Was ist Mentoring?

Im heutigen Verständnis unterstützt in einem One-to-One-Mentoring eine erfahrene Person eine weniger erfahrene Person darin, wichtige berufliche Ziele zu erreichen. Die Mentorin resp. der Mentor unterstützt die, den Mentee bei der Karriereentwicklung, indem sie, er persönliche Erfahrungen weitergibt, Strategien vermittelt, den Mentee in berufliche Netzwerke einführt, sie, ihn berät und Feedback gibt. Dieser Austausch ist zielfokussiert und basiert auf einem partnerschaftlichen Austausch.
Viele Mentoringprogramme bieten heute neben der eigentlichen Mentoringbeziehung auch ein Begleitprogramm mit Veranstaltungen zu Standortbestimmung, Selbstmanagement, Vorgehen bei Bewerbungen etc. an. Neben der Qualifizierung der Mentees unterstützen solche Begleitveranstaltungen die inhaltliche Ausrichtung und Zielfokussierung der Mentoringbeziehung.
In zahlreichen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen ist Mentoring mittlerweile ein anerkanntes Instrument der Personalentwicklung, um qualifizierte Nachwuchskräfte in ihrer Laufbahnplanung und Karriereentwicklung zu unterstützen.
Mentoringprogramme werden u.a. angeboten von ABB, Der Schweizer Post, der SBB, der UBS und Novartis, der SUVA, der Stadtverwaltung Zürich, der EMPA aber auch von Verbänden wie bespielsweise das Programm Impuls von den Wirtschaftsfrauen Bern. An Schweizer Universitäten werden im Rahmen des Bundesprogramms Chancengleichheit“ zahlreiche Mentoringprogramme für den wissenschaftlichen Nachwuchs angeboten.
Die FHNW war die erste Fachhochschule in der Schweiz die ein Mentoringprogramm lanciert hat. Mittlerweile bietet auch die Zürcher Fachhochschule (http://www.mentoring.zfh.ch) ein Mentoringprogramm an.