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Workshops

 

Folgende Workshops stehen zur Auswahl:


Digitale Transformation für KMU: Was steckt dahinter und wie kann man die Digitalisierung vorantreiben? Ein Praxisleitfaden der FHNW.

Obwohl heute in der breiten Presse über die digitale Transformation diskutiert wird, sind sich viele Manager nicht im Klaren, wie ein solches Transformationsprojekt angegangen werden kann und wo die Potentiale liegen. Der neue FHNW-Praxisleitfaden präsentiert die einzelnen Schritte der digitalen Transformation und ermöglicht KMU, einen personalisierten Baukasten mit Checklisten, Techniken und Apps zu erstellen. Dadurch wird sichergestellt, dass Unternehmen und Menschen das Potential der Digitalisierung erfolgreich nutzen.

Referent: Marc K. Peter, Patrik Vonlanthen (PostFinance)


Digital Leadership

Wir verstehen Digital Leadership nicht als die Digitalisierung traditioneller Führungsstrukturen. Wir verstehen Digital Leadership als die Antwort auf den Übergang in eine Digitale Gesellschaft.
Unternehmen stehen vor der Unsicherheit, nicht zu wissen, wie die digitale Zukunft aussehen wird - und dennoch wird immer wieder postuliert, dass bereits heute unmittelbarer Handlungsbedarf besteht.
Der Workshop startet mit provokanten Szenarien zu Auswirkungen der digitale Zukunft auf Schweizer KMU, diskutiert anschliessend unternehmenskulturelle sowie strukturelle Möglichkeiten, hiermit umzugehen und begründet in einer Zusammenfassung wahrscheinliche Zukunftsstrukturen für Unternehmen, sowie Entwicklungen zu einer «Digital Leadership».

Referent: Dino Schwaferts


Risikomanagement: Korruption im Unternehmen

Die Bedeutung von Integrität innerhalb eines Unternehmens und das Korruptionsrisiko werden oft unterschätzt. In dieser Präsentation erfahren Sie wo, wie und wie oft (Schweizer) Unternehmen damit konfrontiert werden und welche Kosten dadurch verbunden sind. Anhand von Praxisbeispielen und ‘Best Practices’ wird erläutert, wie man das Unternehmen gegen Korruptionsrisiken schützen kann.

Referent: Urs Dreier, Peter Jonker (4N6-Factory)


Doing Agile: Strukturiert und trotzdem flexibel Leistungen entwickeln

Der produktive Umgang mit Unsicherheiten und Veränderungen ist ein Ziel der agilen Vorgehensweisen wie z.B. Scrum. Bewusst werden z.B. „Moving Targets“ begrüsst. Der iterative Ansatz mit kurzen Entwicklungszyklen ermöglicht die laufende Anpassung der Produktspezifikationen an sich ändernde Kundenbedürfnisse. Die notwendige Sicherheit wird dabei durch einen strukturierten Prozess garantiert. Das agile Vorgehen ist bis anhin vor allem in der Software-Entwicklung weit verbreitet, findet aber zunehmend auch in der Produktentwicklung und in allen Planungsfunktionen in der Unternehmensführung und in der Marketingkommunikation Eingang.
Wir zeigen, wie Unternehmen mit agilen Methoden bei der Leistungsentwicklung flexibel auf Marktveränderungen und Kundenbedürfnisse reagieren können. Ein agiles und gleichzeitig klar strukturiertes Vorgehen minimiert nicht nur wirtschaftliche Risiken, sondern hilft auch, dass Mitarbeitende den erfolgreichen Umgang mit Unsicherheit als Chance für noch bessere Produkte und Leistungen verstehen.

Referenten: Thomas Helbling & Stephanie Greiwe


Visualisierung von Unsicherheit zur schnellen Erkennung von Risiken

Der Workshop soll an einem Praxisbeispiel illustrieren, wie das Management in Industrie, Dienstleistung oder öffentlicher Verwaltung Unsicherheiten erkennen und visualisieren kann. Anhand von Prognoseverfahren und anschaulichen Grafiken soll aufgezeigt werden, wie Risiken erkannt und reduziert werden können.

