen als Anlass zum Umrechnen nutzen und wie sie die strukturellen Beziehungen argumentativ erläutern, werden anhand einzelner Beispiele zur Diskussion gestellt.

 

 

Dienstag, 17. Dezember

Themen und Lernziele des gymnasialen Geometrieunterrichts aus der Sicht von Lehrpersonen

Referent: Boris Girnat (PH FHNW)

Zeit & Ort: 18:30 – 20:00 Obere Sternengasse 7 in Solothurn

Der Vortrag stellt Ergebnisse einer qualitativen Interviewstudie zu den Inhalts- und Zielvorstellungen vor, die Lehrpersonen mit ihrem Geometrieunterricht an Gymnasien verbinden. Von einer Analyse der Fallstudien ausgehend, werden paradigmatische Typen in der elementaren und analytische Geometrie aus Lehrersicht herausgearbeitet und mit der gegenwärtigen fachdidaktischen Diskussion insbesondere vor dem Hintergrund der Kompetenzorientierung verglichen.