Skip to content. | Skip to navigation

Benutzerspezifische Werkzeuge

 
Sections
Startseite / Forschungs- und Entwicklungsprojekte / DORe – Determinanten des Operationsverständnisses von Primarschülerinnen und -schülern und die Bedeutung desselben für die Rechenleistung
Startseite / Forschungs- und Entwicklungsprojekte / DORe – Determinanten des Operationsverständnisses von Primarschülerinnen und -schülern und die Bedeutung desselben für die Rechenleistung
Artikelaktionen

DORe – Determinanten des Operationsverständnisses von Primarschülerinnen und -schülern und die Bedeutung desselben für die Rechenleistung

Ein Kind kann 3 + 2 korrekt ausrechnen, sich dazu aber keine Geschichte ausdenken. Ist das problematisch, zählt nicht bloss das Resultat und wie werden seine Rechenleistungen zukünftig aussehen?

Während sich die meisten Kinder zu mathematischen Operationen passende Handlungen, Situationen oder Bilder vorstellen können, sind Rechnungen für schwächere Schüler oft nur bedeutungslose Manipulationen mit Ziffern. Dies ist insofern problematisch, als dass davon ausgegangen wird, dass zum Aufbau eines Verständnisses mathematischer Operationen die Verknüpfung eben dieser mit Sachsituationen, Handlungen oder Bildern benötigt wird. Die Fähigkeit, adäquate Verknüpfungen vornehmen zu können, wird in der Literatur mit dem Begriff "Operationsverständnis" bezeichnet.

Obwohl die praktische Relevanz des Operationsverständnisses unumstritten ist und der Zusammenhang zwischen einem unzureichenden Operationsverständnis und schwachen Rechenleistungen als gesichert gilt, liegen dazu nur wenig systematische Untersuchungen vor.

Über die determinierenden Faktoren lassen sich folglich lediglich Vermutungen aufstellen. Da das Vorwissen einen höheren Varianzanteil der Leistung erklärt als Intelligenz, könnte dieses auch hinsichtlich des Operationsverständnisses von Bedeutung sein. Zudem legen beobachtete Klassenunterschiede (Royar 2011) einen Effekt der Lehrperson nahe.

Aus diesem Grund will das Projekt nach einer anfänglichen Klärung des Begriffs Vorwissen einerseits die Frage klären, ob das Operationsverständnis von eben diesem abhängig ist und ob sich die von Royar gefundenen Klassenunterschiede repliziert lassen.

Laufzeit: seit 2013

Finanzierung: PH FHNW 

Projektleitung: Prof. Dr. Christine Streit / Thomas Royar (PH FHNW)

Kooperation: Prof. Dr. Jutta Schäfer (PH Ludwigsburg)