Referenten: Beat Hulliger & Martin Sterchi & Fabian Heimsch


Mehr als Technik – wie man breites Interesse an ICT- und anderen technischen Berufen weckt!

Im Rahmen der Digitalisierung der Arbeitswelt wird in der Zukunft der Bedarf an ICT- und anderen technisch orientierten Fachkräften auch in KMU ansteigen. Gleichzeitig ändern sich die Anforderungsprofile, es werden immer mehr Kompetenzen zusätzlich zum Programmieren und der reinen technischen Anwendung erforderlich und auch diese unterliegen einem ständigen Wandel. Daher ist es in im Rahmen dieser von hoher Unsicherheit geprägten Ausgangslage für Organisationen wichtig, proaktiv agieren zu können, um geeignete Fachpersonen anzuziehen. Die Ergebnisse eines F&E-Projektes der FHNW zeigen, dass viele Organisationen sich der Wirkung ihrer Ausschreibungen von Lehrberufen nicht bewusst sind. Im Rahmen des Workshops wird aufgezeigt, wie durch Analyse der Ausschreibungen und ein aktives Re-Branding, ein breiteres Interesse von potentiell geeigneten Personen geweckt werden kann.

Referentin: Doerte Resch


Achtsamkeit als Leadership-form

Die entscheidende Bedeutung der Leadershipkompetenz «Achtsamkeit» liegt im wechselseitigen Zusammenwirken von Selbstführung und der Führung anderer.
Der Workshop zeigt, wie Achtsamkeit dabei hilft, langfristig sehr leistungsfähig zu bleiben, hoch gesteckte Ziele zu erreichen und gleichzeitig das eigene Wohlbefinden zu erhalten. Um dem Druck der heutigen Anforderungen in Führungspositionen standzuhalten, ist nämlich eine Hinterfragung der eigenen Verhaltensweisen und Wertehaltungen nötig. Nur so kann auf Dauer eine gesunde Balance zwischen persönlichen Bedürfnissen und unternehmerischen Zielen gefunden werden.
Achtsamkeit hilft, Situationen und Menschen besser einschätzen zu können, mehr in sich zu ruhen, bewusster und klarer auf sich und andere einzugehen. Auf diese Weise werden bessere Entscheidungen gefällt, wodurch eine auf allen Ebenen wirksame Führung zustande kommt.
Weitere spannende Informationen zum Thema «Achtsamkeit als Leadershipkompetenz» finden sich auch im Harvard Business Manager-Magazin, das Achtsamkeit in seiner Januarausgabe 1/2017 zum Schwerpunktthema gemacht hat.

Referenten: Volker Schulte & Marc Aeschbacher 


Flexible Workforce – Strategien zur Flexibilisierung der Personalressourcen

Die zunehmende Flexibilisierung von Beschäftigungsverhältnissen und Arbeitsbedingungen stellt Unternehmen vor zahlreiche Herausforderungen, die sich im Spannungsfeld zwischen Bedürfnissen resp. Bedarfen nach Sicherheit und Unabhängigkeit, Bindung und Autonomie sowohl auf Seiten des Betriebs als auch auf Seiten der Mitarbeitenden bewegen. Eine "Flexible Workforce" zu managen ist deshalb eine komplexe und anforderungsreiche Aufgabe für das Personalmanagement, die Führung und die Mitarbeitenden. Welche Flexibilisierungsbedürfnisse und –bedarfe nehmen die Workshop-Teilnehmenden in Bezug auf die Personalplanung und den Personaleinsatz wahr? Und welche Handlungsansätze sind hierbei zielführend? Was sind die Trends, wie nutzen wir die Potenziale und reduzieren die Risiken? Welche Führungskompetenzen sind gefordert? Und wie verändert sich die HR-Rolle? Auf Basis des Rahmenmodells «Flexible Workforce» werden Einblicke in Strategien für die HR- und Führungspraxis gegeben.

Referentin: Martina Zoelch , Marcel Oertig (Avenir Group)