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Roma, Sinti und Jenische in der Schweiz

Die Idee der Demokratie beruht auf der Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen. Dies bedeutet u.a., dass nationale Minderheiten anerkannt werden, d.h. Rechtssicherheit geniessen und an denselben Grundrechten teilhaben wie die Mehrheitsgesellschaft. Dieser demokratischen Grundidee steht die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gegenüber, bei der Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Kultur oder Religion stigmatisiert und diskriminiert werden. Hierzu gehört auch der Antiziganismus - die offene oder verdeckte Ablehnung und Geringschätzung von Roma, Sinti und Jenischen.

Die vorliegende Unterrichtseinheit soll einen Beitrag zur Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung nationaler Minderheiten in der Schweiz leisten und damit die Demokratie stärken. Am Beispiel der Roma, Sinti und Jenischen in der Schweiz werden Formen, Ursachen und Wirkungen von Diskriminierung und Ausgrenzung diskutiert, unterschiedliche Quellen erschlossen und historisches Grundlagewissen vermittelt. Die Unterrichtseinheit richtet sich an Schüler/innen der Sekundarstufe II und umfasst 4 Doppellektionen, die je nach Bedarf gekürzt oder weiter vertieft werden können. Angesprochen sind die Themenbereiche Terminologie, Kultur, Geschichte, Aktenführung und Gegenwart.  

0_Übersicht

1_Terminologie

2_Kultur

3_Geschichte

4_Akten

5_Gegenwart

6_Literatur